Den Vorrat auffüllen

Zwar fängt der Sommer astronomisch gesehen gerade erst an, aber wer vorausschauend ist, denkt jetzt schon an kühle Herbst- und Wintertage und beschafft sich das nötige Material für warme Kleidungsstücke. Erst recht, wenn man zu den Strick-Schnecken gehört, wie ich in der letzten Zeit.

Mein Vorrat umfasst nun die Qualität „Gaja“ (50 % Baumwolle, 25 % Wolle, 25 % Seide) in einem angenehmen Tomatenrot. Das sollte ein feines Modell für den Übergang ergeben.

Gaja in Rot

Und für den Fall, dass es doch länger warm bleibt, kamen einige Stränge der Qualität „Bora“ (100 % Bouretteseide) in hellem Beige mit nach Hause.

Bora in Hellbeige

Ja, ich weiß, Beige-Töne stehen nur wenigen Menschen, aber zufällig gehöre ich zu diesem exklusiven Grüppchen. Ich sehe nicht einmal in Rentner-Beige alt aus – jedenfalls keinen Tag älter, als ich tatsächlich bin. 🙂

Beide Garne sind übrigens von der Wollerey. Da ich an so manchen Strick-Events nicht teilnehmen kann, weil die Entfernungen einfach zu groß sind, besuchte ich kurzerhand meine alte Strickfreundin Dagmar in ihrem Domizil und konnte nicht nur Garne ausgiebig befühlen und aussuchen, sondern auch einen schönen Nachmittag mit viel Fachsimpelei im Grünen verbringen.

Eines kann man bei Dagmar leider nicht kaufen: Ausreichend Strickzeit. Trotzdem sollte man sich gelegentlich Zeit für solche informellen Treffen nehmen. Es tut einfach gut, sich mit einer anderen Strickerin und Garn-Expertin auszutauschen.

2 Gedanken zu „Den Vorrat auffüllen“

  1. Natürlich noch nicht. 🙂
    Die Bouretteseide dürfte gut über die Maschine laufen und wird wahrscheinlich ein ärmelloses Modell, unter dem man in der Übergangszeit ein langärmeliges Shirt tragen kann. Aus der Gaja würde ich gern eine schlichte Jacke machen. Schlichte Sachen trage ich am häufigsten, und Jacken hat man nie genug.

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