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Donnerstag, 02. August 2012

Manchmal findet man etwas Interessantes und Wertvolles, von dem man gar nicht wusste, dass es existiert, geschweige denn dass man es besitzt. So erging es mir gestern auf der Suche nach EVA (was die Abkürzung ist für “etwas völlig anderes” .

New Electronic Pattern Book

Das “New Electronic Pattern Book” kam vermutlich über den Nachlass einer Freundin in meinen Besitz. Es erschien im Jahre 1988 und enthält auf 70 Seiten farbige Abbildungen und Diagramme von 155 Mustern für Silver Reed Elektronik-Strickmaschinen, vor allem die SK 560 und SK 580. Dazu gehörte möglicherweise eine Memory Card fürs PE1, die ich allerdings nicht besitze. Das ist allerdings nicht weiter tragisch, weil ich sowieso keine Silver Reed Strickmaschinen habe. Die Texte sind weitgehend in Japanisch mit knappen englischen Erläuterungen. Für die Muster gibt es im Buch verkleinerte Diagramme.

Die Muster im Buch sind für verschiedene Stricktechniken am Einbett gedacht, u.a. Norwegertechnik, Vorlegemuster, Fangmuster (auch mit ausgelassenen Nadeln), Webmuster und einige außergewöhnlich filigrane Lochmuster.

Lochmuster-Beispiel

Ob letztere mit meiner Brother Maschine ohne größere Anpassungen nachstrickbar sind, ist fraglich. Aber man kann ja bei Gelegenheit ein wenig experimentieren. Und nein, dieses Buch steht nicht zum Verkauf.

Samstag, 15. Januar 2011

Gestern kam das oben genannte Buch überraschend bei mir an. Überraschend deshalb, weil ich es bereits im letzten Juni vorab bestellt und das dann natürlich vergessen hatte. Inzwischen hatte ich Gelegenheit, es mir anzuschauen. Es enthält 24 Anleitungen für “dekorierte” Strickereien, je sechs für Besticken, Einstricken von Perlen, “zusätzliche Elemente” (Fransen, Applikationen, Bänder, Knöpfe) und “Hinzufügen von Details”, womit Kombinationen der vorhergehenden Schmuck-Elemente gemeint sind.

Kintting in the Details, Louisa Harding

Die Anleitungen umfassen folgendes:
- Sechs Taschen und Beutelchen;
- vier Mützen;
- vier Jäckchen bzw. Boleros;
- drei Schals;
- zwei Pullunder;
- ein Pullover
- ein kurzes Cape;
- ein “Shrug”;
- ein Paar fingerlose Handschuhe;
- ein rechteckiges Tuch.

Einige dieser Modelle sind sogar in zwei Varianten gezeigt und beschrieben. Das ist sehr schön. Es hilft mir persönlich aber nicht darüber hinweg, dass der Stil, den Harding hier zeigt, einfach nicht meiner ist. Ich kann mich für Pailletten, Perlen, Pompons und romantische Strickbeutelchen nicht genug begeistern, um Freude an diesem Buch zu haben. Beim Durchblättern fragte ich mich, welcher Typ Frau Bedarf an all den bezaubernden Putzigkeiten hat (denn für Kinder ist das eindeutig nicht gedacht).
Für die angebotenen paar Grundanleitungen benötige ich kein Buch. Und für den dekorativen Teil habe ich leider keinen Bedarf. Deshalb wird das Buch kommende Woche wieder zurückgeschickt.

Donnerstag, 26. August 2010

Neulich bestellte ich mir “The Art of Knitted Lace”, weil es unter anderem in einigen deutschsprachigen Ravelry-Gruppen viel Lob bekommen hatte. Als ich es gestern endlich in der Hand hielt, entpuppte es sich jedoch als große Enttäuschung.
Es enthält 36 Anleitungen für Tücher, Schals, Jacken, Pullis, Socken, Strümpfe und Handschuhe. Das ist beachtlich. Leider, leider sind jedoch, soweit ich es recherchieren konnte, 31 davon bereits in anderen Büchern erschienen, und zwar:
Sieben Modelle von Annie Modesitt in “Romantic Hand Knits”,
sechs von Berta Karapetyan in “Runway Knits”,
sechs von Lisa Lloyd in “A Fine Fleece”,
fünf von verschiedenen Designerinnen in “The Knitter's Book of Yarn”,
vier von Melissa Matthay in “Knits Three Ways”,
zwei von Phoenix Bess in “It Girl Knits”,
und eines von Kristin Omdahl in “Styled by Kristin”.
Ich besitze nicht alle genannten Bücher, aber genügend, um mich über die Frechheit des Verlags zu ärgern. Potter will uns Strickerinnen anscheinend für dumm verkaufen. Es tut mir sehr leid für die zwei, drei jungen Designerinnen, die man hier gewissermaßen verheizt hat, um wenigstens ein paar frische Akzente ins Buch zu bringen. Aber ich bin nicht bereit, 16,60 Euro für fünf mehr oder weniger “neue” Designs zu zahlen, die mir nicht einmal alle gefallen und von denen einige zuvor sogar kostenlos zu haben waren.

The Art of Knitted Lace

Recently I ordered “The Art of Knitted Lace” because it had been praised in several German-speaking Ravelry groups. But when I laid my hands on it yesterday, it turned out to be a big disappointment.
It contains 36 instructions for shawls, scarves, cardigans, tops/shells, socks, stockings and gloves. That's respectable. Unfortunately, as far as I was able to investigate, 31 of them have already been published in other books:
Seven items by Annie Modesitt in “Romantic Hand Knits”,
six by Berta Karapetyan in “Runway Knits”,
six by Lisa Lloyd in “A Fine Fleece”,
five by several designers in “The Knitter's Book of Yarn”,
four by Melissa Matthay in “Knits Three Ways”,
two by Phoenix Bess in “It Girl Knits”,
and one by Kristin Omdahl in “Styled by Kristin”.
I don't own all these books mentioned, but enough to get really angry about such a brash behaviour from Potter Craft. It seems they want to take us knitters for fools.
I feel really sorry for the two or three young designers who have been kind of abused to get at least a hint of freshness into this book. But I'm not about to pay more than 16 Euros for five more or less “new” designs, of which I don't like all and of which some had even been available for free before.

Donnerstag, 29. April 2010

Heute traf das Buch “Stilvoll stricken” von Annette Danielsen bei mir ein. Es ist eine sehr schön gestaltete Sammlung von 16 Strickanleitungen, nach Jahreszeiten geordnet. Insgesamt sind acht Pullover, fünf Jacken, ein Rock, ein Set aus Schal und Mütze sowie die Anleitung für verschieden gemusterte Schals in Double-Face-Technik enthalten. Drei der Modelle sind für Männer gedacht. Alle Teile sind in sanften, zurückhaltenden Farben aus Isager-Wolle gestrickt, teilweise mehrfädig, weil die Isager-Garne sehr dünn sind.

Stilvoll stricken, Cover

Obwohl sowohl die Aufmachung als auch die gezeigten Modelle sehr schön sind, habe ich einiges zu kritisieren.
Schade finde ich, dass alle Modelle ohne Inhalt fotografiert sind; man kann also nicht so recht erkennen, wie die Proportionen an einem Menschen aussehen. Die angegebenen Maße beschränken sich auf Oberweite, Gesamtlänge und Ärmellänge. Das Buch enthält keine einzige Schemazeichnung, es gibt weder Schnittübersichten noch Diagramme. Alle Muster sind sehr detailliert und ausführlich in umfangreichen Textwüsten beschrieben, siehe Bild.

Stilvoll stricken, Beispielseite

Ich befürchte zwar, dass ich in einem Zopfmuster über zwölf Reihen, in dem nahezu jede Masche einzeln beschrieben ist, früher oder später die Orientierung verliere. Vielleicht ist es für manche Strickerinnen aber wirklich einfacher, einer wortreichen Beschreibung zu folgen, als eine Schemazeichnung in Gestricktes umzusetzen. Ich hoffe nur, dass dieses Beispiel nicht Schule macht und sich andere Designer die Mühe machen, gelegentlich doch mal das eine oder andere Diagramm zu spendieren.

Samstag, 05. Dezember 2009

Die Interweave Knits Winterausgabe ist nun auch bei mir angekommen. Die Modelle hauen mich nicht gerade um. Aber der Reihe nach:
Nora's Sweater: Gehört sicher noch zu den tragbareren Teilen. Für verschlusslose Jacken habe ich allerdings wenig Bedarf.
Syrup Pullover: Die Ärmelbündchen finde ich hübsch. Der Rest sieht schon am Model ziemlich unvorteilhaft aus. Netzpatent trägt ohnehin auf, und in großen Größen ist die Musteränderung auf Magenhöhe bestimmt nicht vorteilhaft für die Figur.
Aquitaine Pullover: Schon beim Zugucken hat man Angst, dass das Ding von den Schultern rutscht. Bloß nicht bewegen.
Alma's Scarf: Mein Bedarf an Stolen ist begrenzt, und dieses Ding gefällt mir gar nicht.
Alpaca Pleats Jacket: Ganz nett. Langärmelig fände ich es noch besser.
Braided Riding Jacket: Hübsch, vielleicht ein wenig überladen.
Floating Spiral Hat: Wer's braucht...
Art Lace Bag: Scheußliches Teil. Wie wurde der untere Teil ausgestopft?
Wave and Dimple Kimono: Ärmel zu kurz, und von hinten sieht es aus wie ein Kartoffelsack. Für Figuren mit wahrnehmbarer Oberweite, Taille und Hüfte wenig kleidsam.
Düsseldorf Aran: Wie allenthalben schon kommentiert, sicherlich das hübscheste Modell im Heft.
Deep Texture Tunic: Nett. Ich würde es mir als Pullover kürzer stricken, oder aber länger als richtiges Kleid, sofern ich Kleider tragen würde.
Shredder Pullover: Gab's keinen größeren Mann, dem man den Pullover anziehen konnte? Am Hals zu weit, am Saum zu weit, und die Ärmel sind auch zu lang.
Bells of Ireland Cardigan: Ich frage mich, wann und wozu ich so etwas tragen sollte.
Lacy Ribbons Pullover: Könnte mir gefallen, in einer anderen Farbe natürlich.
Half-Felted Knapsack: Unbrauchbarer Unsinn.
Fiery Ruche Scarf: Würde ich mir zwar nicht stricken, würde ich aber tragen.
Paper Lanterns: Nette Idee. Etwas ähnliches besitze ich übrigens schon.
Icelandic Star: Gefällt mir, würde ich mir aber nicht stricken.
Miss Michelle's Jacket: Weil das weiße und blaue Garn nicht gereicht hat, wurde eben Braun dazu genommen, weil's gerade zur Hand war, auch wenn es überhaupt nicht passt. Und weil die Strickerin keine Knopflöcher machen kann, wurden Haken und Ösen angenäht. In dem Ding möchte ich nicht tot überm Zaun hängen.
Heritage Cardigan: Sieht nach miserablem Sitz aus.
Aspinwall Pullover: Zuerst las ich “Aspirin”. Nicht besonders toll, nicht besonders schlecht. Ein mittelmäßiges Design.
Hearts and Flowers Cardigan: Nett für Mädchen jeglichen Alters.

Interweave Knits Winter issue has arrived here. The items in it, however, don't knock me over. My verdicts in sequence:
Nora's Sweater: One of the more wearable garments. But I've not much demand for cardigans without closure.
Syrup Pullover: I like the cuff design. But the rest looks rather unbecoming even on the slender model. The brioche pattern creates bulk, and for larger sizes, the pattern change at stomach level is not beneficial.
Aquitaine Pullover: I'm afraid the thing will slip from the model's shoulders. Don't you move!
Alma's Scarf: I don't need any (more) stoles, and I dislike this one.
Alpaca Pleats Jacket: Quite nice. I'd like it even more with long sleeves.
Braided Riding Jacket: Pretty, perhaps a bit overdone.
Floating Spiral Hat: If you need it badly enough...
Art Lace Bag: Hideous thing. How did they stuff the lower parts?
Wave and Dimple Kimono: Sleeves too short, from behind it reminds me of a potato sack. Not very becoming for figures with noticeable bust, waistline and hips.
Düsseldorf Aran: As commented everywhere, probably the most beautiful garment in this issue.
Deep Texture Tunic: Nice. I'd shorten it for a sweater or lengthen it to get a real dress if I would wear dresses at all.
Shredder Pullover: Was there no larger man available to model this thing? Too wide at the neck and hips, and the sleeves are too long.
Bells of Ireland Cardigan: I wonder when and with what I should wear this.
Lacy Ribbons Pullover: Appeals to me, in a different colour, of course.
Half-Felted Knapsack: Useless nonsense.
Fiery Ruche Scarf: I would not knit it, but I would wear it.
Paper Lanterns: Nice idea. In fact, I already own something similar.
Icelandic Star: Like it, but would not knit it.
Miss Michelle's Jacket: As there was not enough blue and white yarn, the designer added brown because it was at hand, even though it does not match the rest at all. And as the knitter was unable to work buttonholes, hook and eye closures were added. I would not want to be seen dead in this garment.
Heritage Cardigan: Looks like a lousy fit.
Aspinwall Pullover: At first I read “Aspirin”. Not particularly awesome, not really bad. A mediocre design.
Hearts and Flowers Cardigan: Nice for girls of any ages.

Freitag, 23. Oktober 2009

Zweitverwertung von Anleitungen wird nun auch im angelsächsischen Raum zur Gewohnheit. Ich war sehr gespannt auf Cornelia Tuttle Hamiltons neues Buch, stellte aber mit Enttäuschung fest, dass alle 40 darin enthaltenen Designs bereits in ihren früheren Noro-Heften Hand Knitting Collection 1 + 2, Noro Revisited, Eternal Noro und Wanderlust erschienen sind. Nichts Neues also, wenn man mal von der zwölf Seiten langen Einführung über die Noro Garne absieht.
Wer immer schon die Original-Anleitungen für die berühmten Designs Klaralund, Ekeby oder Kolsva haben wollte, der sollte sich dieses Buch kaufen. Wer Hamiltons alte Noro-Hefte hat, der kann sich den Kauf dieses Buchs sparen.

Cornelia Tuttle Hamilton: Noro

Recycling of instructions is becoming a habit in the Anglo-Saxon regions, too. I was very curious to have a look at Cornelia Tuttle Hamilton's new Noro book. But what a disappointment: All of the 40 designs are from her earlier Noro publications Hand Knitting Collection 1 + 2, Noro Revisited, Eternal Noro and Wanderlust. So there's nothing new, except the twelve pages of introduction to the Noro yarns.
If you ever wanted to own the original instructions for the famous Klaralund, Ekeby or Kolsva, get this book. If you own Hamilton's older books, you can do without this one.

Samstag, 11. April 2009

Erschienen 1992 bei Weaver Publications, Sidcup (England), ISBN 0 9503985 5 1, 204 Seiten, 19 Farbfotos, zahlreiche Schwarzweiß-Illustrationen.
Wie schon in “Easy Fairisle for the Brother Ribber” findet man in diesem Buch neben unzähligen hilfreichen Stricktipps fast 40 Anleitungen für Kleidung für Männer, Frauen und Kinder, jeweils in mehreren Größen, darunter auch Röcke. Die Stricktechniken, die mit den neueren Brother Strickmaschinen möglich sind, werden hier wirklich ausgenutzt. Zwar sind einige Anleitungen auch für Lochkartenmaschinen geeignet, aber zum Arbeiten mit diesem Buch ist eine Elektronik-Maschine empfehlenswert.
Alle Anleitungen sind verständlich und logisch aufgebaut und damit einfach nachzuarbeiten, wenn man mit der Strickmaschine umgehen kann. Das Buch ist somit eine perfekte Ergänzung für Elektronik-Strickmaschinen von Brother, jedoch trotz der hilfreichen Tipps kein Ersatz für die normale Bedienungsanleitung.
Falls Ihr Gelegenheit habt, das Buch zu kaufen, kann ich nur zuraten.

Mary Weaver, Knit easy, Knit Brother

Modellbeispiele, examples of garments

Modellbeispiele, examples of garments

Modellbeispiele, examples

Published by Weaver Publications, Sidcup (England), ISBN 0 9503985 5 1, 204 pages, 19 colour photos, many b+w illustrations.
As in “Easy Fairisle for the Brother Ribber”, this book contains countless helpful knitting tipps and almost 40 instructions for garments for men, women and children, each in several sizes. Skirts are included, too. The knitting techniques that are possiblw with the newer Brother knitting machines are used to good advantage here. Although some of the instructions are suitable for punchcard machines, I would recommend an electronic machine.
All instructions are easy to understand and very logical, so they are easy to use if you know how to use your machine. Thus, the book is a perfect addition for Brother electronic machines, but despite the helpful tips not a substitute for the instruction book. Should you have the opportunity to buy this book, I can only recommend it.

Samstag, 04. April 2009

Erschienen 1988 bei Weaver Publications, Sidcup (England), ISBN 0 9503985 4 3, 157 Seiten, 16 Farbfotos, zahlreiche Schwarzweiß-Zeichnungen.
Dieses Buch ist gedacht für alle, die ihre (vorwiegend elektronische) Brother Strickmaschine möglichst unkompliziert und pragmatisch nutzen wollen. Es enthält sowohl technische Informationen als auch komplette Anleitungen und ist damit eine gute Wahl für alle Strick-Neulinge, die nicht nur Tipps und Tricks suchen, sondern auch inspirierende, aber nicht zu schwierige Anleitungen.
Der erste Teil des Buchs ist der Stricktechnik gewidmet. Maschenprobe, Formgebung, Ausarbeitung und verschiedene Mustertechniken (inklusive Doppelbett-Jacquard) sowie Cut&Sew werden von Weaver gewohnt sachkundig, jedoch teilweise eher knapp erläutert. Auch das Programmieren von Einzelmotiven oder Motivgruppen wird erklärt. Man lernt, das beachtliche Potenzial der Brother Strickmaschinen sinnvoll zu nutzen.
Im zweiten Teil sind 27 Strickmodelle für Männer, Frauen und Kinder in mehreren Größen beschrieben. Die Modelle sind in den verschiedensten Techniken gestrickt und hauptsächlich, aber nicht nur für Elektronik-Maschinen gedacht. Auch für den Grobstricker ist einiges dabei. Teilweise werden die Ausschnitte mit Cut&Sew-Technik gearbeitet.
Dies ist eines meiner Lieblingsbücher über Maschinestricken. Die unkomplizierte Herangehensweise macht es auch Anfängern leicht, schöne Sachen mit der Maschine anzufertigen.

Mary Weaver, Easy Fairisle for the Brother Ribber

Mehrfarbige Pullover in Norwegertechnik, multicolour garments in Fairisle

Norwegertechnik und Locheffektmuster, Fairisle and thread lace

Kinderpullover, children's sweaters

Published 1988 by Weaver Publications, Sidcup (England), ISBN 0 9503985 4 3, 157 pages, 16 colour photos, many b+w illustrations.
This book is perfect for all those who want to use their (preferably electronic) Brother knitting machine in a simple and down-to-earth way. It contains technical information as well as complete instructions and thus provides a good choice for novice knitters who would like to get tips and tricks as well as inspiring, but not too difficult instructions.
The first part of the book is dedicated to knitting technique. Tension swatch, shaping, making up and different pattern techniques are competently explained, but sometimes a bit on the short side. Weaver also shows how to program single motifs and groups of motifs. You learn to use the considerable potential of your Brother knitting machine.
The book contains 27 instructions for garments for men, women and children in several sizes. The garments are knit in different pattern techniques, and many, but not all of them are intended for electronic machines. There are even some garments for the chunky knitting machine. Some of the necklines are done by cut&sew.
This is one of my favourite machine knitting books. The straightforward approach makes it easy for beginners to knit lovely garments on the knitting machine.

Samstag, 28. März 2009

Spiralbindung, erschienen 1982 bei Weaverknits Ltd., Dartford, Kent, ISBN 0 950985 1 9. 172 Seiten, viele Zeichnungen, z.T. farbige Diagramme.
Hier geht es um Röcke, die mit der Strickmaschine (Feinstricker, 4,5 mm Nadelabstand) gearbeitet werden. Mary Weaver zeigt von Grund auf, wie das funktioniert. Sie beginnt mit Hinweisen zu geeignetem Garn und beschreibt verschiedene Methoden zum Stricken von Säumen und Rockbunden, bevor sie auf die unterschiedlichen Stricktechniken eingeht. Im Detail sind es: Faltenröcke, Röcke in diversen Rippenmustern, quer gestrickte Röcke, teils mit verschiedenen Mustern, und Bahnenröcke. Zu jeder Technik gibt es genaue Anleitungen, und zwar nicht nur für Röcke, sondern jeweils auch für dazu passende Jacken oder Pullover. Auch in Deutschland eher unbekannte Methoden wie Shadow Pleating (Plisseefalten durch Kombinieren von dünnem und dickerem Garn) werden beschrieben.
Dieses Buch ist bestens geeignet für alle, die ihre Strickmaschine auch für etwas anderes als Handstrick-ähnliche Kleidung verwenden wollen. Zwar entsprechen die Modelle nicht mehr der aktuellen Mode, aber Mary Weaver vermittelt die nötigen Kenntnisse, um professionell ausgearbeitete Strickröcke und -kostüme herzustellen. Mein Exemplar stammt übrigens aus dem Nachlass von Dodo Bürkel.

Mary Weaver, Machine knitted skirts

Röcke im Rippenmuster, ribbed skirts

Bahnenrock, paneled skirt

Shadow Pleating

Spiralbound, published 1982 by Weaverknits Ltd., Dartford, Kent, ISBN 0 950985 1 9. 172 pages, many drawings, diagrams partly in colour.
This book is about skirts made on the standard gauge knitting machine. Mary Weaver describes from scratch how it is done. She starts with tips on suitable yarn, shows several different methods for hems and waistbands and explains the various possible knitting techniques. These include: pleated skirts, ribbed skirts, sideways knit skirts, some with additional patterning, and paneled skirts. Each technique is covered with complete instructions not only for the skirts but also for accompanying jackets and tops. Even techniques like shadow pleating (knitting pleats by combining fine and thicker yarns), unusual in Germany, are explained in detail.
This book is particularly suitable for those of us who want to use their machines not only for garments mimicking hand-knitting. Although the garments shown are outdated, Mary Weaver imparts the necessary knowledge to knit professionally made up skirts and suits. By the way, I inherited my book from Dodo Bürkel.

Samstag, 21. März 2009

Spiralbindung, erschienen 1979 bei Weaver Publications Ltd, Sidcup, Kent, ohne ISBN. 315 Seiten, zahlreiche Zeichnungen.
In diesem Buch geht es ausschließlich um das Stricken am Einbett. Es ist so praxisnah, wie man es sich nur wünschen kann. Mary Weaver beschreibt zunächst für alle seinerzeit gebräuchlichen Strickmaschinen die wichtigsten Funktionen sowie Grundkenntnisse wie Anschlag, Formgebung, Abketten und Halteposition. Wenn man das gelernt hat, ist man in der Lage, nach ihren Anleitungen verschiedene Kleidungsstücke zu stricken. Im weiteren Verlauf des Buches folgen dann Lektionen zu den einzelnen Mustertechniken. Mit den detaillierten Anleitungen kann man das Gelernte gleich umsetzen. Zusätzlich erklärt die Autorin auch, wie man z.B. Einzelmotive strickt, auch solche mit mehr als 24 Maschen Breite, oder was zu beachten ist, wenn man über jede 2. Nadel strickt. Auch das Stricken von mehr als drei Farben pro Reihe wird anhand eines Pullovers gezeigt. Den Abschluss des Buches bilden Hinweise zur Ausarbeitung und zum allgemeinen Entwerfen von Strickkleidung.
Wenn ich einer Anfängerin an der Strickmaschine ein Buch empfehlen sollte, dann wäre es dieses. Mit der Bedienungsanleitung (die natürlich durch nichts zu ersetzen ist) und dem, was hier erklärt wird, lernt man rasch, worauf es ankommt, und strickt bald die ersten tragbaren Pullis, Jacken und Einbett-Socken.

Mary Weaver, Machine knitting technology and patterns

Mary Weaver

Mary Weaver

Mary Weaver

Published 1979 by Weaver Publications Ltd, Sidcup, Kent, without ISBN. Spiralbound, 315 pages, many drawings and schematics.
This book deals solely with single bed knitting. It is hands-on and down-to earth. Mary Weaver starts by explaining the most important functions for all knitting machines readily available in the 1970s, including casting on and off, shaping and holding position. As soon as you have mastered all this, you are able to knit several garments following her precise instructions. Weaver continues with information about pattern techniques. She illustrates how to knit single motifs, even over more than 24 stitches, or what to pay attention to when knitting over every second needle. Even knitting with three colours in a row is shown with a ladies' sweater. Tips on making up, using charting devices and simple garment design round it off.
If I had to recommend one single book to a machine knitting beginner, it would be this one. With the instruction book (which cannot be substituted by anything) and everything which is explained here, you learn the important facts very quickly, and soon you will have completed your first wearable sweaters, cardigans and single bed socks.
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