Bündchen bei Raglanausschnitt.

Fragen, Probleme oder Tipps zur Handhabung deiner Strickmaschine
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Manon
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Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo,

wie bekomme ich bei einem Raglan-Halsausschnitt die Zahl der Bündchen-Maschen heraus ?. Eine offene "Schulternaht" habe ich in dem Fall nicht, die Raglan -Teile sind zusammengenäht. Notfalls muß ich per Hand stricken, aber dann sieht das Bündchen nicht ganz so aus wie an den anderen Stellen.

Einen schönen Sonntag wünscht,
Manon
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cornu
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von cornu »

hallo Manon,

leider verstehe ich dich nicht so recht. Meinst du einen Raglanpulli, der ja verschiedene Halsausschnitte haben kann oder einen klassischen V-Auschnitt? Für den gibt es eine Faustformel, mit der ich immer gut gefahren bin: Maschenanzahl vom rückwärtigen HA übernehmen + zweimal 3 Maschen auf 4 Reihen im Vorderteil.

Wenn alle Teile schon zusammengenäht sind, wirst du wohl von Hand annähen müssen. Eine andere Methode fällt mit nicht ein, außer auf Strickbündchen verzichten und eine Kante häkeln, aber vielleicht haben andere eine Idee .....

liebe Grüße

Konni
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Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo Konni,

vielen Dank für Deine Auskunft. Es handelt sich um einen runden Ausschnitt in einem Raglan-Pulli. Da gibt es keine Schulternähte, nur die Raglannaht Ärmel/Vorderteil und Ärmel/ Hinterteil.

Vielleicht mache ich dann per Hand ein 2/2 -Bündchen, ich hoffe, daß man dann die etwas größeren Maschen nicht so erkennt. Die anderen Bündchen sind 1/1 gestrickt.

Gut strick,
Manon
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Regis Bothe
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Regis Bothe »

Ich könnte mir vorstellen, dass du die Anzahl der Maschen zählst, mit Wickelanschlag anschlägst, an der Maschine strickst und umhängst. Dann kannst du jeweils einen Teil der Kragenmaschen dazulegen und mit langen Maschen abhäkeln. Dazu brauchst du allerdings Übung, damit es sauber wird. Am besten geht die große Wellenkante, wenn es nicht ein Rechts-links - Muster werden muss. Dazu gibt es ein YouTube-Video. Wenn du genügend Maschen zusammenfasst, wird es wirklich sehr schön. Der Link: http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... id-samsung
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Kerstin
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Kerstin »

Hallo Manon,

da, wo Du offene Maschen hast, z.B. an Vorder- und Rückenteil und an den oberen Ärmelkanten, nimm die, so wie sie sind. Das passt dann schon. Wo Du Randmaschen hast, kannst Du aus je 4 Randmaschen 3 M für die Blende aufnehmen.

Ich nähe bei einem Raglan nur drei Nähte zu und lasse die linke hintere Naht erst einmal offen. Dann kann man die Halsblende problemlos anbringen und danach die letzte Naht schließen. Alternativ geht natürlich auch Raagas Lösung, also erst Blende stricken und dann die Halskante abschnittweise dazuhängen und mit langen Maschen abhäkeln.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Regis Bothe
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Regis Bothe »

Ups, das war der falsche Link: Hier ist der richtige: https://www.youtube.com/watch?v=0zIg29a3c8k. Irgendwo in der Galerie existiert auch ein Foto von so einer Kragenlösung: ich finde sie sehr einfach, ziemlich schnell und sehr hübsch.
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Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo Raaga und Kerstin,

vielen Dank für Eure Tips.

@Raaga: ich hatte mich schon gewundert, was die Babydecke mit meinen Bündchen zu tun hat, hi. Aber den eigentlichen Link hatte ich mir auch schon abgespeichert, nachdem ich das Foto in der Galerie gesehen hatte.Allerdings hatte ich es schon wieder vergessen. Diese Methode werde ich mir aber noch aufheben und erst mal üben.

@ Kerstin: das hätte ich nicht gedacht, daß man bei Raglan auch eine Naht offen lassen kann. Jedenfalls muß ich wohl oder übel das Bündchen zuerst stricken und dann annähen. Ich habe eine Probe 1/1 mit meinen dünnsten Stricknadeln gestrickt und das sticht einfach zu sehr von den anderen Bündchen in der Maschengröße ab, das sieht nicht gut aus.
Gestern habe ich auch schon nachträgliche Bündchen für die Ärmel gestrickt, dabei habe ich Puffärmel "designed".
Ich hatte die gleiche Maschenzahl wie in der ersten Reihe der Ärmel genommen. Das war zu wenig.
Das kommt davon, wenn man glaubt, für Bündchen keine Mapro stricken zu müssen.

Gut strick,
Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Mir fällt gerade noch etwas ein:

kann man nicht auch , wenn das Bündchen zu lang wird, "cut and sew" zum Einsatz bringen ?

Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von münchenmann »

Also ich mache es manchmal wie Kerstin und manchmal mit italienischer Blende, aber in jedem Fall nähe ich nur 3 Schulterähte zu und Lasse auch noch eine Seitennaht offen damit ich den halsauschnitt auf einemal in die Strima hängen kann. Von der Weite her ist er wie an jedem anderen Pulli auch.
Gute Gelingen
Werner
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo,

danke Werner, ich werde das beherzigen, falls ich jemals noch einmal Raglan stricken werde.

Inzwischen habe ich ein Bündchen gestrickt, das reicht bis auf den schmalen Halsausschnitt am Rücken. Ich habe es , wie Kerstin beschrieben hat, angenäht. Das sieht ganz gut aus, aaaaaber: im vorderen Ausschnitt, wo die offenen Maschen sind, stellt sich das Bündchen hoch ! Dabei habe ich nach dem Anschlag eine Reihe mit MW 3 gestrickt und da der Schlitten nicht leicht zu schieben war, bin ich in der nächsten Reihe auf MW 5 gegangen. Der Pulli war in MW 6 gestrickt.
Insgesamt hat das Bündchen nur 6 Reihen nach dem Anschlag.

Ich werde wohl einen Gummifaden zum Schluß einziehen müssen, um das Bündchen auch vorne anliegend zu bekommen.
Beim Saum kann man die MW verkleinern, aber beim 1/1-Bündchen geht das mit "normalen" Garn doch nicht, wie macht Ihr es denn, damit es auch an den offenen Maschen anliegt und nicht wie ein Stehkragen hochsteht ?

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Regis Bothe
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Regis Bothe »

Also ich stricke Halsbündchen so, wie Kerstin es einmal beschrieben hat. Die ersten 2 Reihen mit normaler Maschenweite, dann Maschenweite minus 1 oder 2 Punkte, dann Maschenweite minus 2 oder 4 Punkte, usw. Dann legt sich das Teil schön an. Was man machen kann, wenn das nicht geht? Da fällt mir auch nur Abnehmen oder Gummi ein.
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Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo Raaga,

ich habe noch nicht oft Bündchen auf der Brother gestrickt, bei den wenigen Malen kam es mir vor, als ob der Übergang von MW 2 (letzte Anschlagreihe) zur MW 6 (normale Strickreihe) nicht ganz problemlos sei. Deshalb habe ich bei meinen 1/1-Übungen mich stufenweise "hochgearbeitet". Aber bei nur 6 Reihen geht das nicht, wenn man hinterher wieder die MW reduzieren möchte/muß.

Was macht man bei einem Garn, das mit MW 8 am besten aussieht ? Von 2 auf 8 in einem Schritt ? Ohne Fadensalat ?
Die Alternative Umschlag ist bei dickeren Garnen doch auch nicht praktikabel.

Hat man ein Problem bewältigt, taucht garantiert ein neues auf ,

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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Knackendöffel Maren »

Hallo Manon,
wenn du die letzte Anschlagreihe mit MW2 gestrickt hast und wirklich gleich mit 6 weiterstricken willst, ist es ratsam, die Nadeln nach der letzten Anschlagreihe ganz nach vorne in die E-Stellung zu schieben, dann werden die Nadeln sicher abgestrickt.
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Viele Grüße von Maren



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Manon
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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo Maren,

das hört sich gut an. Bisher habe ich es am DB vermieden, die Nadeln so weit herauszustrecken. Bei Position "E" an beiden Betten kann also nichts passieren, keinen Nadelsalat ?

Bei meinem "Restbündchen" (10 M ) hat es geklappt mit dem Wechsel von MW 2 nach 5, dann habe ich jede Reihe einen Punkt weniger eingestellt, wie Raaga beschrieben hat.

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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von wollhamster »

Manon hat geschrieben:Bei Position "E" an beiden Betten kann also nichts passieren, keinen Nadelsalat ?
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Manon
Wenn Dein DB richtig justiert ist - nein.
Nette Grüsse
Marion

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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Knackendöffel Maren »

Hallo Manon,
ich möchte versuchen, dir zu erklären, warum du keinen Nadelsalat erwarten musst.
Die Anschlagreihen werden immer nur jeweils an einem Nadelbett (rund) gestrickt, dann ist der Abstand zwischen den Nadeln größer und die Maschen etwas dehnbarer, weil der verbindende Faden länger ist.
Der Schlitten muss die Maschen hinter die Nadelzunge bringen, um sie dann abzustricken. Dafür schiebt er die Nadeln nach vorne.
Die letzte Anschlagreihe wird dann schon über die Nadeln beider Betten gestrickt. Das funktioniert noch, weil die Maschen vorher noch den größeren Nadelabstand haben.
Nun wird es für den Schlitten schwerer, die Maschen hinter die Nadelzungen zu bringen, weil sie klein und unelastischer sind.
Der Schlitten zieht dann das Gestrick hoch und mit nach vorne und dann hast du den "Salat" :D
Wenn du dem Schlitten diese Arbeit abnimmst und die Nadeln per Hand in die E-Stellung bringst, muss der Schlitten nur noch den Faden in die offenen Nadeln legen und diese zurückziehen, das ist wesentlich leichter für den Schlitten. Du wirst beim Vorschieben selber merken, wie schwer die Maschen über die Nadelzungen rutschen.
Danach sind die Maschen durch die größere Maschenweite wieder elastisch genug, dass der Schlitten sie normal abstricken kann.
Die gute Justierung, von der dir Wollhamster schon schrieb, ist besonders beim Stricken über alle Nadeln an beiden Betten wichtig. Solange du 1/1 Rippenbündchen über jede 2. Nadel strickst, wäre es schon ein Wunder, wenn die Nadeln der beiden Betten nicht aneinander vorbei gleiten würden.

Es gibt häufiger Situationen beim Stricken, wo es ratsam ist, die Maschen per Hand hinter die Nadelzungen zu bringen.
Bei zu strammen Maschen, wie in deinem Fall und auch manchmal bei zu losen Maschen (Sockenferse) oder Maschen mit Umschlägen bei gefachtem Garn, nur um einige Fälle zu nennen.
Im Laufe der Jahre entwickelt man ein Gefühl für solche Probleme :D , Kerstin würde jetzt schreiben: Rate mal woher ich das weiß!

Manchmal ist es ratsam, mal ohne Abstreifer und ohne Wolle zu stricken, nur um sich selber klar zu machen, was der Schlitten tut. Man hat viel weniger Probleme, wenn man weiß, was Einstellungen und Hebel bewirken.
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Viele Grüße von Maren



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Re: Bündchen bei Raglanausschnitt.

Beitrag von Manon »

Hallo Maren,

Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen. Ich habe inzwischen einen "Probelauf" in "E" an beiden Betten ohne Wolle gemacht und festgestellt, daß der Abstand der Nadeln am HNB nicht überall gleich ist. Nach kurzem, vorsichtigen Kontakt mit den VB-Nadeln, hakt es ein bißchen und schiebt sich dann zurecht. Danach sind die hinteren Nadeln von den Abständen zueinander päckchenartig, d.h. der Abstand von einer Nadel zur Nachbarnadel ist etwas größer als bei den anderen.

Ich werde auf jeden Fall noch mal das DB justieren.

Wo wir gerade beim Thema Technik sind: ich hatte Schwierigkeiten die rechte Seite des DB rauf und runter zu schieben; links ging es einwandfrei. Dann entdeckte ich, daß die rechte Schraube, die das DB am Einschubschuh des VB festschraubt ,ein bewegliches Teil vorne hat, wo die Kreuzschlitzschraube sitzt. An der linken Befestigung sit dieses bewegliche Teil fest.
Ich habe nun versucht, die rechte Schraube so fest zu ziehen, wie ich ohne Maschine konnte. Nun läßt sich das DB wieder einwandfrei an beiden Seiten hoch und runter schieben, aber das bewegliche Teil ist immer noch beweglich.
Ich gehe mal davon aus, daß das keinerlei Einfluß hat, oder ?

So mein Sorgenkind-Pulli ist jetzt fertig. Nachdem ich alle Teile mit dem Bündchen verbunden habe, wobei ich das kleine Rückenteil ,wie Raaga beschrieben, gestrickt habe, haben sich die vormals offenen VT-Ausschnittmaschen bändigen lassen, so daß ich nicht einmal mit eiunem Gummifaden nachhelfen muß. Wenn ich nun noch eine Kette trage, sieht man auch mit geschultem Auge nichts (so denke ich zumindest).

Eine Frage hätte ich noch: an den Stellen des Ausschnittes, an denen man keine offenen Maschen benutzt, enstehen naturgemäß kleine Löcher. Gibt es einen Trick, um diese zu vermeiden ?

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