Socken stricken - Bumerangferse
Socken stricken - Bumerangferse
Nachdem ich mein erstes Sockenpaar mit Käppchenferse gestrickt habe, möchte ich die Bumerangferse austesten. Bei Carolines Welt auf Youtube habe ich die tolle Videoanleitung dazu gefunden. Ich habe 64 Maschen für Größe 41 und möchte es mir so einfach wie möglich machen. Wenn ich ihr Video richtig verstehe, dann geht es nur um Zunahme am Anfang und am Ende durch Doppelmaschen. Ist das so richtig? Sie spricht von jeweils 10 Doppelmaschen bei 60 Maschen - wären dann 12 Maschen bei 64? Und die Mitte kann man ignorieren, korrekt? Ich möchten nur wissen ob ich es richtig verstanden habe weil will es so einfach wie möglich ohne viel zu zählen 
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Michaela
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Mit Link zum Video können wir dir schneller antworten.
Ich gestehe: ich bin sehr suchfaul.
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Viele Grüße - Michaela
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Die Reife eines Menschen zeigt sich am deutlichsten an dem Dienst, den er in der Gemeinschaft leistet (Pedro Arrupe)
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Petra_68
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Hallo Uma*,
Bei der Bumarangferse werden zuerst "verkürzte Reihen" gestrickt und dann wieder "verlängerte Reihen".
Beim verlängern der Reihen werden die Doppelmaschen auch wie eine Masche abgestrickt. Es entstehen keine Zunahmen und keine Löcher.
Bei 64 Maschen heißt das: 64:2 = 32 Maschen. // 32 : 3 = 10,66 M -> Daraus ergibt sich eine Aufteilung von: 10M (Fersenseite) // 12M (Fersenmitte) // 10M (Fersenseite).
Ich hoffe, ich konnte helfen.
LG Petra
Nein .... mit der Doppelmasche werden keine Zunahmen erzeugt. Die "Doppelmasche" am Ende der Reihen sind immer nur eine Masche. Diese Maschen bilden sich aus der darunterliegenden Masche, daher die zwei Fäden, die wie zwei Maschen aussehen.uma* hat geschrieben: Fr Apr 03, 2026 18:28 ..... Wenn ich ihr Video richtig verstehe, dann geht es nur um Zunahme am Anfang und am Ende durch Doppelmaschen. Ist das so richtig? .....
Bei der Bumarangferse werden zuerst "verkürzte Reihen" gestrickt und dann wieder "verlängerte Reihen".
Beim verlängern der Reihen werden die Doppelmaschen auch wie eine Masche abgestrickt. Es entstehen keine Zunahmen und keine Löcher.
Die Berechnung ist auch so einfach wie im Video erklärt. Die Hälfte der Gesamtmaschzahl dritteln und an der Fersenmitte immer aufrunden.uma* hat geschrieben: Fr Apr 03, 2026 18:28 ....Sie spricht von jeweils 10 Doppelmaschen bei 60 Maschen - wären dann 12 Maschen bei 64? Und die Mitte kann man ignorieren, korrekt? Ich möchten nur wissen ob ich es richtig verstanden habe weil will es so einfach wie möglich ohne viel zu zählen![]()
Bei 64 Maschen heißt das: 64:2 = 32 Maschen. // 32 : 3 = 10,66 M -> Daraus ergibt sich eine Aufteilung von: 10M (Fersenseite) // 12M (Fersenmitte) // 10M (Fersenseite).
Ich hoffe, ich konnte helfen.
LG Petra
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Hallo!
Mach bei 64 Maschen einfach 11-10-11, das ist am entspanntesten. Aber pass auf: Meine ersten Socken waren am Spann total eng, weil die Bumerangferse keinen Spickel hat (diese extra Weite an der Seite). Wenn du einen hohen Spann hast wie ich, könnte es drücken. Mein Tipp für Faule: Zieh die Doppelmaschen richtig fest an, sonst kriegst du diese typischen Löcher, die man beim Stricken "Lerchensporn-Löcher" nennt. Probier’s einfach aus, es ist so viel relaxter, als diese nervigen Maschen an der Seite aufzunehmen!
Mach bei 64 Maschen einfach 11-10-11, das ist am entspanntesten. Aber pass auf: Meine ersten Socken waren am Spann total eng, weil die Bumerangferse keinen Spickel hat (diese extra Weite an der Seite). Wenn du einen hohen Spann hast wie ich, könnte es drücken. Mein Tipp für Faule: Zieh die Doppelmaschen richtig fest an, sonst kriegst du diese typischen Löcher, die man beim Stricken "Lerchensporn-Löcher" nennt. Probier’s einfach aus, es ist so viel relaxter, als diese nervigen Maschen an der Seite aufzunehmen!
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Siebenstein
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
„Lerchensporn-Löcher“ nennt man die? Tatsächlich? Das ist in 60 Strickjahren offenbar komplett an mir vorbeigegangen
. Kennt ihr anderen diese Bezeichnung auch?
Das Internet scheint ansonsten auch nichts davon zu wissen…
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Michaela
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Nö, im Leben nicht gehört.Siebenstein hat geschrieben: Di Mai 12, 2026 12:06 „Lerchensporn-Löcher“ nennt man die? Tatsächlich? Das ist in 60 Strickjahren offenbar komplett an mir vorbeigegangen. Kennt ihr anderen diese Bezeichnung auch?
Das Internet scheint ansonsten auch nichts davon zu wissen…
Ich meide die Bumerang-Ferse, weil sie sowohl meinem Mann (sehr hohes Fußgewölbe) als auch mir (breite Ferse) nicht gut passen.
Überhaupt sind sich hier wohl alle erfahrenen Sockenstricker:innen einig, dass es keine Patentrezepte gibt, wenn man keinen "Normfuß" hat.
Und mit der Erfahrung wird sich jede:r auch seine eigene Systematik aneignen.
Man kann lediglich Empfehlungen geben, aber ob diese dann auch zutreffen ...
Lerchensporn-Ferse: ich habe mal die von mir bevorzugte datenschutzkonforme KI befragt, so als Schmankerl:
Der Begriff "Lerchensporn Ferse" bezieht sich wahrscheinlich auf den Hohlen Lerchensporn (Corydalis cava), eine heimische Frühblüher-Pflanze. Der Name "Lerchensporn" leitet sich von der Blütenform ab, die an den Kopf oder die Kralle einer Lerche erinnert. Die Knolle dieser Pflanze ist hohl, was im botanischen Namen "cava" (lat. für hohl) zum Ausdruck kommt. Regional wird der Hohle Lerchensporn auch als "Zottelhose" oder im Weimarer Land als "Hänsel-und-Gretel-Blume" bezeichnet.
Die "Lerchensporn-Ferse" ist eine spezielle Technik beim Sockenstricken, die sich an der Form der Blüte des Lerchensporns orientiert. Dabei wird die Ferse nicht klassisch als Käppchen oder Bumerangferse gestrickt, sondern in einer besonderen, oft zackigen oder spitzen Form, die an die Blütenblätter des Lerchensporns erinnert. Diese Technik ist besonders bei traditionellen Strickmustern beliebt und ergibt eine optisch ansprechende, stabil sitzende Ferse.
In der Praxis wird die Lerchensporn-Ferse meist durch eine spezielle Abfolge von Maschenabnahmen und -zunahmen in der Fersenpartie erreicht, sodass eine charakteristische, leicht zugespitzte Form entsteht. Sie eignet sich gut für Socken mit strukturierten Mustern oder für alle, die eine alternative, dekorative Fersenform ausprobieren möchten.
Für die Anregung der Vorstellungskraft, wie so eine Ferse aussehen könnte:

Mein Hirnschmalz reicht nicht aus, um mir eine Sockenferse darzustellen.
Meine KI ist eine ganz Schlaue und bietet sogar eine Anleitung
3. Fersenkäppchen (Zackige Form wie Lerchensporn-Blüte)
Maschenanzahl: Teile die Fersenmaschen in drei gleich große Teile (z. B. bei 24 Maschen: 8 – 8 – 8).
Hinreihe:
Stricke die ersten Maschen des ersten Teils rechts.
Stricke die letzte Masche des ersten Teils rechts abheben, dann die erste Masche des mittleren Teils rechts stricken.
Ziehe die abgehobene Masche über die gestrickte Masche (1 Masche abgenommen).
Wende die Arbeit.
Rückreihe:
Stricke die ersten Maschen des mittleren Teils links.
Stricke die letzte Masche des mittleren Teils links abheben, dann die erste Masche des letzten Teils links stricken.
Ziehe die abgehobene Masche über die gestrickte Masche (1 Masche abgenommen).
Wende die Arbeit.
Wiederhole diese Abnahmen in jeder Reihe, bis nur noch die Maschen der äußeren Teile übrig sind.
4. Maschen aufnehmen
Nimm entlang der Fersenwand gleichmäßig Maschen auf (z. B. aus jeder 2. Reihe 1 Masche).
Stricke weiter im Rundstrick über alle Maschen (Ferse + Fußrücken).
Tipps für die Lerchensporn-Ferse
Optik: Die zackige Form entsteht durch die symmetrischen Abnahmen in der Mitte.
Passform: Die Ferse sitzt eng an und ist besonders stabil.
Variationen: Du kannst die Zacken durch häufigere Abnahmen betonen oder die Ferse mit einem Kontrastgarn stricken.
Möchtest du eine bestimmte Maschenzahl oder eine detailliertere Schritt-für-Schritt-Anleitung für deine Sockengröße? Oder suchst du nach einer Alternative, falls dir die Technik zu kompliziert erscheint?
Ist sie nicht fürsorglich und empathisch, die KI?
Nun habe ich noch nach den "Lerchensporn-Löchern" gefragt:
Ah, jetzt wird es klar! "Lerchensporn-Löcher" bei der Ferse bezieht sich nicht auf ein dekoratives Muster, sondern auf unerwünschte Löcher, die beim Stricken der Ferse entstehen können – besonders bei der Käppchenferse oder beim Aufnehmen der Fersenmaschen.
Diese Löcher entstehen typischerweise an den Übergängen zwischen Fersenwand und Fußsohle oder beim Aufnehmen der Maschen entlang der Fersenwand. Sie sehen aus wie kleine, unschöne Lücken und können die Stabilität der Ferse beeinträchtigen.
Wie vermeidet man Lerchensporn-Löcher bei der Ferse?
1. Maschen richtig aufnehmen
Problem: Beim Aufnehmen der Maschen entlang der Fersenwand entstehen oft zu lockere Maschen, die später als Löcher sichtbar werden.
Lösung:
Nicht in jede Masche der Fersenwand einstechen, sondern zwischen den Maschen (in den Querfaden) einstechen.
Mit einer neuen Nadel die Maschen aufnehmen, um Spannung zu vermeiden.
Die erste aufgenommene Masche fest anziehen, um ein zu weites Loch zu vermeiden.
2. Fersenwand straff stricken
Problem: Eine zu lockere Fersenwand führt zu großen Lücken beim Aufnehmen der Maschen.
Lösung:
Die Fersenwand in Hin- und Rückreihen straff stricken (nicht zu locker!).
Die Randmaschen immer fest stricken (z. B. die erste und letzte Masche jeder Reihe rechts stricken, auch in der Rückreihe).
3. Abnahmen im Fersenkäppchen sauber ausführen
Problem: Beim Abnehmen im Käppchen entstehen Lücken, wenn die Maschen nicht eng genug zusammengeführt werden.
Lösung:
Die abgehobene Masche fest über die nächste Masche ziehen – nicht zu locker!
Immer die gleiche Abnahmerichtung verwenden (z. B. immer rechts abheben und überziehen).
4. Querfäden vermeiden oder unsichtbar verarbeiten
Problem: Querfäden zwischen den Maschen können später als Löcher sichtbar werden.
Lösung:
Querfäden beim Aufnehmen der Maschen mit einstricken oder mit der Nadelspitze mitnehmen.
Falls nötig, Querfäden nach dem Stricken mit einer Stopfnadel unsichtbar vernähen.
5. Verstärkte Ferse stricken
Problem: Bei dünnem Garn oder lockerer Strickweise reibt die Ferse schnell durch.
Lösung:
Doppeltes Garn für die Ferse verwenden.
Ein festes Muster (z. B. Rippen oder Patentmuster) für die Fersenwand stricken, um die Stabilität zu erhöhen.
Zusammenfassung: Checkliste gegen Lerchensporn-Löcher
Schritt
Tipp
Maschen aufnehmen
Zwischen den Maschen (in den Querfaden) einstechen, nicht in die Maschen selbst.
Fersenwand
Straff stricken, Randmaschen fest halten.
Abnahmen
Abgehobene Maschen fest überziehen.
Querfäden
Mit einstricken oder unsichtbar vernähen.
Garn
Bei dünnem Garn doppelt stricken oder ein festes Muster wählen.
Fazit: Mit diesen Techniken vermeidest du die typischen "Lerchensporn-Löcher" und erhältst eine glatte, stabile Ferse ohne unschöne Lücken.
Brauchst du eine konkrete Anleitung für deine aktuelle Socke? Sag mir, welche Fersentechnik du verwendest (z. B. Käppchenferse, Bumerangferse), und ich helfe dir mit einer Schritt-für-Schritt-Anpassung!
Mehr war auch aus der KI über die Lerchensporn-Löcher nicht rauszuholen
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Viele Grüße - Michaela
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Hummelbrummel
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Nö.Siebenstein hat geschrieben: Di Mai 12, 2026 12:06 „Lerchensporn-Löcher“ nennt man die? Tatsächlich? Das ist in 60 Strickjahren offenbar komplett an mir vorbeigegangen. Kennt ihr anderen diese Bezeichnung auch?
Das Internet scheint ansonsten auch nichts davon zu wissen…
Lerchensporn habe ich im Garten. Der hat keine Löcher.
Der ganze Text wirkt irgendwie KI generiert, vor allem die letzten zwei Sätze.
Wobei es heutzutage auch schon Menschen gibt, die KI sehr gut imitieren können.
Mein Kreativblog: https://hummelbrummel.blogspot.com
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Mallory
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Re: Socken stricken - Bumerangferse
Ich habe sogar vorhin versucht, rückwärts zu googeln, weil ich dachte, das ist vielleicht so ein blöd eingedeutschter Begriff wie "Lebenslinie" für die Rettungsleine.Hummelbrummel hat geschrieben: Di Mai 12, 2026 14:32Siebenstein hat geschrieben: Di Mai 12, 2026 12:06 „Lerchensporn-Löcher“ nennt man die? Tatsächlich? Das ist in 60 Strickjahren offenbar komplett an mir vorbeigegangen. Kennt ihr anderen diese Bezeichnung auch?
Das Internet scheint ansonsten auch nichts davon zu wissen…
Der ganze Text wirkt irgendwie KI generiert, vor allem die letzten zwei Sätze.
Ich bin bei larkspur gelandet, das ist eigentlich Rittersporn. Aber ein launiger Begriff für die Fersenlöchlein, wie ich vermutete, scheint das nicht zu sein. Diese nennt man eher Piglet's eye, also Schweinsäuglein.
Wer Näheres weiß, möge es hier sagen, mich interessiert sowas immer.
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Strickblog: schmollfischs hinterzimmer
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