Die Logik hinter der Armkugel?
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Hummelbrummel
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Die Logik hinter der Armkugel?
Hallo Alle,
vor vielen Jahren habe ich etliche Jacken und Pullis mit Armkugel an der Strickmaschine gestrickt, und mich dabei auf den fully fashioned Strickrechner (Sabine) verlassen. Klappte und passte super.
Inzwischen sind die alten Textilien infolge Verschleiß aussortiert und ich würde gerne mal wieder welche stricken.
Allerdings wäre der Weg, das alte Programm nochmal irgendwie zum Laufen zu bringen, so weit, dass ich beschlossen habe, das nicht mehr in Angriff zu nehmen.
Ich denke, wenn ich weiß, wie die Armkugel werden soll, kann ich die Formung durchaus mit Maschenprobe und Dreisatz selbst berechnen. Aber meine Frage fängt vorher an: Woher weiß ich, wie die Form werden soll?
Im Strickrecher gab es mindestens die Auswahl von zwei Armkugelformen, vielleicht auch mehr (flach und andere). Ich habe seinerzeit immer die flache gewählt, was für mich und meine Ansprüche an gemütliche Klamotten sowie auch Jacken für die Jungs genau richtig war.
In Jaaks Strickschule gibt es eine Faustregel, aber ich weiß nicht, was dabei hinten rauskommen soll und habe den Verdacht, dass das eher ein kugeliger Ärmel "für den femininen Look" werden könnte. Das aber nur so ein Gefühl - mir fehlt die Logik bzw. die Kenntnis für das Prinzip dahinter.
Manche von Euch berechnen Strickmuster ja auch mit einem Kalkulationsprogramm (das mache ich bei meinen Socken auch so.)
Aber woher nehmt ihr die zugrundeliegende Form für die Armkugel?
Ich habe hier im Forum auch schon gesucht, bin aber momentan nicht fündig geworden.
LG Hummelbrummel
vor vielen Jahren habe ich etliche Jacken und Pullis mit Armkugel an der Strickmaschine gestrickt, und mich dabei auf den fully fashioned Strickrechner (Sabine) verlassen. Klappte und passte super.
Inzwischen sind die alten Textilien infolge Verschleiß aussortiert und ich würde gerne mal wieder welche stricken.
Allerdings wäre der Weg, das alte Programm nochmal irgendwie zum Laufen zu bringen, so weit, dass ich beschlossen habe, das nicht mehr in Angriff zu nehmen.
Ich denke, wenn ich weiß, wie die Armkugel werden soll, kann ich die Formung durchaus mit Maschenprobe und Dreisatz selbst berechnen. Aber meine Frage fängt vorher an: Woher weiß ich, wie die Form werden soll?
Im Strickrecher gab es mindestens die Auswahl von zwei Armkugelformen, vielleicht auch mehr (flach und andere). Ich habe seinerzeit immer die flache gewählt, was für mich und meine Ansprüche an gemütliche Klamotten sowie auch Jacken für die Jungs genau richtig war.
In Jaaks Strickschule gibt es eine Faustregel, aber ich weiß nicht, was dabei hinten rauskommen soll und habe den Verdacht, dass das eher ein kugeliger Ärmel "für den femininen Look" werden könnte. Das aber nur so ein Gefühl - mir fehlt die Logik bzw. die Kenntnis für das Prinzip dahinter.
Manche von Euch berechnen Strickmuster ja auch mit einem Kalkulationsprogramm (das mache ich bei meinen Socken auch so.)
Aber woher nehmt ihr die zugrundeliegende Form für die Armkugel?
Ich habe hier im Forum auch schon gesucht, bin aber momentan nicht fündig geworden.
LG Hummelbrummel
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Guten Morgen - nur auf die Schnelle...
Spontan fiel mir gerade "Gudde Fog" ein, von ihren Zeichnungen und Erklärungen hatte ich eine Menge gelernt, was Schnitte und Berechnungen angeht.
https://en.wikibooks.org/wiki/Machine_Knitting .
Liebe Grüße Lisbeth
Spontan fiel mir gerade "Gudde Fog" ein, von ihren Zeichnungen und Erklärungen hatte ich eine Menge gelernt, was Schnitte und Berechnungen angeht.
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eve
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Guten Morgen
Ich habe in einen älteren Beitrag mal erklärt, wie ich das mit der Ärmelkugel anhand eines Schnittmusters mache.
Bei mir ist es zwar eher eine kuglerige Form, als Du möchtest - aber es funktionert ja bei jeder Form.
https://www.strickforum.de/forum/viewtopic.php?p=283933#p283933
... und ja, ich gebe zu, es ist ein gewisser Aufwand, aber Zeit spielt für mich keine Rolle, wenn ich ein möglichst gut passendes Kleidungsstück möchte.
Herzliche Grüsse, eve
Ich habe in einen älteren Beitrag mal erklärt, wie ich das mit der Ärmelkugel anhand eines Schnittmusters mache.
Bei mir ist es zwar eher eine kuglerige Form, als Du möchtest - aber es funktionert ja bei jeder Form.
https://www.strickforum.de/forum/viewtopic.php?p=283933#p283933
... und ja, ich gebe zu, es ist ein gewisser Aufwand, aber Zeit spielt für mich keine Rolle, wenn ich ein möglichst gut passendes Kleidungsstück möchte.
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Hummelbrummel
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Danke. Ich habe mich mit meinem eher schlechten Englisch tapfer durchgebissen und glaube, es einigermaßen verstanden zu haben.lisbeth hat geschrieben: Sa Okt 17, 2026 08:53 Guten Morgen - nur auf die Schnelle...
Spontan fiel mir gerade "Gudde Fog" ein, von ihren Zeichnungen und Erklärungen hatte ich eine Menge gelernt, was Schnitte und Berechnungen angeht.
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Liebe Grüße Lisbeth
Vom Strickablauf her habe ich Jacken schon so gestrickt, aber damals mit den Maßen, die der Strickrechner automatisch vorgegeben hatte.
Vielleicht probiere ich das einfach mal als Ausgangspunkt aus und werde von da aus dann wissen, ob mir diese Armkugelform mi 7/12 zufällig taugt.
Aber eigentlich müsste es bei den Ärmeln unten decrease statt increase heißen, oder?
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Hummelbrummel
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Auch an Dich vielen Dank, den Beitrag hatte ich heute Morgen bei meiner Suche gar nicht gefunden, wahrscheinlich wegen der "Keule".eve hat geschrieben: Sa Okt 17, 2026 09:25 Guten Morgen
Ich habe in einen älteren Beitrag mal erklärt, wie ich das mit der Ärmelkugel anhand eines Schnittmusters mache.
Bei mir ist es zwar eher eine kuglerige Form, als Du möchtest - aber es funktionert ja bei jeder Form.
https://www.strickforum.de/forum/viewtopic.php?p=283933#p283933
... und ja, ich gebe zu, es ist ein gewisser Aufwand, aber Zeit spielt für mich keine Rolle, wenn ich ein möglichst gut passendes Kleidungsstück möchte.
Herzliche Grüsse, eve
Die Erkenntnis daraus ist: Ich brauche dafür vor allem wohl zunächst einen Schnitt.
Wobei das, was mir vorschwebt, eher nicht auf Figur gestrickte Maß-Kleidungsstücke sind, sondern eher legere Teile, mit Platz um die Arme.
Leider habe ich meine Jacken von damals wohl (in einem für mich Hamster echt herausfordernden Kraftakt) zu früh entsorgt. Aber vielleicht finde ich noch ausgedruckte Anleitungen von damals und kann mit dann Angaben quasi "rückrechnen".
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Genau das! Sie hat ja oben erklärt, dass der einfachste Weg das Stricken von oben nach unten ist...Aber eigentlich müsste es bei den Ärmeln unten decrease statt increase heißen, oder?
Liebe Grüße Lisbeth
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Dorrit
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Hallo, Hummelbrummel,
mit dem Thema Form der Armkugel habe ich auch längere Zeit gekämpft und mehrere Anläufe gebraucht, um eine Lösung zu finden.
Das fing damit an, dass ich Strickjacken wollte, die meiner Figur passen und einen klassischen Ärmel mit Armkugel haben. Das sitzt einfach besser. Die Maschenzahlen und Abnahmen für den Rumpf waren nicht so schwer: Breiten - Höhen, die Maschenprobe und ein bisschen Dreisatzrechen. Dto für den Ärmel bis Beginn der Armkugel. Aber dann die Armkugel selbst, oh je.
Erfolgreich war dann folgende Methode: Rumpf ist fertig gestrickt und an der Schulter geschlossnen. Zuerst habe ich mir ein Ärmelschnittmuster aus dem Baukasten von Dressdevelopper ausgedruckt, auf dünne Folie (dünne Baufolie) übertragen und mit breitem Rand ausgeschnitten, an den Rumpf gesteckt mit Stecknadeln. Einfach, um einen Ausgangswert zu haben. Das anpobiert und solange geändert, bis es passt. (Dieser Baukasten passte nicht ganz.) Die neue Linie einzeichnen.
Das muss jetzt nur in Maschen umgerechnet werden. Eine Möglichkeit wäre, die Breiten zentimeterweise auszumessen und umzurechnen. Das habe ich bei den ersten Abnahmen für die Armausschnitte gemacht. Ist aber schon aufwendig.
Danach habe ich gesucht, ob es nicht die Möglichkeit gibt, ein Kästchenmuster zu drucken in genau den Abständen wie die Maschenprobe ist. Mit Hilfe des Ravelry-Forums habe ich das gefunden. (Links folgen am Ende).
Dann habe ich das Schnittmuster auf das Kästchenmuster abgepaust. Bei Bedarf mehrere ausgedruckte Kästchenseiten mebeneinander kleben. Wer ein Lichtpad hat, nimmt das dafür. Ich habe erst das klassiche Kopierpapier, Restbestände aus früheren Zeiten versucht. Allerdings ist es dabei schwierig, dabei das Kästchenpapier ordentlich ausgerichtet zu treffen, weil das Kopierpapier die Sicht versperrt.
Dehalb mache ich es jetzt so: Eine weiche Unterlage aus mehreren Schichten Stoff (mein Bügeltisch), das Papier drauf und darauf die Folie mit dem Schnittmuster gerade plazieren. Das Ganze gut festhalten oder beschweren und mit der Spitze einer Stricknadel die Schnittmusterlinie mit leichten Druck nachziehen. Dies drückt sich auf dem Papier ein und kann leicht nachgemalt werden. Und dann zeichne ich die jeweils nächstliegende Kästchenkante nach und habe die Form, die Abnahmestellen, die ich dann mir als Liste auf schreibe.
Das ging bei 2 Strickjacken gut. Bei der 2. habe ich die obersten paar Reihen aufgezogen und neu gestrickt, weil mir die Kugel doch zu kurz war. Bei der 2. bin ich dann von der Folie von der ersten ausgegangen.
Bei der 3. kam dann der Schreck: nach dem Kästchenmuster brauchte ich viel mehr Maschen, als der bis zur Armkugel gestickte Ärmel breit war. Aber die Ärmelweite passte doch. Grund: Der Ärmel war schmal anliegend und dehnte sich gut. Ich musste also eine negative Weitenzugabe einrechnen. Ich habe dann gemessen, wieviel sich der Strick dehnt, und ähnlich zu der Quote an jeder Seite 2,5 cm Breite rausgerechnet auf meinem Kästchenmuster. Ich war total unsicher, ob das funktioniert. Dann hab ich mir gesagt, mit dem dicken Garn dauert das Stricken nicht so lange, ich stricke das jetzt, und notfalls ziehe ich es auf und stricke es dementsprechend geändert. Gedacht, gestrickt, mit Stecknadeln eingesteckt, vorsichtig anprobiert: Bingo, passte.
Irgendwie ist das in Gestrick auch nicht so penibel, dass es auf den mm ankommt.
Jedenfalls mache ich das bei weiteren Strickjacken und Pullovern auch so. Ich finde, so eine Armkugel sitzt viel besser als kastig überschnittene Schultern. Und Raglan, Rundpasse o.ä. finde ich für mich bei meiner Birnenfigur unvorteilhaft.
Vielleicht magst du es auch so probieren.
Links:
Schnittbaukasten Ärmel von Dress Developper - kostenlos (Achtung, vor dem Ausdrucken durchsehen, es sind meist leere Seiten enthalten, die man nicht drucken muss.)
https://www.dressdeveloper.de/baukasten/aermel/
Kästchenpapier mit Maschen/Reihenmaßen - es gehen auch einstellige Bruchteile von Maschen/Reihen
https://www.vanessasmithdesigns.com/cus ... -generator
Viel Erfolg dabei.
mit dem Thema Form der Armkugel habe ich auch längere Zeit gekämpft und mehrere Anläufe gebraucht, um eine Lösung zu finden.
Das fing damit an, dass ich Strickjacken wollte, die meiner Figur passen und einen klassischen Ärmel mit Armkugel haben. Das sitzt einfach besser. Die Maschenzahlen und Abnahmen für den Rumpf waren nicht so schwer: Breiten - Höhen, die Maschenprobe und ein bisschen Dreisatzrechen. Dto für den Ärmel bis Beginn der Armkugel. Aber dann die Armkugel selbst, oh je.
Erfolgreich war dann folgende Methode: Rumpf ist fertig gestrickt und an der Schulter geschlossnen. Zuerst habe ich mir ein Ärmelschnittmuster aus dem Baukasten von Dressdevelopper ausgedruckt, auf dünne Folie (dünne Baufolie) übertragen und mit breitem Rand ausgeschnitten, an den Rumpf gesteckt mit Stecknadeln. Einfach, um einen Ausgangswert zu haben. Das anpobiert und solange geändert, bis es passt. (Dieser Baukasten passte nicht ganz.) Die neue Linie einzeichnen.
Das muss jetzt nur in Maschen umgerechnet werden. Eine Möglichkeit wäre, die Breiten zentimeterweise auszumessen und umzurechnen. Das habe ich bei den ersten Abnahmen für die Armausschnitte gemacht. Ist aber schon aufwendig.
Danach habe ich gesucht, ob es nicht die Möglichkeit gibt, ein Kästchenmuster zu drucken in genau den Abständen wie die Maschenprobe ist. Mit Hilfe des Ravelry-Forums habe ich das gefunden. (Links folgen am Ende).
Dann habe ich das Schnittmuster auf das Kästchenmuster abgepaust. Bei Bedarf mehrere ausgedruckte Kästchenseiten mebeneinander kleben. Wer ein Lichtpad hat, nimmt das dafür. Ich habe erst das klassiche Kopierpapier, Restbestände aus früheren Zeiten versucht. Allerdings ist es dabei schwierig, dabei das Kästchenpapier ordentlich ausgerichtet zu treffen, weil das Kopierpapier die Sicht versperrt.
Dehalb mache ich es jetzt so: Eine weiche Unterlage aus mehreren Schichten Stoff (mein Bügeltisch), das Papier drauf und darauf die Folie mit dem Schnittmuster gerade plazieren. Das Ganze gut festhalten oder beschweren und mit der Spitze einer Stricknadel die Schnittmusterlinie mit leichten Druck nachziehen. Dies drückt sich auf dem Papier ein und kann leicht nachgemalt werden. Und dann zeichne ich die jeweils nächstliegende Kästchenkante nach und habe die Form, die Abnahmestellen, die ich dann mir als Liste auf schreibe.
Das ging bei 2 Strickjacken gut. Bei der 2. habe ich die obersten paar Reihen aufgezogen und neu gestrickt, weil mir die Kugel doch zu kurz war. Bei der 2. bin ich dann von der Folie von der ersten ausgegangen.
Bei der 3. kam dann der Schreck: nach dem Kästchenmuster brauchte ich viel mehr Maschen, als der bis zur Armkugel gestickte Ärmel breit war. Aber die Ärmelweite passte doch. Grund: Der Ärmel war schmal anliegend und dehnte sich gut. Ich musste also eine negative Weitenzugabe einrechnen. Ich habe dann gemessen, wieviel sich der Strick dehnt, und ähnlich zu der Quote an jeder Seite 2,5 cm Breite rausgerechnet auf meinem Kästchenmuster. Ich war total unsicher, ob das funktioniert. Dann hab ich mir gesagt, mit dem dicken Garn dauert das Stricken nicht so lange, ich stricke das jetzt, und notfalls ziehe ich es auf und stricke es dementsprechend geändert. Gedacht, gestrickt, mit Stecknadeln eingesteckt, vorsichtig anprobiert: Bingo, passte.
Jedenfalls mache ich das bei weiteren Strickjacken und Pullovern auch so. Ich finde, so eine Armkugel sitzt viel besser als kastig überschnittene Schultern. Und Raglan, Rundpasse o.ä. finde ich für mich bei meiner Birnenfigur unvorteilhaft.
Vielleicht magst du es auch so probieren.
Links:
Schnittbaukasten Ärmel von Dress Developper - kostenlos (Achtung, vor dem Ausdrucken durchsehen, es sind meist leere Seiten enthalten, die man nicht drucken muss.)
https://www.dressdeveloper.de/baukasten/aermel/
Kästchenpapier mit Maschen/Reihenmaßen - es gehen auch einstellige Bruchteile von Maschen/Reihen
https://www.vanessasmithdesigns.com/cus ... -generator
Viel Erfolg dabei.
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Viele Grüße
Dorrit
Wer stricken kann, ist klar im Vorteil
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Dorrit
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Mir ist dazu noch eine Seite eingefallen: die Zahlenhexe.
Sie bietet einen kostenpflichtigen Strickrechner, den ich für dauerhaft und privat zu teuer finde.
Und eine Erklärung zur Berechnung "zu Fuß" in ihrem Blog
https://zahlenhexe.de/armkugel-berechne ... einnaehen/
Sie hat auch sonst sehr gute Erklärungen zu Strickthemen.
Aber diese Berechnungsweise ist mir zu theoretisch.
Sie bietet einen kostenpflichtigen Strickrechner, den ich für dauerhaft und privat zu teuer finde.
Und eine Erklärung zur Berechnung "zu Fuß" in ihrem Blog
https://zahlenhexe.de/armkugel-berechne ... einnaehen/
Sie hat auch sonst sehr gute Erklärungen zu Strickthemen.
Aber diese Berechnungsweise ist mir zu theoretisch.
Viele Grüße
Dorrit
Wer stricken kann, ist klar im Vorteil
Dorrit
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Hallo Hummelbrummel, du hast mir einen Ohrwurm in den Kopf gesetzt- da spukt seit Tagen die Frage "Die Logik hinter der Armkugel?".
Ich weiß zwar, welche Idee dahinter herumspukt - ich weiß aber die Worte nicht, um das zu beschreiben.
Es geht mir um das obere "Schnipselchen" an einem Ärmel - das muss ja dreidimensional gebogen sein, damit es noch einen ganz kleinen Teil der Schulter mitfassen kann (= da, wo ich die orangefarbene Linie eingezeichnet habe). Wie eine kleine Kappe?
muellerundsohn gibt es eine tolle "Ärmelkunde", die mich schon mal ein bisschen weiter gebracht hat mit dem, was ich nicht in Worten formulieren kann (vielleicht kann mal jemand für mich gescheit formulieren?).
In dieser "Ärmelkunde" gibt es ein Kapitelchen "Was ist die Armkugel", das mir da schon mal weitergeholfen hat:
Wenn das jetzt Unsinn ist, was ich da fabuliere, dann vergiss es einfach!
Liebe Grüße Lisbeth
Ich weiß zwar, welche Idee dahinter herumspukt - ich weiß aber die Worte nicht, um das zu beschreiben.
Es geht mir um das obere "Schnipselchen" an einem Ärmel - das muss ja dreidimensional gebogen sein, damit es noch einen ganz kleinen Teil der Schulter mitfassen kann (= da, wo ich die orangefarbene Linie eingezeichnet habe). Wie eine kleine Kappe?
- Das Dreidimensionale bekommt man bei einem Strickstück ja in Grenzen durch die dehnbaren Maschen hin, aber eben nur in Grenzen.
Heißt also: man muss dieses "Schnipselchen" bei der Berechnung der Abnahmen irgendwie formen und nicht einfach "restliche Maschen abketten".
- Und: ich erinnere mich, dass in den alten Strickzeitschriften (50er/60er Jahre) die Ärmel so konstruiert wurden wie in der Schneiderei - mit einer vorderen Rundung und einer hinteren Rundung der Armkugel / und entsprechend unterschiedlichen Abnahmen, so wie auf der Skizze unten.
In dieser "Ärmelkunde" gibt es ein Kapitelchen "Was ist die Armkugel", das mir da schon mal weitergeholfen hat:
Wenn das jetzt Unsinn ist, was ich da fabuliere, dann vergiss es einfach!
Liebe Grüße Lisbeth
"Auch durch Fehler können - wenn sie regelmäßig gemacht werden - schöne neue Muster entstehen!"
Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Also, lisbeth, kurze Anmerkung dazu: Unsinn ist das nicht, die Armkugel hat nämlich tatsächlich eine vordere und eine hintere Rundung, und die vordere ist beim Schnitt in der Regel tiefer eingezogen als die hintere. Das obere Stück einfach abzuketten geht, nichtsdestotrotz sitzt es dann nur mit etwas Dehnung ordentlich an der Schulter.lisbeth hat geschrieben:Heißt also: man muss dieses "Schnipselchen" bei der Berechnung der Abnahmen irgendwie formen und nicht einfach "restliche Maschen abketten".
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Michaela
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- Strickmaschine: KH 970 + KH 891 + KR 850; KH 341, SK840; Rundstricker Rekord; HK 160
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Diese Redundanzen in deinen Antworten machen mich misstrauisch.MarkusB73 hat geschrieben: Do Okt 22, 2026 07:11Also, lisbeth, kurze Anmerkung dazu: Unsinn ist das nicht, die Armkugel hat nämlich tatsächlich eine vordere und eine hintere Rundung, und die vordere ist beim Schnitt in der Regel tiefer eingezogen als die hintere. Das obere Stück einfach abzuketten geht, nichtsdestotrotz sitzt es dann nur mit etwas Dehnung ordentlich an der Schulter.lisbeth hat geschrieben:Heißt also: man muss dieses "Schnipselchen" bei der Berechnung der Abnahmen irgendwie formen und nicht einfach "restliche Maschen abketten".
Viele Grüße - Michaela
Mein Blog https://www.lanarta.de
Ravelry-Projekte https://www.ravelry.com/projects/LanArta
Die Reife eines Menschen zeigt sich am deutlichsten an dem Dienst, den er in der Gemeinschaft leistet (Pedro Arrupe)
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Kerstin
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Das geht doch relativ problemlos, indem man vor der Abkettreihe in diesem oberen Bereich Maschen zusammenhängt. Man muss sich natürlich vorher überlegen, wie viel Strecke für diese "Kugelung" zur Verfügung steht. Und man sollte sicherstellen, dass der Bereich nach dem Zusammennähen wirklich am Schulterpunkt sitzt, sonst sieht es ggf. etwas sonderbar aus.lisbeth hat geschrieben: Mi Okt 21, 2026 13:02Es geht mir um das obere "Schnipselchen" an einem Ärmel - das muss ja dreidimensional gebogen sein, damit es noch einen ganz kleinen Teil der Schulter mitfassen kann (= da, wo ich die orangefarbene Linie eingezeichnet habe). Wie eine kleine Kappe?
Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: Die Logik hinter der Armkugel?
Eben...Man muss sich natürlich vorher überlegen, wie viel Strecke für diese "Kugelung" zur Verfügung steht. Und man sollte sicherstellen, dass
Hummelbrummels Ausgangsfrage, die mir diesen Ohrwurm im Kopf gemacht hat, war ja diese:
Methode "Versuch und Irrtum" klappt immer, klar.Woher weiß ich, wie die Form werden soll?
Im Moment glaube ich, dass eine Kombination von
und den Ärmel-Konstruktions-Erklärungen von Mueller&Sohn
Liebe Grüße Lisbeth, braucht ganz bestimmt mal wieder einen Pulli mit "traditionellem" eingesetzem Ärmel, so wie aus den 50ern.. bald... wenn mal Langeweile aufkommt..
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