Rundpasse - welchen Vorteil bietet das Stricken von oben nach unten?
-
- Mitglied
- Beiträge: 275
- Registriert: Sa Jan 08, 2011 10:11
- Strickmaschine: KH 868, KH260
- Wohnort: Burgdorf bei Salzgitter
Rundpasse - welchen Vorteil bietet das Stricken von oben nach unten?
Ich möchte einen Norweger stricken und stolpere wiederholt über Anleitungen, die von oben nach unten beschrieben sind (Drops). Ich stricke immer andersherum, vom Saum angefangen zum Hals. Das kann ich schon im Schlaf und müßte nicht aufpassen, das andere müßte ich erst studieren. Einmal hab ich schon umgerechnet für eine Jacke, aber das ist gar nicht so ohne... Da es für einen fernen Neffen ist kann ich es auch nicht sehen und messen und muß mich an die Maße und Angaben der Anleitung halten, was ich sonst so selten tue.
Leider noch Anfänger auf der KH 868
-
- Mitglied
- Beiträge: 848
- Registriert: Mo Jun 08, 2009 14:43
- Strickmaschine: Gilgen Euro 2000, Empisal Schnellstricker und andere Altertümer
- Wohnort: Bayern
- Kontaktdaten:
Re: Rundpasse - welchen Vorteil bietet das Stricken von oben nach unten?
Ich sehe einen Vorteil darin, dass man dann die Längen später erst festlegen muss/kann.
Bei manchen Raglanpullis/und Jacken habe ich das schon gemacht.
Z.B. kann man dann reinschlüpfen und die schon weitgehend fertigen Ärmel exakt so lang/kurz machen, wie man sie will, und wenn das Garn weiter reicht, als gedacht, dann kann man auch den Körper noch länger stricken. Oder - falls es knapp wird - in alle drei Teile (Ärmel+Body) zusätzliche Ringel einarbeiten. ...
Bei diesem Verfahren rechne ich mit der Maschenprobe nur den Anfang (Halsausschnitt, fertige Breite) aus, der Rest ergibt sich.
Ob es praktischer oder einfacher ist, als von unten an zu stricken - zumal, wenn Du damit vertraut bist, und Dir alle Daten (Maschenproben und Maße) vorliegen - das wage ich nicht abschließend zu behaupten.
Man hat beim Verfahren von oben nach unten ja auch schon sehr früh sehr viel auf den Nadeln, andersherum kann man ja Ärmel und Körperteil(e) bequemer zuerst einzeln stricken.
Bei manchen Raglanpullis/und Jacken habe ich das schon gemacht.
Z.B. kann man dann reinschlüpfen und die schon weitgehend fertigen Ärmel exakt so lang/kurz machen, wie man sie will, und wenn das Garn weiter reicht, als gedacht, dann kann man auch den Körper noch länger stricken. Oder - falls es knapp wird - in alle drei Teile (Ärmel+Body) zusätzliche Ringel einarbeiten. ...
Bei diesem Verfahren rechne ich mit der Maschenprobe nur den Anfang (Halsausschnitt, fertige Breite) aus, der Rest ergibt sich.
Ob es praktischer oder einfacher ist, als von unten an zu stricken - zumal, wenn Du damit vertraut bist, und Dir alle Daten (Maschenproben und Maße) vorliegen - das wage ich nicht abschließend zu behaupten.
Man hat beim Verfahren von oben nach unten ja auch schon sehr früh sehr viel auf den Nadeln, andersherum kann man ja Ärmel und Körperteil(e) bequemer zuerst einzeln stricken.
Mein Kreativblog: https://hummelbrummel.blogspot.com