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Re: Deckerkamm selbst gemacht

Verfasst: Fr Feb 01, 2019 06:30
von beaune
Hallo Kathy,

ich befürchte, dass das nicht so einfach ist. Nadeln mit breitem, doch gleichzeitig kurzem Öhr muss man erstmal finden. Wenn man günstig, aber blind über das Internet bestellt, kann man ziemlich auf die Nase fallen. Man kann natürlich bei allen möglichen Verkäufern nachfragen, doch wäre mir das persönlich zuviel Aufwand. Ich glaube nicht, dass die Verkäufer in China eine Riesenauswahl an Nadeln haben und dann die passenden raussuchen können. Natürlich kann auch jeder im Handarbeitsladen seiner Wahl Nähnadeln nach Ansicht kaufen, doch gibt das dann garantiert eine teure Sache hin.
Ich war froh, dass die Nadeln von meinem Link sowohl groß genug waren, um auf die StriMaNadeln zu passen, als auch dünn genug, um durch das Maschengitter zu gehen...Die benötigte Hilfe beim Schieben nehme ich dafür gern in Kauf. :-) 8-)

Was rausrutschende Nadeln anbelangt: bislang ist es mir bei dem Decker nicht passiert. Aber es ist ein selbstproduziertes Teil und so gesehen kann ja durchaus auch mal was nicht so bombenfest sitzen. Ich wollte nur zur Vorsicht raten... :-)
Um die Nadelspitzen breit zu klopfen, müsste man sie meiner Meinung nach schmieden. Das ist doch gehärtete Stahl, oder?

Viele Grüße
Beaune

Re: Deckerkamm selbst gemacht

Verfasst: Sa Feb 02, 2019 17:58
von Kathi
Hallo beaune,

bitte meine vorhergehende Anmerkung nicht als Kritik auffassen, war in Gedanken schon bei meinem nächsten Projekt :-)

Ich habe vor ein Paar Monaten in China Deckerkämme für meinen Superfeinstricker zum Preis incl. Versand unter 5 € gekauft. Der Nadelabstand hat leider nicht gepasst. Dafür habe ich jetzt ausreichend Nadeln (es sind richtige Deckernadeln mit einem kleinen Ohr) um mir selbst einen oder mehrere Decker zu bauen. Das war der einzige Fall in 2 Jahren, in dem ich Grund zur Reklamation hatte. Der Verkäufer hat nicht lange gezögert und mir 25% Preisnachlass angeboten.
Deine Skepsis gegenüber den chinesischen Online-shops finde ich unbegründet. Ich habe in den letzten 2 Jahren Einiges an Strick- und Nähmaschinenzubehör in China gekauft und war sehr mit der Qualität und dem Service zufrieden. Und ich kann dir bestätigen, daß die Chinesen eine Riesenauswahl an Nadeln in verschiedenen Größen und Längen und sonstigen Kleinkram haben. Die Artikel sind gut beschrieben mit Maßangaben. Das verhindert Fehlkäufe. Natürlich muß man ein wenig Zeit in's Stöbern investieren, aber das muß man auch bei Käufen hier in Deutschland. Die etwas längere Lieferzeit ist auch zu beachten. Das nehme ich aber gerne in Kauf, da die Preise incl. Versand unschlagbar sind. Nur so als Beispiel: 50 Nadeln für meine KH965 haben gerade mal 8,00 € gekostet.

Über das evtl. Rausrutschen der Nadeln beim Gebrauch des Deckers habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Wenn die Nadeln sich nicht breit klopfen ließen, könnte man sie mit dem Dremel leicht einritzen, damit leichte Widerhaken entstehen, die sich in der der Fimomasse einbetten. Nach dem Trocknen, nehme ich mal an, daß die Masse stabil genug ist um das Rausrutschen zu verhindern

China-Anbieter von StriMa-Zubehör

Verfasst: Sa Feb 02, 2019 18:46
von Michaela
Ich habe in den letzten 2 Jahren Einiges an Strick- und Nähmaschinenzubehör in China gekauft und war sehr mit der Qualität und dem Service zufrieden. Und ich kann dir bestätigen, daß die Chinesen eine Riesenauswahl an Nadeln in verschiedenen Größen und Längen und sonstigen Kleinkram haben. Die Artikel sind gut beschrieben mit Maßangaben.
Ich habe vor allem deshalb Teile in China gekauft, weil deutsche Händler mir teilweise auf meine Anfragen nicht einmal geantwortet haben.
Bisher waren die Chinakäufe auch ohne Beanstandung.

Re: China-Anbieter von StriMa-Zubehör

Verfasst: Sa Feb 02, 2019 18:56
von Kathi
Michaela hat geschrieben: Sa Feb 02, 2019 18:46 Ich habe vor allem deshalb Teile in China gekauft, weil deutsche Händler mir teilweise auf meine Anfragen nicht einmal geantwortet haben.
Bisher waren die Chinakäufe auch ohne Beanstandung.
Ich habe schon Antworten bekommen mit Preisangaben, bei den mir der Atem gestockt hat und ich mich fragte ob die Ware aus Gold gefertigt wäre.
Ich war definitiv nicht bereit diese Apothekerpreise zu bezahlen. Im Vergleich zu China-Preisen 300% Preiserhöhung. "kopfschüttel"

Re: Deckerkamm selbst gemacht

Verfasst: So Feb 03, 2019 09:38
von beaune
Guten Morgen ihr Lieben,
Kathi hat geschrieben: Sa Feb 02, 2019 17:58 bitte meine vorhergehende Anmerkung nicht als Kritik auffassen, war in Gedanken schon bei meinem nächsten Projekt :-)
alles gut Kathy, :-) ich habe es nicht als Kritik aufgefasst. :-). Ich finde Diskussionen gut und nur durch die Kommunikation können sich Dinge verändern und weiterentwickeln.

Was die China-Shops anbelangt, so sollte das nicht heißen, dass die einen über den Tisch ziehen. Ich habe auch schon öfters in China bestellt und es hat immer gut funktioniert. Und ich bin denen sehr dankbar für ihre Preise...
Bei manchen Nadeln stand aber zB nur etwas von der Gesamtlänge und eyelength 1,2 mm. Um das dann genauer zu erfahren, muss man anfangen nachzufragen und das war mir zu zeitintensiv (weniger die Frage zu formulieren, als vielmehr auf die Antwort zu warten :wink: ). Kann aber jeder machen wie er will. :twink:

Dein Vorschlag, die Nadeln anzuritzen ist sicherlich die funktionierende Variante.
Bislang ist es mir allerdings noch nicht passiert, dass die Nadeln rausrutschen und ich hatte ihn jetzt schon ein paar Mal in Gebrauch. So gesehen würde ich es immer wieder auf meine Art machen (auch wieder aus Zeitgründen, weil es mir zu blöd wäre, 60 oder mehr Nadeln einzeln anzuritzen).
Ich glaube, ich hatte dies nur erwähnt weil mich die gesellschaftliche Unart, alle Eventualitäten ausschließen/anführen zu müssen bereits infiziert hat, nicht weil es mir tatsächlich passiert ist!... :%-(|):

Viele Grüße
Beaune