Ich muss einmal wieder um guten Rat bitten.
Jetzt ist (vielleicht bald) Sommer, und das verführt zum Lochmusterstricken. Ich würde mir deshalb gerne eine Jacke oder einen langarmigen Shrug stricken, und zwar die löchrige Variante - wenn da die Zunahmen nicht wären.
Lochmuster kann ich mittlerweile ganz gut stricken, aber es purzelt nur zu gerne, sobald ich für die Ärmel zunehmen muss . Ich weiß sogar genau, wo das Problem lauert: sobald ich am Strickrand zunehme, sind die Maschen nicht mehr gleichmäßig beschwert und es purzelt.
Meine Frage lautet jetzt: gibt es irgend einen genialen Trick, auch bei Zunahmen gleichmäßig zu beschweren, oder muss ich üben, bis ich irgendwann ein Gefühl für dieses Problem entwickele, was sicherlich Jahre dauern kann? Welchen Zauber wendet ihr an, um Pullizauberwerke in Lochmuster entstehen zu lassen?
Fragend Grüße,
Raaga
Im Lochmuster zunehmen
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Regis Bothe
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Kerstin
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Re: Im Lochmuster zunehmen
Hallo Raaga,
bei Lochmustern bzw. bei Zunahmen allgemein habe ich am Rand jeweils ein kleines Krallengewicht hängen, das ich alle paar Reihen nachhänge. Es dient auch dazu, die Randmaschen etwas mehr zu dehnen, weil eine Schrägung ja zwangsläufig mehr Länge haben muss als die Senkrechte des Ärmels, bei gleicher Reihenzahl.
Probleme mit Fallmaschen bei den Zunahmen habe ich eigentlich nie, egal bei welcher Mustertechnik. Durch die Krallengewichte sind die Ränder jederzeit gleichmäßig beschwert; außerdem stricke ich auch relativ langsam.
Nimmst Du mit Raglan-Methode zu? Für saubere Randmaschen hänge ich, gerade bei Lochmustern, die letzten zwei M nach außen und fahre dann erst mit dem Lochschlitten drüber. Die leere dritte Nadel wird mustergemäß behandelt, d.h. sie kann ein Muster-Loch haben, oder sie bekommt eine Füßchen-Schlaufe draufgehängt. Bei manchen Mustern wird auch eine Masche von der inneren Nachbarnadel drübergehängt, wie es eben gerade passt.
Zahlreiche Grüße
Kerstin
bei Lochmustern bzw. bei Zunahmen allgemein habe ich am Rand jeweils ein kleines Krallengewicht hängen, das ich alle paar Reihen nachhänge. Es dient auch dazu, die Randmaschen etwas mehr zu dehnen, weil eine Schrägung ja zwangsläufig mehr Länge haben muss als die Senkrechte des Ärmels, bei gleicher Reihenzahl.
Probleme mit Fallmaschen bei den Zunahmen habe ich eigentlich nie, egal bei welcher Mustertechnik. Durch die Krallengewichte sind die Ränder jederzeit gleichmäßig beschwert; außerdem stricke ich auch relativ langsam.
Nimmst Du mit Raglan-Methode zu? Für saubere Randmaschen hänge ich, gerade bei Lochmustern, die letzten zwei M nach außen und fahre dann erst mit dem Lochschlitten drüber. Die leere dritte Nadel wird mustergemäß behandelt, d.h. sie kann ein Muster-Loch haben, oder sie bekommt eine Füßchen-Schlaufe draufgehängt. Bei manchen Mustern wird auch eine Masche von der inneren Nachbarnadel drübergehängt, wie es eben gerade passt.
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Regis Bothe
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Re: Im Lochmuster zunehmen
Ganz vielen Dank für deine schnelle Antwort. Mir ist jetzt leider etwas dazwischengekommen und ich kann deine Tips erst Ende Mai nutzen. Dann werde ich berichten.
Vielen Dank für deine Ratschläge,
Raaga
Vielen Dank für deine Ratschläge,
Raaga