Maschenwendekamm zum Socken stricken

Fragen, Probleme oder Tipps zur Handhabung deiner Strickmaschine
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gajaadina
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Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von gajaadina »

Hallo,

ich möchte so gerne Socken auf der Maschine stricken. Habe auch eine gute Anleitung.

Bündchen stricken ist kein Problem, aber dann müssen zum Rundstricken ja 32 Maschen per Maschenwendekamm auf das Dopelbett umgehängt werden.
Ich habe einen Maschenwendekamm für 49 Maschen aus einem kompletten Maschenwendekammkarton (rot)
web1.jpg
web1.jpg (106.53 KiB) 6556 mal betrachtet
mit diesem klappt es nicht, ich denke mal weil die Ösen im Vergeich zum 16ner
web.jpg
web.jpg (123.56 KiB) 6556 mal betrachtet
viel zu breit sind.

Kennt jemand dieses Problem auch?

Wäre es in meinem Fall sinnvoll einen größeren Maschenwendekamm mit kleineren Ösen zu kaufen?
Liebe Grüße
Petra



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Knackendöffel Maren
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Knackendöffel Maren »

Hallo,
ich halte den Maschenwendekamm für ungeeignet, um Socken zu stricken. Du brauchst einen Deckerkamm, der mindestens so breit ist, dass die Hälfte Deiner benötigten Maschen darauf Platz haben.
Die Nadeln des Deckerkammes müssen natürlich den gleichen Abstand wie die Maschinennadeln haben.
Bei Vera, auch hier im Forum, würdest Du sowas wohl kaufen können.
Der Wendekamm ist viel zu unhandlich für Deinen Zweck.
Viele Grüße von Maren



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bastelmuggi
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von bastelmuggi »

Hallo Petra, schau mal diese Sockenanleitung an, da werden die Maschen jeweils 16 Maschen links und rechts auf das KR-Bett umgehängt somit hast du die Naht hinten an der Ferse.

http://www.stricknetz.net/maschinenstri ... ettsocken/
Strickendes Landei
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Strickendes Landei »

Hallo Petra,
ich würde dir zum Sockenstricken auch einen guten Deckerkamm den man oben schließen kann empfehlen.
Für Erwachsenensocken (bis Gr. 47/48) verwende ich einen 40er Kamm, bei Kindersocken nehme ich einen kleineren 16er oder 20er.
Allerdings klappe ich zu Umhängen nur eine (halbe) Seite, nicht je ein Viertel rechts und ein Viertel links. Finde ich einfacher.
LG
Sandra
frieda
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von frieda »

Knackendöffel Maren hat geschrieben:Hallo,
ich halte den Maschenwendekamm für ungeeignet, um Socken zu stricken.
Ich nicht. Ich stricke alle meine Socken mit dem Wendekamm, ich habe eine Dokumentenklemmschiene als Stopper drauf gemacht, damit die Maschen beim Wenden nicht fallen. Geht hervorragend. Ist alles nur Übungssache.

Grüßlis,

frieda
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gajaadina
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von gajaadina »

Danke für Eure Info´s.

Ich werde mir wohl einen 40iger Deckerkamm zulegen.
Liebe Grüße
Petra



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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Kerstin »

gajaadina hat geschrieben:Ich werde mir wohl einen 40iger Deckerkamm zulegen.
Hallo Petra,

nimm zum Sockenstricken möglichst einen kleineren. Du hast sonst nämlich acht überzählige Ösen, die Dir im Weg sind, wenn Du Deine 32 Maschen umzuhängen versuchst.
Ich hänge meine Maschen hälftig um, auf jeder Seite 16 Maschen. Dann kommt man am besten mit dem 16er-Kamm zurecht. Der eignet sich auch noch, wenn's bei größeren Füßen mal 17 oder sogar 18 Maschen sind, die letzte(n) kann man immer noch von Hand rüberhängen.

Größere Kämme können trotzdem nützlich sein; ich nehme sie gern beim Stricken von V-Ausschnitten. Mit mehreren Deckerkämmen kann man nämlich eine komplette Ausschnitthälfte prima von der Maschine nehmen, dann wird nichts aufgeraut, und der Abzug stimmt auch immer.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von gajaadina »

Hallo Kerstin,

deinen Tip für den V-Ausschnitt werde ich mal ausprobieren, wenn ich mir einen größeren Deckerkamm gekauft habe, hört sich auch logisch an.
Du hast ja sowieso immer so tolle Ideen.

Vielen Dank und noch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße
Petra



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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von biene11 »

Hallo
Nun ich habe einen 40 er Deckerkamm so zugeschnitten, dass ich zwei 18 er habe!
Ist praktisch, wenn mehr als 64 Maschen für die Socken auf der Maschine sind!
LG Romi
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Regis Bothe »

Größere Kämme können trotzdem nützlich sein; ich nehme sie gern beim Stricken von V-Ausschnitten. Mit mehreren Deckerkämmen kann man nämlich eine komplette Ausschnitthälfte prima von der Maschine nehmen, dann wird nichts aufgeraut, und der Abzug stimmt auch immer.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
Oh, das würde ich auch sooo gerne, aber vielleicht kannst du mir da bei einem Problem helfen :oooh:, damit mir ein :idea: aufgeht: ich habe dann immer das Problem, dass der Sockenkamm das Gestrick herunterzieht, so dass die Randmasche(n) sehr häßlich gedehnt werden. Irgendwie habe ich keinen richtigen Platz, wo ich mit den Maschen in den Sockenkämmen oder Wendekämmen hin könnte, damit sie nicht schwer ziehen oder dauernd im Weg sind. Deshalb bin ich leicht fluchend zu der zeitraubenden Methode zurückgekehrt, mit Kontrastgarn abzuwerfen. Gibt es da einen Trick oder stelle ich mich einfach nur ungeschickt an?

Fragende Grüße :ratlos:

Raaga
frieda
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von frieda »

Ich habe das Einbett mit den Doppelbettzwingen hochgestellt und in die Lücke zwischen Maschine und Tisch versuche ich dann den Kamm mit den abgeworfenen Maschen zu expedieren. Klappt meistens auch halbwegs gut, man muss bloß aufpassen, dass einem das da nicht wieder rausflutscht.

Grüßlis,

frieda
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Renate

Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Renate »

Hallo,
Du kannst den Kamm auch für Socken nutzen, wenn Du die Naht in die Innenseite der Socken verlegst (und nicht hinten) und dann 1 x die Hälfte der Maschen nach links und 1 x nach rechts umhängst.
Gruß
Renate
Knackendöffel Maren
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Knackendöffel Maren »

Hallo,
ich mag es nicht, das Gestrick einer Seite mit mehreren Deckerkämmen außer Arbeit zu bringen. Ich finde, man sieht nachher die Übergänge zu sehr und wenn ich dann die Maschen einzeln wieder in Form bringen soll, werfe ich sie lieber gleich mit Kontrast ab, das dauert auch nicht viel länger. Mit dem 3er- Decker sind die Maschen schnell wieder eingehängt.

Beim Sockenstricken benutze ich nie die Verschlusskappen der Deckerkämme, das ist mir zu tüdelig, Maschen verliere ich dabei nicht, es ist nur eine Frage der Haltung und der Wendekamm ist mir dafür viel zu sperrig, das kleinste Teil hat 50 Maschen! Außerdem finde ich, dass das Material der Deckerkämme sehr spröde und empfindlich ist. Verbiegen und wieder richten kann daneben gehen (abbrechen)und
wenn der Kamm mal herunter fällt, kann es vorkommen, dass dabei eine Zinke ums Leben kommt :oops: . Das ist mir schon passiert, daher habe ich bestimmt 3 Kämme in Reserve, damit ich tauschen kann. Die Deckerkääme benutze ich ausschließlich zum Wenden oder zum Lagern fertiger Pulloverteile, meist Ärmel, damit ich die dann in der Maschine mit dem Pulli zusammenhängen kann, ohne sie vorher abzuketten oder von Kontrastgarn wieder einzuhängen.

Aber, jeder muss selber probieren, womit er am besten zurechtkommt und sich aus Anregungen das Passende heraussuchen.
Viele Grüße von Maren



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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Kerstin »

Hallo Maren,

ja, die Geschmäcker und Vorlieben sind verschieden, und es gibt glücklicherweise meistens mehrere Möglichkeiten, dieselben Aufgaben auszuführen. :-)
Ich könnte ohne "Deckel" gar nicht umhängen, weil ich den Kamm zwischen die Betten fallen lasse, ihn dann drehe und andersherum wieder hochschiebe.
Und ich bin sicher, dass ich die Maschen von meinen zwei, höchsten drei Kämmen schneller wieder eingehängt habe, als wenn ich die Maschen von Kontrastgarn aufhängen müsste. Mit dem Dreier-Decker bin ich leider auch nicht dreimal so schnell, weil ich länger brauche, um drei Maschen gleichzeitig zu treffen.

Zahlreiche Grüße
Kerstin
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Re: Maschenwendekamm zum Socken stricken

Beitrag von Yllej »

jetzt bin ich zwar noch nicht so der ultimative Sockenprofi :-) aber ich benutze auch den Maschenwendekamm, ohne Deckel und mittlerweile auch ohne Maschen zu verlieren.
Ich lege ihn nach dem Drehen obenauf aufs Nadelbett und schiebe die geöffneten VB Nadeln grade eben durch die Ösen, hebe ihn leicht an und ziehe von unten vorsichtig an den Krallengewichten bis alle Maschen runtergerutscht sind.
Beim zweiten Socken fädle ich den Draht von der linken Seite aus in den Anschlagkamm, damit ich nach der anderen Seite umhängen kann und die Nähte auf beiden Socken an der Innenseite landen. Mit den Deckerkämmen (Sockenset von Onken ) kam ich nicht so gut zurecht, da hab ich mir fast die Finger gebrochen, die sind mir zu filigran.
Ich denke, egal womit man arbeitet, Übungssache ist dies und das.

lg, Elisabeth
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