Hallo Andrea,
die erste Frage, wie sieht die Nadelsperrschiene aus? Wenn die "platt" ist, kommt es zu allerlei Störungen.Wenn Du in die Suchfunktion "Nadelsperrschiene" eingibst, findest Du viele Tipps zur Selbsthilfe. Bei alten gebrauchten Maschinen ist die Sperrschiene die Fehlerquelle Nr.1
Der Anschlag ist auf verschiedene Art und Weise möglich.
Hast Du Nadeln in die Strickstellung geschoben und dann die erste Reihe gestrickt? Dann sollte der Faden in allen gestrickten Nadeln liegen. Dann musst Du vor der nächsten Reihe den Kamm und Gewichte einhängen (Kamm ohne Klammern).
Es gibt 2 verschiedene Kämme. Einer hat an beiden Seiten einen Drehhebel, den man am Maschengitter befestigt. Solltest Du diesen Kamm haben, muss der
vor der ersten Reihe ins Maschengitter gehängt werden (die offenen Zinken zeigen zu Dir)
Nach der ersten Reihe werden die Klammern des Kammes gelöst und die Zinken liegen jeweils auf dem Faden zwischen den Nadeln, dann kannst Du weiterstricken (etwas vorsichtig bei der ersten Reihe).
Hast Du den Kamm
ohne diese Klammern, wird er einfach
nach der ersten Reihe von vorne über die Querfaden zwischen den Maschen eingehängt, dabei zeigen die Zinken zur Maschine.
Diese beiden Anschlägen haben später offenen Maschen (reppeln).
Der Anschlag mit jeder 2. vorgeschobenen Nadel ist später geschlossen.
Es gibt auch noch den geschlossenen Schnellanschlag. Man schiebt die gewünschte Nadelanzahl in Strickstellung, dann davon jede 2. Nadel ganz nach vorne in E-Stellung, fädelt den Faden ein und legt das Ende über die vorgeschobenen Nadeln.
Am Schlitten müssen die Webbürsten in Arbeitsstellung gebracht werden, dann schiebt man den Schlitten auf die andere Seite, dabei bildet sich dann der geschlossenen Anschlag. Man strickt noch einige Reihen mit den Webbürsten in "Arbeit" dann können die wieder ausgeschaltet werden.