Fragen rund um Maschenprobe
Verfasst: Mi Okt 14, 2026 14:05
Hallo zusammen,
ich verknote mir hier ein bissl das Hirn über dem Thema Maschenprobe.
Ich strick recht fest und hab daher bisher meist einfach auf die nächst größere Nadelstärke gewechselt. Bin damit auch im großen und ganzen für meine nicht am Perfektionismus ausgerichteten Ansprüche gut klargekommen.
Jetzt hab ich letztes Jahr einen Pullover für meinen Vater gestrickt, der mit der größeren Nadel dann aber so locker würde, dass er seine Form verlor und mir deutlich zu locker war. Im Zuge meiner Recherchen zur Problemlösung hab ich das erste Mal entdeckt, dass man ja anhand der Maschenprobe Strickstücke umrechnen kann. Coole Sache! Hab lisbeths Maschenprobe-Kurs entdeckt und war begeistert.
ABER:
Zum einen hab ich ne Grundsatzfrage: Wir messen die Maschenprobe ja nach Waschen und Trocknen. Die Angaben, die in der Anleitung zu Längen oder Breiten gemacht werden, betreffen ja aber das ungewaschene Garn. Also Beispiel mein aktueller Pullover. In den Angaben zum fertigen Strickstück steht eine Ärmellange von 51cm. Und in der Anleitung heißt es dann, dass man bis zu einer Länge von 51cm stricken soll. Wenn ich das ungewaschene Garn auf 51cm stricke, hat der Ärmel ja aber am Ende, wenn der Pulli fertig gewaschen und getrocknet ist, aber sehr wahrscheinlich nicht mehr diese Länge! Wie gehe ich damit um?
Zweite Frage betrifft jetzt speziell meinen Fall, dass ich den Pullover ja schon fertig gestrickt, gewaschen, gespannt und getrocknet hatte. Nun hab ich ihn wieder aufgeribbelt und meine Maschenprobe jetzt mit dem bereits gewaschenen Garn gestrickt. Da kam jetzt eine sehr komische Maschenprobe raus. Angegeben in der Anleitung waren 17M, 22 R. Gestrickt habe ich mit der angegebenen 5er Nadel 15M, 26R. Was fange ich denn damit an??
Ich hoffe sehr, dass sich ein paar MitleserInnen hier finden, die mir ein bisschen auf die Sprünge helfen können.
Vielen Dank bereits im Voraus!
Rabea
ich verknote mir hier ein bissl das Hirn über dem Thema Maschenprobe.
Ich strick recht fest und hab daher bisher meist einfach auf die nächst größere Nadelstärke gewechselt. Bin damit auch im großen und ganzen für meine nicht am Perfektionismus ausgerichteten Ansprüche gut klargekommen.
Jetzt hab ich letztes Jahr einen Pullover für meinen Vater gestrickt, der mit der größeren Nadel dann aber so locker würde, dass er seine Form verlor und mir deutlich zu locker war. Im Zuge meiner Recherchen zur Problemlösung hab ich das erste Mal entdeckt, dass man ja anhand der Maschenprobe Strickstücke umrechnen kann. Coole Sache! Hab lisbeths Maschenprobe-Kurs entdeckt und war begeistert.
ABER:
Zum einen hab ich ne Grundsatzfrage: Wir messen die Maschenprobe ja nach Waschen und Trocknen. Die Angaben, die in der Anleitung zu Längen oder Breiten gemacht werden, betreffen ja aber das ungewaschene Garn. Also Beispiel mein aktueller Pullover. In den Angaben zum fertigen Strickstück steht eine Ärmellange von 51cm. Und in der Anleitung heißt es dann, dass man bis zu einer Länge von 51cm stricken soll. Wenn ich das ungewaschene Garn auf 51cm stricke, hat der Ärmel ja aber am Ende, wenn der Pulli fertig gewaschen und getrocknet ist, aber sehr wahrscheinlich nicht mehr diese Länge! Wie gehe ich damit um?
Zweite Frage betrifft jetzt speziell meinen Fall, dass ich den Pullover ja schon fertig gestrickt, gewaschen, gespannt und getrocknet hatte. Nun hab ich ihn wieder aufgeribbelt und meine Maschenprobe jetzt mit dem bereits gewaschenen Garn gestrickt. Da kam jetzt eine sehr komische Maschenprobe raus. Angegeben in der Anleitung waren 17M, 22 R. Gestrickt habe ich mit der angegebenen 5er Nadel 15M, 26R. Was fange ich denn damit an??
Ich hoffe sehr, dass sich ein paar MitleserInnen hier finden, die mir ein bisschen auf die Sprünge helfen können.
Vielen Dank bereits im Voraus!
Rabea