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Halsbündchen zu eng

Verfasst: Fr Okt 23, 2026 21:32
von MyriamMondrian
Liebe Community,

Ich habe gerade den Holger Pullover (Babypullover) von Petiteknit fertig gestellt. Leider ist der Halsausschnitt knapp und geht nicht über den Kopf von meiner Tochter, wenn ich ein Bündchen anstricke. Ohne Halsbündchen passt er. Ich gehe daher davon aus, dass durch die Aufnahme der Maschen Elastizität verloren geht.

Ich hoffe ihr wisst, was ich meine.

Es ist ein klassischer Pullover, der von oben nach unten gestrickt wird.

Kann mit hier jemand einen Tipp geben? Ich bin schon ein bisschen verzweifelt:(

Danke!!
Liebe Grüße

Re: Halsbündchen zu eng

Verfasst: Fr Okt 23, 2026 21:44
von Nadelhexe1
Hallo MyriamMondrian,
könnest das Halsbündchen an einer Seite offen lassen und mit einer Schlaufe und einem Knopf schließen. Eine andere Alternative wäre den Halsausschnitt mit Krebsmaschen zu umhäkeln.

Liebe Grüße

Re: Halsbündchen zu eng

Verfasst: Fr Okt 23, 2026 23:16
von Michaela
Hallo, Myriam,

ein Link zum Modell erhöht die Hifsbereitschaft. :wink:

Re: Halsbündchen zu eng

Verfasst: Sa Okt 24, 2026 00:12
von Mallory
Wenn der Pulli ohne Halsbündchen über den Kopf passt, dann nimm doch einfach ein paar Maschen mehr für das Halsbündchen auf, damit es weiter wird. Und wichtig dabei ist auch, locker und wenn möglich elastisch abzuketten. Dafür gibt es mehrere Methoden. findet man leicht im Netz.

lG Anna

Re: Halsbündchen zu eng

Verfasst: Sa Okt 24, 2026 07:54
von Hummelbrummel
Falls - wie Du vermutest - genau jenes Quantum Elastizität durch die Aufnahme der Maschen verloren geht, das der Kopf braucht, dann hilft weder ein weiteres Bündchen noch eine Öffnung im Bündchen.

Du könntest den ursprünglichen Maschenanschlag auftrennen, so dass Du als Ausgangspunkt dann offene Maschen hast. Das geht nicht so komfortabel, wie Auftrennen von der Arbeitsfadenseite her, aber es ist durchaus machbar.

Einen Randfaden der Kante aufschneiden und dann das ganze (in beide Richtungen) quasi so lange "ausfädeln", bis nach und nach alle Maschen offenliegen. Den Faden kannst Du immer mal wieder kürzen, dann trennt es sich leichter.
Jede Masche einzeln sofort auffangen, eventuell besser erstmal auf einem Hilfsfaden, weil es sich dann evtl besser hantieren lässt als mit einer Nadel.

Ich weiß grad nicht, wie ich es besser beschreiben soll. Am wichtigsten ist es, ganz genau hinzuschauen.

Von da aus sollte dann genug Elastizität vor das Bündchen drin sein.

PS: Fürs nächste Mal:
Ganz locker anschlagen (Doppelte Nadeln hast Du ja sicher für den Anschlag genommen).
Oder besser gleich einen offenen Anschlag arbeiten. Da gibt es gute Anleitungen im Netz. Ich nehme für sowas ganz gerne einen Anschlag über einer Luftmaschenkette auf einem Baumwollgarn. Die lässt sich dann auch ganz einfach aufziehen (wenn man von der richtigen Seite her auftrennt).
Aber es gibt auch andere Varianten.