Erst mal zu mir: ich bin Bea, BJ 65, hab seit Urzeiten nicht mehr gestrickt bis zum vergangenen Dezember
(meine Schwägerin hat mich angesteckt) und wohn in Kiel.
Nun hat meine SchwieMu ihre Strickmaschine kurz nach Ostern weggeworfen. Ich stand im Weg und hab sie
gefangen
Hab schon einiges probiert und das klappte auch ganz gut.
Nun hab ich im Web bei einem Garnhersteller ein Strickmuster entdeckt, in dem es ua heißt:
1 M re, 1 U, 1 übz-Abn (1 M re abh, 1 M re str, dann die abgeh M über die gestr ziehen)
Ok. "Zu Fuß" bekomm ich das hin. Aber mit der Maschine? Gedacht ist es wohl nicht, denn
ich hab nix passendes im Handbuch gefunden (oder ich bin zu dusselig, das richtige zu finden)
Nun hab ich mir gedacht, probiere doch mal:
Variante 1:
ich hab die Nade für die "abgehobene" M auf "wartend" gesetzt, bin mit dem Schlitten über alles,
hab die wartende Masche dann über die links daneben liegende gehoben. Ist etwas fummelig,
funktioniert aber und das Ergebnis sieht "fast" aus wie die Vorlage (ich könnte damit leben)
Variante 2:
Ich hab die "abgehobene" auf das Vorderbett geparkt, wo sie dank des nicht vorhandenen Vorderbett-
Schlittens nicht gestrickt wurde. Dann hab ich eben jene über die Links daneben liegende M gehoben.
Ist noch fummeliger, aber auch das geht. Ergebnis ist ebenfalls sehenswert, wenn auch langweiliger.
Die Variante 2 hab ich probiert, weil der Umschlag da ja noch im Raum steht, den ich mit Variante
1 nicht wirklich erwischt hab.
Gibts noch mehr Varianten? Spricht irgendwas gegen eine dieser Varianten? (ausser dem "fummeligen")
(da die Rückreichen glatt gestrickt werden, wäre ich mit Maschine trotz fummelei allemal schneller
als "zu Fuß")
Ich hab mal irgendwo was von "Lochmusterschlitten" gelesen... Das wäre dann wohl die ultimative Variante?
Hab son Ding aber leider nicht.
Viele Gruesse aus Kiel,
Bea