Seite 2 von 2
Re: Nadelwechsel Holz/Metall
Verfasst: Fr Okt 02, 2026 09:00
von Nadelhexe1
Das kannst du auch.
Es braucht nur eine vernünftige Maschenprobe, einen Schnitt wo alle Maßangaben drinn sind und den guten alten Dreisatz.
Re: Nadelwechsel Holz/Metall
Verfasst: Fr Okt 02, 2026 13:39
von Michaela
Bergziege hat geschrieben: Fr Okt 02, 2026 08:16
Ihr könnt sowas alle ausrechnen? Krass.

Ich verneige mich! Ich bin schon stolz wenn ich eine Anleitung verstehen kann.
Also ich nehme fürs Ärmelbündchen nun die Ministricknadeln. Hatte erst die normale Stärke genommen, (wieder mal) aufgeribbelt, da es zu labbrig wurde. Würde mich nerven es dauernd hochzuschubben. Habe eine Nadelstärke weniger genommen. Das sollte passen. Aber die Mininadeln...das ist nix für Feiglinge
Ich stricke Ärmel generell flach, auch, wenn ich von oben stricke. Dieses ständige Rumgedrehe kostet Zeit und zerrt an den Nerven und am Strickzeug.
Ich bin sehr schnell im ordentlichen Zusammennähen, das mich pro Ärmel maximal 10 min kostet. Ein Vielfaches spare ich durch das Flachstricken ein.
Ich stricke ausschließlich mit festen Nadeln aus Metall.
Hier ein Beispiel von rundgestrickten Ärmeln, einer mit Magicloop, der andere mit Spielnadeln.
Kleiner Hinweis: das war das letzte Mal mit Magicloop, ein Garant für schnell zerstörte Nadeln.
Mit Hin- und Herstricken hätte es diesen Verzug nicht gegeben.
Nach dem Waschen war der Effekt jedoch vorbei.
Wenn ich überhaupt rund mit kleinen Duchmessern stricke, dann mit Metallspiel, damit bin ich schneller als mit allen anderen Techniken.
Re: Nadelwechsel Holz/Metall
Verfasst: Fr Okt 02, 2026 15:38
von Kerstin
Bergziege hat geschrieben: Fr Okt 02, 2026 08:16
Ihr könnt sowas alle ausrechnen? Krass.

Ich verneige mich! Ich bin schon stolz wenn ich eine Anleitung verstehen kann.
Wenn du ein Schnittschema und eine eigene Maschenprobe (und ggf. auch noch einen Taschenrechner) hast, ist es kein Problem, Maschen und Reihen zu berechnen. Ich habe das früher immer gemacht, weil ich mir die Original-Garne aus den Anleitungsheften nicht leisten konnte und ohnehin alles auf die tatsächlich erforderlichen Maße anpassen musste. Es ist simple Dreisatz- oder Proportionalrechnung, und hier im Forum gibt es reichlich Information dazu.
Es stimmt übrigens auch nicht, dass man fürs Rechnen ein Y-Chromosom benötigt. Früher konnte jede Frau, die einen Haushalt führte, hervorragend rechnen, sonst hätte sie besagten Haushalt innerhalb eines Jahres in den Ruin geführt. Diese Fähigkeit ist immer noch vorhanden, wird aber nicht mehr so oft genutzt wie früher.
Zahlreiche Grüße
Kerstin
Re: Nadelwechsel Holz/Metall
Verfasst: Fr Okt 02, 2026 16:27
von Bergziege
Michaela hat geschrieben: Fr Okt 02, 2026 13:39
Kleiner Hinweis: das war das letzte Mal mit Magicloop, ein Garant für schnell zerstörte Nadeln.
Was bedeutet das? Einen Verzug an den Ärmeln bemerke ich nicht. Er ist kerzengerade. Glücklich gemacht hat mich die Methode nicht.
Ich hatte zwischendurch den Eindruck eine der Nadeln wäre irgendwie krumm geworden. Aber war sie dann doch nicht.
Und ja, auch die Mininadeln vergrätzen es mir gerade ein wenig. Aber ich sage mir mit jeder Reihe "es ist nur das Bündchen".
Re: Nadelwechsel Holz/Metall
Verfasst: Fr Okt 02, 2026 16:29
von Bergziege
Kerstin hat geschrieben: Fr Okt 02, 2026 15:38
Es stimmt übrigens auch nicht, dass man fürs Rechnen ein Y-Chromosom benötigt. Früher konnte jede Frau, die einen Haushalt führte, hervorragend rechnen, sonst hätte sie besagten Haushalt innerhalb eines Jahres in den Ruin geführt. Diese Fähigkeit ist immer noch vorhanden, wird aber nicht mehr so oft genutzt wie früher.
Zahlreiche Grüße
Kerstin

schön gesagt!
Mit dem Ausrechnen beschäftige ich mich mal wenn ich jeden Raglan gestrickt habe den ich begehre. Das sind noch einige.
