Weiter mit dem Kindness Shawl

Inzwischen wird’s beim Stricken interessanter. Die langweiligen glatt-rechts-Passagen, nur unterbrochen durch einige Zunahme-Reihen, sind geschafft.

Jetzt frage ich mich, ob es sinnvoll gewesen wäre, die Zunahme-Reihen jeweils zwischen Einzelreihen aus Linksmaschen zu platzieren, weil es so doch ein wenig unordentlich wirkt. Aber das Tüchlein soll ja noch gespannt werden; hoffentlich zieht sich dabei einiges noch zurecht und wird gleichmäßiger.

Eventuell setze ich die Idee mit den Links-Reihen bei einem zweiten Tuch um. Andererseits stricke ich Tücher, selbst kleinere, eher nicht zweimal, denn es gibt noch soooo viele andere interessante Anleitungen, die man ausprobieren möchte.

Momentan bin ich bei der Lochmuster-Bordüre. Das Muster geht über zehn Maschen und acht Reihen. Für meine Begriffe ist es ziemlich einfach. Fehler kann man natürlich trotzdem machen; ihr dürft raten, woher ich das weiß. 😉

Als überzeugter Symmetrie-Freak stricke ich die drei Maschen in der Mitte des Mustersatzes anders zusammen als in der Anleitung vorgegeben, nämlich mit aufliegender Mittelmasche. Das ist auch nicht schwieriger als die Original-Methode, und mir gefällt es so besser.

Für den ersten Rapport über acht Reihen benötigte ich, sofern ich mich nicht „verwogen“ habe, neun Gramm. Gut 50 g (netto) sind noch auf der Kone, das sollte locker für zwei weitere Rapporte, drei Kraus-Reihen und lockeres Abketten reichen. Vielleicht sieht statt der Kraus-Reihen ja auch ein I-Cord-Abschluss ganz hübsch aus?

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