Eine Art Lösung

Nein, mein „Resting Time“-Projekt läuft nach wie vor nicht perfekt. Aber mit der Vorgehensweise, die ich nun anwende, kann ich leben. Und wenn es fertig und gespannt ist, fallen die Unordentlichkeiten am Zunahme-Rand hoffentlich nicht mehr so stark auf.

An beiden Seiten ist ein I-Cord. Die Zunahme in der Hinreihe (auf dem Foto die obere Kante) erfolgt durch einen Umschlag nach dem I-Cord; in den Rückreihen stricke ich aus diesem Umschlag eine normale und eine verschränkte Masche. Der Fadenverlauf ist dadurch etwas „wurschtelig“, aber wenigstens ist genug Faden vorhanden, um die Kanten nicht ad infinitum zusammenzuziehen.

Das Tuch wächst nicht so schnell, wie ich gehofft hatte. Aber ich verarbeite ja auch ein deutlich dünneres Garn mit 350 m auf 100 g statt 180 bis 200 m gemäß Anleitung. Das Lochmuster umfasst sechs Maschen und acht Reihen, ist also relativ simpel. Man muss nur am Anfang der Hinreihen aufpassen, dass man an der richtigen Stelle beginnt. Deshalb markiere ich mir die Reihe, die gerade dran ist, und zähle die Maschen zwischen I-Cord und erstem Musterrapport gewissenhaft ab. Auf diese Weise funktioniert es recht gut.

In der Ravelry-Gruppe „Small Shawl Lovers“ nutze ich dieses Projekt übrigens als meinen Beitrag zum „2nd Quarter KAL“. Zwar werde ich etwas mehr Garn verbrauchen als normalerweise für kleine Tücher vorgesehen, aber dafür wird ein Strang Wollmeise „Pure“ verarbeitet, der seit ziemlich genau 15 (in Worten: fünfzehn) Jahren in meinem Vorrat liegt. Seinerzeit gefiel mir die Farbe sehr gut. Inzwischen ist meine Begeisterung dafür etwas abgeflaut, aber zu einem einfarbigen Oberteil dürfte das Tuch ganz passabel aussehen.

Ein Kommentar zu „Eine Art Lösung“

  1. Liebe Kerstin!
    Deine Lösung sieht sehr gut aus, und ich hatte auch nicht daran gezweifelt, daß Dir doch noch was einfällt!
    Beste Grüße von Annette

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