Meine kleine Buchkritik – my little book review: Audrey Palmer, “Create with Knitweave (Supplement Two)”

Erschienen 1990 bei Palmer Publications, Durban, Südafrika, ohne ISBN, Format A4, 60 Seiten, viele Schwarzweiß-Fotos und Illustrationen.
In diesem Buch führt Audrey Palmer die Technik des Webstrickens mit der Strickmaschine einen Schritt weiter. Hier geht es ausschließlich um das Stricken mit verkürzten Reihen, um intarsienartige Farbflächen zu erzielen, und zwar nicht nur mit dem Webgarn, sondern auch mit dem eigentlichen Strickgarn, sonst wären verkürzte Reihen ja gar nicht erforderlich.
Beginnend mit einer praktischen Übung erläutert die Autorin detailliert, wie man mit ihrer Methode geometrische Farbflächen einstrickt. Diese Technik kann man übrigens auch für Glatt-rechts-Gestrick einsetzen. Besonders wichtig ist, dass die einzelnen Flächen eines Designs in der richtigen Reihenfolge gestrickt werden. Dazu hat Palmer eine eigene Notation entwickelt, mit der sich auch komplexere Kombinationen von Flächen übersichtlich planen und darstellen lassen.
Dieses Buch behandelt ein sehr spezielles Thema, das sicherlich nur für wenige Maschinestrickerinnnen von Interesse ist. Wie alles, was ich bisher von Audrey Palmer gelesen habe, wird es aber in einer sehr klaren und gut verständlichen Weise beschrieben, und die praktischen Übungen helfen hervorragend, die Technik zu begreifen. Leider sind die Fotos der Modelle recht klein und nicht immer deutlich.

Audrey Palmer, Create With Knitweave, Supplement Two

Modellbeispiel, design example

Published 1990 by Palmer Publications, Durban, South Africa, without ISBN. A4 format, 60 pages, many b+w photos and illustrations.
In this book, Audry Palmer continues her explorations of Knitweave one step further. It deals exclusively with short row knitweave to achieve intarsia-like arrays of colour, made up of different wedges, where not only the weaving yarn, but also the base yarn is replaced, otherwise you would not need to use short rowing at all.
Starting with a “Ground-Rule Project”, Palmer explains in details how to knit geometric shapes. By the way, this technique can also be used for plain knitting without weaving. It is particularly important to knit the different wedges in the correct order. For this purpose, Palmer developed her own notation, which allows to plan and picture even complex combinations of shapes and wedges.
This book discusses a very special topic, which probably is of interest only for a few dedicated machine knitters. As everything by Audrey Palmer that I have read so far, it is explained in a very clear and comprehensive way, and her “Ground-Rules Projects” are a great help to understand this technique. Unfortunately, the photos are rather small and not very clear.

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