Blütezeit

Hier für alle interessierten Kreise, besonders aber für das iberische Schäfchen, ein Bild der Azalee, aufgenommen vergangenen Sonntag. Ja, sie lebt noch, was bei meinen Talent zur Pflanzenpflege ein echtes Wunder ist, und noch erstaunlicher finde ich, daß sie immer noch blüht.
Liebes Schäfchen, Du wirst diese Tatsache hoffentlich denen weitergeben, die es wissen sollten, und meine besten Grüße an Euch alle. 😉

Azalee im Januar / azalea in January

Bloom

For all parties interested, but particularly for the little Iberian sheep, another image of the azalea, taken last sunday. Yes, it’s still alive, which is rather a miracle, given my horticultural talents, and even more of a miracle is: it is still in bloom.
Dear little sheep, I hope you will pass on this fact to those who should know, and my best wishes to all of you. 😉

Ich fass es nicht!

Das Neue Jahr fängt großartig an; da habe ich doch tatsächlich beim Gewinnspiel der “Wollerey” gewonnen. 🙂 Mein Sternzeichen muß Glückskeks sein!

Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich die “Merasilk” anfühlt und verarbeiten läßt. Die Farben sind schon mal große Klasse, besonders gut gefallen mir die Grüntöne und das Kupferrot, aber auch der “Herbstzauber” ist wunderschön.

I can’t believe it!

The New Year starts great; I have won at the “Wollerey” draw. 🙂 My star sign must be Fortune Cookie.

I’m already looking forward to touching and knitting the “Merasilk” yarn. The colours are gorgeous, I particularly like the greens and the copper red, but “Herbstzauber” is beautiful, too.

Damit ich es nicht vergesse

Vorsichthalber schreibe ich schnell noch das Rezept für die feine Kürbissuppe auf, die ich kürzlich “erfunden” habe. 😉 Falls Ihr sie nachkocht, laßt mich wissen, wie es Euch geschmeckt hat.

Für zwei bis drei Portionen benötigt man:
800 g Hokkaido-Kürbis (ergibt etwa 500 g Kürbisstücke)
2 Eßlöffel Butter
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 frische rote Chilischote, fein gehackt
3 cm Ingwer, fein gehackt
500 ml Gemüsebrühe
4-5 Eßlöffel trockenen Rotwein

Kürbis vierteln, entkernen, schälen und in Stücke schneiden.
Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Chilischote und Ingwer darin andünsten, bis die Zwiebelwürfel glasig sind. Kürbisstücke dazugeben und ein paar Minuten unter Rühren mitdünsten. Gemüsebrühe und Rotwein dazugießen und bei milder Hitze garen lassen, bis die Kürbisstücke weich sind (etwa 10-15 Minuten).
Mit dem Mixstab zu einer glatten Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Mit Brot oder Baguette servieren.

Lest I forget

Just in case, I want to write down the recipe for the pumpkin soup that I accidently invented. 😉 If you try it, let me know how you like it.

For two to three servings you need:
800 g pumpkin (Hokkaido, yields about 500 g)
2 TB butter
1 onion, chopped
2 garlic cloves, finely chopped
1 red chili pepper, finely chopped
3 cms ginger root, finely chopped
500 ml of vegetable stock
4-5 TB dry red wine

Cut pumpkin into quarters, remove seeds and skin, cut into small pieces.
Heat the butter, gently stew onion, garlic, red pepper and ginger. Add pumpkin pieces, stew for some minutes while stirring. Add vegetable stock and wine and cook until the vegetables are mellow (about 10-15 min). Mash with a mixer to get a smooth soup. Season to taste with salt and pepper. Serve with bread or baguette.

Trends und gute Vorsätze

Ich wünsche allen meinen Leser(inne)n ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr! 🙂
Ich fühle mich schon ein wenig als Trendsetter, wenn ich so lese, daß viele Leute in diesem Jahr genau das nachmachen wollen, was ich mir fürs vergangene Jahr vorgenommen und durchgeführt habe. 😉 Um was geht es? Na, die tolle Aktion “knit from your stash”. Alles olle Kamellen! Allerdings habe ich meinen guten Vorsatz letztes Jahr nicht großartig und propagandawirksam angekündigt, sondern stillschweigend aus meinem Vorrat gestrickt. Die einzigen Knäuel, die ich gelegentlich dazugekauft habe, waren für Socken, weil ich kaum Sockengarn (und natürlich schon gar nicht in der richtigen Farbe) habe.

Insgesamt verarbeitete ich 9 kg Garn, daraus wurden 12 Paar Socken (zwei davon Babysöckchen), ein Paar Babyschuhe, zwei Paar Fäustlinge (eines davon mit zusätzlichem Gipsarm-Handschuh), zwei Paar Stulpen, elf Pullover (teils kurzärmelig), zwei Jacken, eine Mütze, ein Schal. Das ist nicht so sehr viel, aber ich bin zufrieden, weil ich mich an meinen Vorsatz gehalten habe.
Weil ich immer noch ziemlich viel Garn habe, werde ich auch in diesem Jahr nur meine Vorräte verarbeiten (Sockenwolle ausgenommen) und wünsche mir und den anderen, die sich das vorgenommen haben, ebensoviel Erfolg, wie mir 2006 beschieden war.

Trends and New Year resolutions

A happy and successful New Year to all my blog readers! 🙂
I feel a little bit as trend setter when I read that many people have the same New Year resolution that I already had last year. 😉 What am I talking about? Well, the “knit from your stash” thing. Stale news! I did not announce my great plans to a wide audience, that’s true. I silently knitted from my stash. The only balls I bought were sock yarn because I only own a few balls (which are never the colour I need).

In sum I used up 9 kg of yarn. It grew into: 12 pairs of socks (two of them baby socks), one pair of baby bootees, two pairs of mittens (one of them with an addition for a plaster-cast hand), two pairs of wristers, eleven sweaters (some of them short-sleeved), two cardigans, a hat and a scarf. That’s not very much, but it’s okay for me because I stuck to my resolution.
As I’ve still a lot of yarn left, I shall continue to knit from my stash, except sock yarn. Good luck to all participants and may you have at least as much success as I had last year.

Schnee-Probleme

Wie ich hörte, rechnet man wegen des derzeitigen Schneemangels in Oberhof/Thüringen mit Schwierigkeiten bei der Durchführung der Weltcups Ende dieses bzw. Anfang nächsten Jahres. Um dem abzuhelfen, werden nicht nur Kunstschnee-Maschinen aus München geholt, sondern auch Schnee aus — Bremerhaven. Der wird dort tonnenweise zum Frischhalten des Fischs im Fischereihafen produziert.
Keine Angst, frischer Fisch stinkt nicht. Schnee auch nicht.

Snow problems

Due to lack of snow, folks in Oberhof/Thuringia are expecting difficulties performing the World Cups at the end of this and beginning of next year. To get things right, they not only get artificial snow producing machines from Munich, but also snow from — Bremerhaven (located at the North Sea). It is produced there in abundance to keep the fish fresh that’s landed at the fishing harbour.
Don’t be afraid, fresh fish doesn’t smell. Neither does snow.

Die letzten Socken des Jahres

entstanden heute für eine Bekannte, die etwas Aufmunterung gebrauchen kann. Ich hatte den Auftrag erhalten, ein Paar schön bunte Socken zu stricken. Richtig buntes Sockengarn habe ich allerdings gar nicht vorrätig, weil die, für die ich stricke (mich selbst inbegriffen), normalerweise nur gedeckte Farben haben möchten. Also mußte ich Garn kaufen. Im ersten Wollgeschäft, das ich betrat, war das braungestreifte Garn (Austermann “Step” mit Aloe vera und Jojobaöl) noch das farbigste. Es erschien mir dann aber doch etwas trist, deshalb kaufte ich in einem anderen Geschäft ein Knäuel Schoeller + Stahl “Fortissima Color Socka Colori”.
Zuhause setzte ich mich an die Strickmaschine und verstrickte zuerst das Austermann-Garn. Das ist so wundervoll weich, daß sogar die Strickmaschine vor Wohlbehagen zu schnurren schien. Im Vergleich dazu fühlte sich “Fortissima Socka” geradezu rauh an. Außerdem mußte ich bei diesem Knäuel etwa zehn Gramm abwickeln, bis ich wieder den passenden Rapport-Abschnitt für die zweite Socke hatte.
Die Empfängerin wird jedenfalls beide Paare erhalten, eins für die Augen und eins für die Haptik. 🙂

letzte Socken des Jahres / this year

This year’s last socks

were made today for an acquaintance who needs to be cheered-up. I was asked to knit a pair of nice colourful socks for her. Unfortunately, I do not have any really colourful sock yarn in my stash because those that I knit for (myself included) prefer muted sock colours. So I had to buy some yarn.
The most vividly coloured yarn at the first wool shop I entered was the brownish stripey one (Austermann “Step” with aloe vera and yoyoba oil). It seemed a bit dull to me, so I went to another shop and bought a ball of Schoeller + Stahl “Fortissima Color Socka Colori”.
At home, I sat down at the knitting machine and first made socks from the Austermann yarn. This yarn is so wonderfully soft that even the knitting machine seemed to purr with delight. In comparison, “Fortissima Socka” felt quite harsh. And I had to wind off 10 grammes to get to the right spot to start the second sock.
Nevertheless, the recipient will get both pairs, one to look at and one to feel.

Weihnachten war gestern

Jedenfalls für mich. Gestern wurden die neuen Küchenteile angeliefert und zusammen mit den alten aufgestellt. Jetzt habe ich eine richtige Traum-Küche, kann mich kaum von dem Anblick trennen und überlege ernsthaft, mein Bett in der Küche aufzustellen. 😉
Damit Ihr Euch mitfreuen könnt, habe ich sie rundherum digigrafiert, beginnend mit der Seite links von der Tür, ringsherum und rechts neben der Tür endend.
Ja, sie ist auf der einen Seite (wo die alten Teile sind) weiß und auf der neuen Seite sonnengelb. Und ich bin zur Zeit vermutlich die glücklichste Person auf der Welt. 🙂

Küche/kitchen, 1

Küche/kitchen, 2

Küche/kitchen 3

Küche/kitchen 4

Christmas was yesterday

At least for me. Yesterday the new kitchen parts arrived and were assemblend together with the older pieces. Now I have a “dream kitchen”; I can hardly stand to leave it and am seriously contemplating to set up my bed there. 😉
I’ve made some pictures so you can join me in my gladness. Starting at the left side next to the door, going around and ending at the right side you get an impression how it looks. Yes, it’s white on one side (the “old” parts“) and yellow where the new cupboards are. And for the time being I’m probably the happiest person in the world. 🙂

Mensch und Technik

Das Gebäude, in dem ich arbeite, hat verschiedene Eingänge, von denen der größte Teil durch Drehkreuze gesichert ist. Man betätigt sie mit einer Magnetkarte (von außen kommend) oder durch Knopfdruck (von innen her). Kürzlich erläuterte mir ein Vorgesetzter, daß man diese Art von Einrichtungen auf neudeutsch als “Vereinzelungsanlage” bezeichnet. Will man zum Beispiel zum Mittagessen gehen, muß man durch so eine Vereinzelungsanlage hindurch. Je nach Anzahl der Personen, die gleichzeitig zum Essen gehen wollen, kann es dabei ein Weilchen dauern, bis man endlich durchgeschleust ist, denn diese Dinger bewegen sich recht gemächlich.
Ich habe mir schon so manches Mal überlegt, daß es bestimmt zeitsparender wäre, wenn immer zwei Personen gleichzeitig ein Drehkreuz-Abteil benutzen.
Und ich wüßte auch schon einen passenden Namen für so ein Gerät: Verzweifelungsanlage.

Es ist wieder soweit

Weihnachten naht, und mehr Frauen als sonst überlegen sich, ob sie sich eine Strickmaschine kaufen oder wünschen sollen. Um sich zu informieren, fragen sie dann in diversen Internet-Foren nach. Und je nach Forum bekommen sie verschiedene Antworten. Sind die Teilnehmer Handstrickerinnen, dann wird vom Kauf einer Maschine praktisch immer abgeraten, denn eine der Schreiberinnen hat garantiert mal irgendwann eine Maschine gekauft und ist damit kläglich gescheitert. Sie wird berichten, wie schrecklich das Stricken mit Maschine ist. Und unsere Fragestellerin wird es glauben und annehmen, daß auch sie nicht mit einer Strickmaschine umgehen kann, wenn die andere es nicht geschafft hat.

Liebe Leute, Radfahren ist auch schwierig am Anfang. Autofahren ist schwierig. Und Kochen ist sogar so schwierig, daß manche(r) es nie lernt. Dennoch würde niemand davon abraten, sich genauer darüber zu informieren und es wenigstens mal zu versuchen, vielleicht bei einer Freundin und mit Hilfe in Rufweite.

Bitte glaubt nicht, daß Ihr etwas nicht könnt, nur weil andere es nicht können. Bildet Euch Euer eigenes Urteil. Ihr seid erwachsen! Und ich meine das nicht nur im Hinblick auf Strickmaschinen. Etwas mehr selbständiges Denken stünde den meisten Menschen gut an.

It’s that time again

Christmas is approaching and more women than elsewhen consider buying (or wishing for) a knitting machine. To find information, they ask in internet forums. And depending on the forum they frequent, they get different answers. If the forum members are mostly handknitters, they will strongly object to buying a knitting machine, for at least one of the members surely had acquired such a machine years ago and failed to master it. And our poor questioning knitter will believe that if the other one did not succeed, she herself won’t be able to learn it, either.

Dear folk, cycling is difficult in the beginning. Learning to drive is difficult, too. And cooking is so very difficult that some people never, ever get the hang of it. However, nobody would recommend to never even try it, perhaps at a friend’s place and with help at hand.

Please do not believe you will fail automatically only because someone else did. Judge for yourself. You’re grown-up! And I don’t refer solely to knitting machines. A little bit more of independent thinking would stand most people in good stead.

Zum Verschenken

Nachdem ich diese Lochmuster-Lesezeichen gestrickt habe (übrigens aus feinem Qiviut), hege ich größte Bewunderung für die geduldigen Strickerinnen, die große Teile in Spitzenmuster aus dünnem Garn stricken. Und ich habe erkannt, wie wichtig die richtigen Nadeln für solche Projekte sind. Spitz müssen sie sein, damit man mehrere Maschen leicht auffassen kann. Stumpfe Nadeln eignen sich für solche Arbeiten nicht so gut, obwohl sie für andere Zwecke besser geeignet sein können, weil man damit das Garn nicht zersticht.

Lesezeichen, bookmarks

Future presents

Having knit these lace bookmarks (from fine Qiviut, by the way), I am in awe of those knitters that have the patience to knit large lacy items from fine yarns. And I’ve learnt how important it is to use the right type of needles. They must have sharp points so it’s easier to pick up several stitches to be knit together. Blunt needles are not the best choice for lace, although they may work well for other purposes because they don’t split the yarn easily.