Update + Downdate

Ich bin seit Jahren begeisterte Opera-Nutzerin. Gestern installierte ich auf meinem Büro-Laptop das neue Update auf Version 9.50. Und zwei Stunden später ging ich reuevoll wieder zurück auf Version 9.27. Der Grund: Die neue Version verbrauchte 100 % CPU-Leistung und war grottenlangsam. Sämtliche Webseiten öffneten sich nur im Zeitlupentempo, und solche, die eine Authentifikation benötigten, funktionierten praktisch gar nicht. So etwas kann ich nicht gebrauchen.

For years I have been an avid Opera user. Yesterday, I updated my office laptop to the newest browser version 9.50. And two hours later, I went remorsefully back to version 9.27. The reason: The newer version used up 100% of CPU capacity and was slower than a snail. All web pages opened only in slowest motion, and those needing authentification did not work at all. That’s useless for me.

Geißblatt – Honeysuckle

Die Vormieter meiner Wohnung hatten es gepflanzt. Letztes Jahr hat es gar nicht geblüht, nur ein wenig vor sich hin gerankt. Im Herbst wurde es dann radikal zurückgeschnitten, und dieses Jahr kann ich mich über wunderschöne Blüten freuen.
Leider ist es eine nicht duftende Sorte.

Geißblatt, honeysuckle, Lonicera

It had been planted by the former tenants of my flat. Last year it did not bloom at all, it only grew a bit around. In autumn it was radically pruned, and this year I can enjoy the beautiful blossoms.
Unfortunately it is a non-fragrant variety.

Umfrage zu Ravelry – Survey about Ravelry

Bis zum 31. Mai läuft noch diese Umfrage von Sabrina zu verschiedenen Aspekten bei Ravelry. Ich denke, sie freut sich, wenn viele von Euch teilnehmen. Die Umfrage ist in Englisch, und es gibt auch etwas zu gewinnen.
Und gefunden habe ich das Ganze bei Katarina.

Until 31 May this survey by Sabrina about several Ravelry aspects is running. I think she will be happy if many of you take part. The survey is in English, and there are prizes to win.
And I found a link to it at Katarina’s blog.

Einem Kind Bonbons stehlen, um sie zu verkaufen?

Es gibt StrickerInnen, die entwickeln eigene Anleitungen, z.B. für Socken, und stellen sie kostenlos ins Netz, damit sich andere darüber freuen und sie nutzen können. Leider legt das deutsche Urheberrecht in dieser Hinsicht wohl nicht eindeutig fest, ob so eine Anleitung schützenswert ist.

Nun gibt es einen Wollversandhändler, der offenbar das Internet nach solchen kostenlosen Anleitungen durchkämmt, um damit den eigenen Umsatz zu steigern: Man bietet Sockengarn mit so einer Anleitung als Paket zum Kauf an. Und wenn die ursprüngliche Designerin versucht, sich dagegen zu wehren, wird mit einer teuren Gegenklage gedroht.
Ich bin keine Juristin und weiß nicht, wie man so ein Verhalten nennt. Erpressung? Nötigung? Einschüchterung? Vielleicht ist es ja für manche Leute auch erlaubt, so etwas zu tun. Mit Sicherheit weiß ich aber, dass ich dieser Firma nicht mal für einen Cent irgendetwas abkaufen werde.

Anderer Leute Anleitungen zum Geldverdienen benutzen, ohne sie vorher zu fragen oder gar zu beteiligen, mag juristisch einwandfrei sein, wenn man den richtigen Anwalt hat. Moralisch finde ich es widerlich.

Wider das Schonen – Against preservation

Wer kennt das nicht: Da hat man sich etwas Neues gekauft oder gestrickt, und nun möchte man, dass es “schön bleibt”, solange es nur geht, möchte es am liebsten nicht verwenden oder nicht anziehen. Und dann liegt es im Schrank, bis wir herausgewachsen sind oder es unmodern oder unbrauchbar geworden ist.
Was für eine Verschwendung! Wir kaufen doch auch keine Nahrungsmittel, um sie liegenzulassen, bis sie verschimmelt ist.
Vergangenen November strickte ich für eine kleine Verwandte einen “Nikolaus”-Pulli (siehe Bild) aus rotem Chenillegarn mit Blenden aus weißem Fransengarn. Zum Advent bekam sie ihn geschenkt mit der Maßgabe, ihn in den folgenden Wochen so oft wie möglich anzuziehen. Denn wer will schon nach Weihnachten in so einem Pullover herumlaufen? Und bis zum nächsten Weihnachtsfest ist sie längst herausgewachsen.
Egal um was es konkret geht, wirtschaftlich gesehen sollte man teure Investitionen, egal ob in Zeit oder Geld, möglichst häufig nutzen, damit sie sich auch amortisieren. Ein Abendkleid für 500 Euro, das nur einmal getragen wird, ist hinausgeworfenes Geld. Ein Kostüm oder Hosenanzug für denselben Preis hingegen, der einmal pro Woche getragen wird, ist eine prima Investition, nach einem Jahr sind wir bei einem “Preis pro Tragen” von etwa 10 Euro. Wenn das Teil noch länger genutzt wird, wird es sogar noch günstiger. Also nutzt, was Ihr besitzt, verwendet es so oft, wie es nur geht, freut Euch an dem, was Ihr habt, versteckt es nicht! Je öfter Ihr es benutzt, umso günstiger wird das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und umso mehr rentiert es sich auch, teurere, erstklassige Qualitäten anzuschaffen, an denen Ihr noch länger Freude habt.

Weihnachtspulli - christmas sweater

Don’t you know that: You’ve bought or knit something new, and to keep it pretty and nice as long as possible, you’d rather not use or wear it at all. And so it stays in our wardrobe until we’ve outgrown it or it becomes outdated or unusable. What a waste! Or do you buy food to keep it until it’s rotten instead of eating it in time?
Last november I made a “Santa”-sweater (see image) from red chenille yarn and white eyelash yarn for a little niece. She got it at the beginning of December and was told to wear it as often as possible, for I know: no one would want to wear such a sweater after Christmas, and next December she will have outgrown it.
No matter what the subject is in particular, expensive investments, be it in time or money, should be used as often as possible to be worthwhile. An evening gown for 500 Euro, worn only once, is money wasted. A suit fot the same price however, worn once a week, is a great investment. After one year we have a “price per wear” around 10 Euro. If we wear the garment for a longer period of time, it will become even more favourable. So, make use of what you’ve got, use it as often as possible, be happy to own it, don’t hide it! The more you use it, the better the value for money. And it pays even more to purchase more expensive, first class quality, which you can be happy with in the long run.

Sieben Fenster – seven windows

Ein beinahe sonniger Sonntagnachmittag ist eine prima Gelegenheit, Fenster zu putzen. Sieben habe ich heute geschafft. Das klingt enorm, aber diese Wohnung hat nur kleine Fenster, und die meisten Räume haben davon mehrere. Tatsächlich habe ich nicht viel geschafft, aber wenigstens sind die Fenster, die am schmutzigsten waren, jetzt wieder sauber. Nun kann ich mit reinem Gewissen noch ein bißchen stricken.

An almost sunny sunday afternoon is an excellent occasion to clean the windows. I managed to clean seven of them today. That sounds like a lot, but actually this flat has only small windows, and most of the rooms have got several of them. To be honest, I have not accomplished that much, but at least the most dirty ones are now clean. Now I can resume knitting with a clear conscience.

Wollschaf-Dienstagsfrage – Wool Sheep’s Tuesday question 11/2008

Weißt du noch, was das erste Strickblog war, das dir über den Weg gelaufen ist? Und wie lange hat es gedauert vom Entdecken der Strickblogwelt bis zum eigenen Blog?
Vielen Dank an Eva Liese (und das Wollschaf) für die heutige Frage!

Das erste Strickblog, du liebe Güte, war das womöglich noch im letzten Jahrtausend? Ich kann mich nicht mehr erinnern. Das erste deutsche war möglicherweise das von Claudia Piemont. Sie schrieb u.a. damals in der usenet-group maus.kreativ.handarbeiten mit, wie ich auch. Und diverse andere Strickerinnen, mit denen ich heute noch in Kontakt stehe. Ach ja, das waren noch Zeiten… Man fühlt sich wie Internet-Urgestein. 😉
Mein eigenes Weblog habe ich erst vor drei Jahren, also relativ spät, begonnen. Ich hatte ja schon seit 1999 eine Website zu pflegen und wollte mich nicht zu sehr verzetteln.

Can you remember the first knitting blog you came across? And how much time did it take from discovering the knitting blog world to opening up your own blog?
Thank you Eva Liese (and the Wool Sheep) for today’s question!

The first knitting blog, dear me, may be that was in the last millenium? I don’t remember. The first German blogger I noticed may have been Claudia Piemont. At that time she also participated in the usenet group maus.kreativ.handarbeiten, as did I. And several other knitters whom I’m still in contact with. Oh well, the good ol’times… I’m feeling like an internet dinosaur. 😉
My own weblog was only started three years ago, rather belated, as since 1999 I already maintained my own website, and I did not want to lose focus on it.

Honig – Honey

Diese Honigsorten bekommt man — neben vielen anderen — im Hofladen des Deutschen Bienenmuseums. Es sind, von links nach rechts und von unten nach oben, Buchweizenhonig, Heidehonig, Kornblumenhonig, Löwenzahnhonig und, ganz oben, Honig mit Sanddorn.
Das Besondere am Hofladen ist, dass man dort jede Honigsorte probieren kann. Genau das Richtige für Süßschnäbel und Schleckermäulchen!
Die Adresse für alle, die auch mal gucken wollen: Deutsches Bienenmuseum

Honige, honeys

These varieties of honey are available — amongst others — at the shop of the German Bee Museum (Deutsches Bienenmuseum). These are, from left to right and upwards: Buckwheat honey, heather honey, cornflower honey, dandelion honey and, at the top, honey with sea buckthorn.
The special thing: At this shop, you can taste each and every variety of honey before buying it. Just the right thing for a sweet tooth and foodie!
The address for all who want to have a look: Deutsches Bienenmuseum