Diskutieren bei Amazon

Habt Ihr schon bemerkt, dass man bei Amazon jetzt zu Büchern nicht nur Rezensionen schreiben, sondern auch forumsähnliche Diskussionen führen kann? Bislang habe ich zwar noch keine konkreten Beiträge gefunden, aber das dürfte sich wohl bald ändern.

Discussions at Amazon’s

Did you notice that apart from writing Amazon reviews it is now possible to take part in forum-like discussions? So far I’ve yet to meet real contributions but I’m sure they will emerge soon.

Noch was zu Schwarz

Danke für Eure Kommentare zu meinen Farb-Gedanken. 🙂
Ich finde es immer wieder faszinierend zu lesen, wie verschiedenartig die Farbvorlieben sind und wie unterschiedlich man damit umgeht.

Dass Schwarz vorteilhaft ist und seine Trägerinnen schlanker und womöglich auch noch elegant erscheinen lässt, kann ich allerdings nicht bestätigen. Sonst sähe man nicht so viele junge schwarz gekleidete Frauen, teils mit überbordendem Hüftspeck, die bestenfalls schlampig, leider aber manchmal einfach nur vulgär aussehen. Zudem finde ich, dass Schwarz die Falten stärker hervortreten lässt, und in meinem Alter finde ich das nicht so gut. 😉 Aber jede wie sie’s mag, das ist ja gerade das Schöne am Leben.

Something more about black

Thank you for commenting my colour-thoughts. 🙂
I find it fascinating to learn how divers everybody’s colour likings are and how differently you deal with them.

But I cannot confirm black being favorable and making its wearer looking slimmer and even more elegant. Or why do we see so many young women dressed in black, some with overflowing fat around their hips, looking sloppy at best and sometimes sadly vulgar. Besides, I find that black highlights my wrinkles, and at my age that’s not such a good idea. 😉 But do as you please, that’s what makes life so interesting.

Über Farben

Immer wieder lese ich in anderen Blogs, wie schwierig es manche Strickerinnen finden, Farben auszuwählen. Anscheinend habe ich von meinem Schöpfer in dieser Hinsicht genügend Selbstvertrauen und Mut zur Farbe mitbekommen. Jedenfalls habe ich nur selten Probleme, mich in Farbfragen zu entscheiden.

Zum Thema Farben gibt es nahezu unerschöpfliche Literatur. Für einen ersten Überblick empfehle ich Harald Braem, “Die Macht der Farben”. Darin wird sehr schön erläutert, welche symbolischen Bedeutungen und welche (physischen und psychischen) Wirkungen Farben haben. Das Wissen darum kann einem helfen zu erkennen, weshalb einem bestimmte Farben unangenehm sind oder man sie auf keinen Fall als Kleidung tragen möchte. Das hat nichts mit Geschmack oder Stil zu tun. Vielen Frauen verursacht die bloße Vorstellung, in einem roten Kleid vor aller Augen über einen Platz gehen zu müssen, körperliches Unbehagen. Rot steht für Beachtetwerden, aber auch Aggression, und manchmal will man eben nicht aggressiv wirken. Ich habe aus genau diesem Grund mal ein rotes Kostüm für ein Vorstellungsgespräch verworfen und trat lieber in Beige an. (Ich bekam den Job tatsächlich, aber bestimmt nicht nur wegen der Farbe meiner Kleidung.)

Die Bedeutung der Farben ist nahezu universell und gleichzeitig vielschichtig. Wenn man die dahinter liegenden Grundgedanken verstanden hat, kann man nachvollziehen, weshalb z.B. viele Berufsgruppen grundsätzlich in Schwarz daherkommen — diese Farbe duldet nämlich keinen Widerspruch. Sie ist deshalb das ideale Exoskelett für Menschen, die ihr Selbst dahinter verstecken wollen: Trauernden gibt Schwarz Schutz; Berater aller Art verleihen sich damit eine Aura der Unfehlbarkeit; Revoluzzer schätzen an Schwarz die totale Negation. Auf sonderbare Weise ist Schwarz gleichermaßen erste Wahl für Rebellen wie Konservative. Man kann damit scheinbar nichts falsch machen, deshalb wird es auch als das perfekte Fallback für alle angesehen, die nicht wissen, wie sie sich sonst geschmackvoll kleiden sollen.

Ich trage kaum je Schwarz, außer wenn ich in Trauer bin. Schwarz lässt mich nicht nur halbtot aussehen; ich fühle mich darin erdrückt und erstickt. Es lähmt meine Persönlichkeit. Es wirkt ebenso lähmend und abweisend auf die Menschen, denen ich so gekleidet gegenübertrete. Da ich normalerweise in Beruf und Privatleben Kommunikation und Diskussion suche, ist Schwarz eine denkbar schlechte Wahl für mich.

About colours

I often read in other blogs how difficult it is for some knitters to decide on colours. Apparently, my creator endowed me with a lot of self-confidence and “colour-boldness”, so I hardly have any problems to get to decisions colourwise.

Literature about colours is almost inexhaustible. To get an overview, I’d recommend Harald Braem, “Die Macht der Farben” (in German, but you’ll find equally good books in English). It explains beautifully what symbolic meanings and which physical and mental effects colours can have. The knowledge of these effects can help understand why we perhaps dislike certain colours and by no means would want to wear them. This has nothing to do with style or taste. The sheer thought of having to walk across a square clad in a red dress may cause you unease. Red means attention, it also means aggression, and sometimes we simply do not want to appear aggressive. For exactly this reason, I once rejected a red suit for a job interview and voted for a beige one. (I got the job, but certainly not only because of the colour of my clothing.)

The meaning of colours is almost universal and at the same time complex. If you understand the significant basics, you can relate to why, e.g. many professionals as a matter of principle are dressed in black — this colour does not tolerate any protest. This makes it the ideal exoskeleton for people who want to hide their self: Black protects mourners; it grants consultants of all kind an aura of infallibility; revolutionist appreciate its total negation. In a peculiar way, black is first choice for rebels and conservatives likewise. You can’t go wrong with it, apparently, so it’s considered the perfect fallback for all those who do not know how to dress tastefully.

I hardly ever wear black, except when I’m in mourning. Black not only makes me look sick, I feel overpowered and stifled in it. It paralyzes my personality. It acts equally paralyzing and repudiating on those that I face dressed in black. As I normally seek for communication and discussion in my job and private life, black is a bad choice for me.

Meisenkinder

Heute morgen bekam ich “Besuch”: Junge Meisen aus der Nachbarschaft benutzten das Fenstersims als Landeplatz für ihre Flugversuche. Und zwischendurch schrien sie immer wieder jämmerlich nach ihren Eltern und rissen die Schnäbelchen auf, in der Hoffnung auf Fütterung.

Meisenkinder / titmice babies

Titmice babies

This morning, I had “visitors”. Small titmice from next shrubbery used the windowsill as a landing place for their test flights. And in between they miserably cried for their parents, asking to be fed with their little beaks wide open.

Wieder im Einsatz

Seit dem Wochenende kann ich meinen Elefantentisch wieder benutzen. Der ist knapp 25 Jahre alt und wurde von meinem Vater entworfen und gebaut. Seine besonderen Merkmale waren die robuste Platte (4 cm dick, daher rührt sein Name) und zwei Beine an einer Schmalseite. Gegenüber seinen Beinen wird er an die Wand gedübelt.

Die letzten Jahre hat er mir in unterschiedlichen Wohnungen im Schlafzimmer als Allzwecktisch gedient. Mal ertrug er geduldig die Nähmaschine, mal den Mittelstricker, jederzeit aber allerlei Krimskrams. Nach einem erneuten Wohnungswechsel passte der Ärmste aber nicht mehr ins Schlafzimmer und konnte so, wie er war, aus Platzgründen auch in keinem anderen Zimmer mit der Schmalseite an die Wand gestellt werden.

Zum Glück erbarmte sich mein Vater und baute ihm ein Paar neue Beine, die nun an einer Längsseite angebracht sind. Die zweite Längsseite ist wiederum an die Wand gedübelt. Und Gretel, meine Nähmaschine, hat schon Platz genommen.

Elefantentisch / elephant table

Back in use

Since last weekend, I can use my “elephant table” again. It’s about 25 years old and designed and built by my father. Its special characteristics were the sturdy top (where it got its name from) and two legs attached edgeways. The opposite edge was dowelled to the wall.

It spent the last years in several different flats as an alround table for me in the respective bedrooms, equally patiently bearing the sewing machine or the mid-gauge knitting machine, as well as lots of odds and ends at any given time. After another move, however, there was no space left in the bedroom, and the poor table could not find a nice place in another room either.

Luckily, my father took pity on it and made a pair of new legs to be fitted at the longitudinal side. The opposite side is, again, dowelled to the wall. And Gretel, my trusty sewing machine, has already taken her seat.

Frühjahrsputz

Zugegeben, ich bin eine altmodische Blogleserin. Ich verwende keine der aktuellen Feedreader-Software, sondern klicke mich von Hand per Browser (ich bin Opera-Fan) von einem Blog zum anderen durch, wenn die Links mir interessant erscheinen.
Gerade dabei stelle ich oft frustriert fest, dass viele der Links, die in den Strickblogs angeboten werden, ins Leere führen. Anscheinend legen viele Bloggerinnen zwar zu Anfang ihrer Blog-Karriere Links zu sämtlichen ihrer Strickbekanntschaften, jedoch wird danach kaum je geprüft, ob diese Links überhaupt noch funktionieren.
Deshalb möchte ich allen meinen Leserinnen, die selbst ein Strickblog haben, einfach mal einen vorsorglichen Link-Frühjahrsputz nahelegen. Schaut doch mal Eure teils wirklich imposanten Linklisten durch und prüft, ob sich hinter jedem Link tatsächlich noch ein Blog mit aktuellen Einträgen befindet. Ich bin wahrscheinlich nicht die einzige, die Eure Mühe zu schätzen weiß.

Spring Cleaning

Admittedly, I’m an oldfashioned blog reader. I do not use any of the newest feed reader software, but keep clicking myself per browser (I’m a fan of Opera) from one blog to the next, if the links look promising.
It’s frustrating to find that many of the links offered are dead. It seems that at the beginning of their blogging career, bloggers set links to as many of their online acquaintances as possible, but later on they never ever check if these links are still working.
So I would like to suggest a special spring cleaning to my fellow knitting bloggers: Simply check your (sometimes really impressive) link lists and look whether each link is still leading to a blog with recent entries. I will probably not be the only one who will appreciate your efforts.

Phisher-Lyrik oder Sterbehilfe im Bastelraum

Geben Sie bitte keine Antwort auf sterben betreffende Mitteilung. E-Mail, gesandt ein Sterben betreffende Adresse, braucht keine Antwort. Um Hilfe zu leisten, gehen Sie ins System Ihres Kontos bei CitiBank ein und wählen Sie Bastelraum Hinweis “Hilfe” auf der beliebigen Seite aus.

Ich habe keine Ahnung, was die Jungs meinen. Aber es liest sich enorm spannend.
(Sorry, no English version possible.)

Frühling voraus

Die Schneeglöckchen fangen an zu blühen, und im Supermarkt werden Radieschen- und Bohnensaat verkauft. Ich hoffe, wir haben den Winter bald überstanden, bevor er so richtig durchgestartet ist.

Schneeglöckchen / Snowdrop

Spring ahead

The snowdrops are starting to bloom and the supermarket sells radish and bean seeds. I hope we’ll soon have overcome the winter before it has really started.

Stürmische Zeiten

Heute am späten Nachmittag rief die Personalleitung die Abteilungsleiter an und wies sie an, die Mitarbeiter auf dem kürzesten Weg nach Hause zu schicken. Ich war mit meiner Arbeit eigentlich noch nicht fertig, aber wir wurden dringend gebeten zu gehen. Zum Glück kann ich im Notfall auch von zuhause aus arbeiten.

Im Laufe des Abends ist der Sturm ziemlich heftig geworden, und es regnete zwischendurch in Strömen. Da ist man froh, ein Dach über dem Kopf und gut isolierte Fenster zu haben. Ich hoffe nur, daß es keinen Stromausfall gibt.

Stormy times

This afternoon, the personnel manager called all departmental heads and directed them to send their employees home immediately. Although I had not yet finished my work, we were urged to leave. Fortunately, I can work from home if necessary.

In the course of the night the storm has become rather heavy, and in between it poured cats and dogs. Lucky are those who have a roof over their head and well insulated windows. I only hope we don’t get a power outage.