Ganz und gar nicht glücklich – Not at all happy

Es gibt Anleitungen, die sind einfach nicht für mich gemacht. Anscheinend gehören die “Flap Top Mittens” auch dazu. Ich bin immer noch beim ersten Handschuh. Seltsamerweise wurde mein Gestrick deutlich fester, nachdem ich mit weniger Maschen neu angefangen hatte. Jetzt ist der Handschuh beinahe zu eng. Sollte ich noch ein drittes Mal anfangen, diesmal wieder in der größten Größe? So allmählich habe ich keine Lust mehr, denn es zeichnen sich weitere Probleme ab.
Für meinen Geschmack sieht die Linie, an der die Maschen für die Kappe zugenommen wurden, sehr unschön aus (siehe erstes Bild, grüner Pfeil). Vielleicht fällt das bei selbstmusterndem Garn nicht so auf, bei meiner glatten Wolle gefällt es mir jedenfalls überhaupt nicht. Ich überlege schon, welche anderen Möglichkeiten es gäbe, eine abklappbare Kappe anzubringen.
Mehr als die Hälfte der Maschen für die Kappe werden aus dem Handschuh herausgestrickt. Das soll sicherlich einen besseren Sitz ergeben. Jedoch ziehen sich dadurch die zum Rand hin aufgenommenen Maschen unschön in die Länge (siehe zweites Bild, grüner Pfeil); und ich vermute, dass sie beim Abnehmen und Überstülpen der Kappe noch mehr gedehnt werden. So richtig gefällt es mir nicht.

Photo 1
Linie der zugenommenen Maschen, line of picked-up stitches

Photo 2
Gedehnte Maschen am Rand, elongated stitches at the edge

There are instructions which simply are not made for me. It seems the “Flap Top Mittens” are among them. I’m still working on the first mitten. Somehow, my knitting became noticeably tighter after I had restarted with fewer stitches. Not the mitten is almost too tigh. Should I start a third time, this tima again in the largest size? By and by I’m losing interest, and more issues are looming.
In my opinion, the line where the stitches for the flap are increased looks very unsightly (see first photo, green arrow). Maybe this is not an issue with self-patterning yarn, but I do not like the effect with my plain wool. I’m already contemplating about other possibilities to attach a flap.
More than half of the flap stitches are increased directly from the mitten part. I believe this is to ensure a better fit. But the stitches at the edges are elongated in an unattractive way (see second photo, green arrow), and I assume they will be even more elongated during wear. I don’t really like it this way.

Knitty online

Die Herbst-Ausgabe gefällt mir gut; für praktisch jeden Geschmack findet man etwas. Einiges davon kommt für mich zwar nicht in Frage, aber es ist eine gute Mischung. Mein Favorit ist übrigens Retrofit, für mich selbst natürlich, und in anderen Farben.

I like the fall issue of Knitty, there’s something for almost any taste. Although some items are not my cup of tea, it’s a nice mix. My favourite, by the way, is Retrofit, for me, of course, and knit with different colours.

Die verstrickte Dienstagsfrage – the Wool Sheep’s question 37/2008

Das Wollschaf fragt:
Bist Du in Deinem Blog auch schon nach Anleitungen zu den von dir gefertigten und gezeigten Handarbeiten gefragt worden? Wie denkst Du darüber und wie verhältst Du Dich dann? Ärgert es Dich, wenn jemand die Anleitung von Dir haben möchte, obwohl Du in Deinem Blogeintrag extra ausführlich geschrieben hast, daß dieselbige aus diesem Buch, jener Zeitschrift stammt oder in einem Onlineshop käuflich zu erwerben ist?
Herzlichen Dank an Moni für diese Frage!

Ja, ich wurde schon öfter nach Anleitungen gefragt. Handelt es sich um Anleitungen anderer, dann habe ich üblicherweise eine Quelle angegeben, auf die ich ggf. verweise, sollte der/die Anfragende den Hinweis beim ersten Lesen nicht wahrgenommen haben. Falls eine bestimmte Anleitung nicht (mehr) erhältlich ist, dann gibt es fast immer irgendwo im Internet, in Büchern oder in aktuellen Zeitschriften brauchbaren Ersatz. Für andere eine Anleitung zu kopieren kommt für mich nicht in Frage.
Ein zusätzlicher Aspekt ist die Frage nach Anleitungen für selbst Entworfenes. Die meisten meiner Entwürfe sind äußerst simpel, und eine durchschnittlich intelligente Strickerin sollte mit ein paar Hinweisen in der Lage sein, selbst etwas Ähnliches für ihre eigenen Zwecke zu erarbeiten. Zudem sind die Sachen, die ich stricke, fast immer für bestimmte Personen maßgearbeitet, und sie auf Standardmaße umzurechnen würde mich Zeit kosten, mit der ich wahrlich Besseres anfangen kann.
Detaillierte Anleitungen verfasse ich nur noch, wenn ich den Eindruck habe, dass sie wirklich gebraucht werden, aber nicht, weil irgendjemand gerade keine Lust hat, sein Hirn einzuschalten. Ich helfe gern, wenn es darum geht, Kenntnisse zu vermitteln. Ich weigere mich aber, für andere zu denken.

The Wool Sheep asks:
Have you ever been asked in your blog for instructions for the items you’ve crafted? What do you think about it and how do you act? Are you annoyed if someone requires the instructions from you although you stated in your blog entry that they are available in a book, a magazine or an online shop?
Thank you Moni for today’s question!

Yes, I have frequently been asked for instructions. If it’s another designer’s work, I normally have stated a source, which I refer to in case the inquirer did not notice it earlier. If a particular piece of instruction is not or no more available, you can usually find lots of substitutes on the Internet, in books or current magazines. Copying copyrighted instructions for others is out of the question for me.
Another interesting aspect is designs that I’ve made myself. Most of my designs are super simple, and the average knitter should be able to develop something similar for her own purposes with a bit of guidance. Besides, most things I knit are made to measure for designated wearers. Recalculating the shapes to fit standard measurements would take time that I’d rather spend elsewhere.
I only ever write detailed instructions when I assume that they are really needed, but not because someone else can’t be bothered to use their brain. I’m happy to teach something useful, but I refuse to think for others.

Rätselhaft – Mysterious

Kürzlich habe ich die “Lola flip-top mittens” aus dem Buch “101 Designer one-skein Wonders” angefangen. Die Anleitung schlägt eine reine Merinowolle mit einer Lauflänge von 280 yards auf 113 g vor, das entspricht einer Lauflänge von 113 m auf 50 g, also schon ziemlich dick. Die Maschenprobe des Garns ist bei Ravelry mit 20 M angegeben bei einer Nadelstärke von 3,5 bis 4 mm.
Gestrickt werden die Fäustlinge mit Nadelstärke 2,75, das ist im Verhältnis zum Garn eher dünn. Und die Maschenprobe soll 28 Maschen auf 10 cm sein, also wie bei 4fach-Sockenwolle. Wie um alles in der Welt schafft man so etwas?

Ich verwende eine glatte Merinowolle mit einer Lauflänge von 165 m auf 50 g und stricke mit Nadelstärke 2,5 mm. Aber auch wenn ich mich noch so anstrenge, es werden 26 M auf 10 cm (steht übrigens auch auf der Banderole) und kein bißchen mehr. Wahrscheinlich ist mein Garn einfach zu eigenwillig. Meinen ersten Versuch habe ich inzwischen wieder aufgeribbelt und mit vier Maschen weniger einen zweiten gestartet. Ich strick dann eben so, wie’s gerade passt und frage mich, weshalb ich Geld für Anleitungen ausgebe, die nicht funktionieren.

Sollte es jemandem gelungen sein, so dickes Garn in eine so feste Maschenprobe zu zwingen, wäre ich dankbar für einen Hinweis, wie man das macht.

Anfang/start flip-top mittens

Recently I started the “Lola flip-top mittens” from “101 Designer one-skein Wonders”. The instructions suggest using a pure merino wool with a yardage of 280 yards per 4 oz, which conforms to worsted. In Ravelry the gauge is stated as 20 stitches, the needle size is US 4-6 or 3.5 to 4 mm.
The mittens are knit with a US 2 needle and a gauge of 28 stitches, just like 4ply sock yarn. How on earth do you do that?

I’m using a plain merino wool with a yardage of 180 per 50 g and a US size 1½ needle. But even if I knit as tight as I can, I’m getting no more than 26 stitches, which, by the way, is stated on the ball band. I suppose the yarn has its own mind. Meanwhile I’ve unravelled my first attempt and started anew with 4 stitches less. I’m going to fit the mittens to my need somehow and I’m wondering why I spend money for instructions which do not work.

Should anybody have managed to force such a thick yarn into such a tight gauge, I’d be grateful for a tip on how to achieve it.

Die verstrickte Dienstagsfrage – the Wool Sheep’s question 36/2008

Das leicht verspätete Wollschaf fragt:
Bringt ihr eher mehr unverstrickte Wolle aus dem Urlaub heim als ihr mitgenommen habt, oder weniger?
Herzlichen Dank an Christiane für die heutige Frage!

Ich habe beträchtliche Garnvorräte zuhause, komme im Urlaub nur selten in die Nähe von Wollgeschäften und habe kaum je das Bedürfnis, die vorhandenen Mengen noch zu ergänzen. Verstricken macht mehr Spaß und entlastet.

The slightly belated Wool Sheep asks:
Do you take more unused yarn home from your holiday than you took with you in the first instance, or less?
Thank you Christiane for today’s question!

I have a considerable yarn stash at home, I rarely get near yarn shops when I’m on holiday, and I hardly ever feel the need to increase my supply. Knitting is more fun and has a liberating effect.

Ekeby fertig/finished

Am Freitag vernähte ich die letzten Fäden bei diesem Modell, inzwischen ist es gewaschen und getrocknet. Entgegen der Anleitung benötigte ich für die größere Größe nur drei Stränge Garn (360 m). Vielleicht liegt es daran, dass ich relativ fest gestrickt habe.
Da ich das Garn nicht zum ersten Mal verwendete, wusste ich, dass sich das Gestrick nach der Wäsche in der Breite, d.h. bei diesem Modell in der Länge, noch etwas dehnen würde. Das ist gut so, denn sonst wäre es ziemlich kurz. Das Muster selbst ist ziemlich elastisch. Wie schon von anderen Strickerinnen erwähnt, sieht es besser aus, wenn es etwas enger sitzt.
Die fertigen Maße, liegend und etwas auseinandergezogen gemessen: Breite 48 cm, Länge 57 cm. Durch die Löcher kann sich das Gestrick beim Tragen sehr dehnen; es würde vermutlich einer Oberweite bis mindestens 110 cm passen.

Ekeby auf rotem Grund/on red background

Last Friday I sewed in the last ends, meanwhile it is laundered and dried. Contrary to the instructions I only needed three hanks of yarn (360 m/394 yards) for the larger size, perhaps because I knit quite tight.
As I did not use the yarn for the first time, I knew that it would stretch a bit widthways, which means lengthways in this case. That’s a good thing because otherwise the garment would have turned out rather short. The pattern itself is very stretchy. As other knitters already mentioned, it looks better if the fit is on the tight side.
The finished measurements, laid down and a bit stretched: width 48 cm (19 in), length 57 cm (22.5 in). Due to the holey pattern the garment would probably fit up to at least 110 cm (44 in) bust.

Die verstrickte Dienstagsfrage – the Wool Sheep’s question 35/2008

Das Wollschaf fragt:
Ist es euch schon mal passiert, dass ihr ein Modell unbedingt stricken wolltet, weil ihr es so schön fandet und dann stellte sich heraus, dass es “in echt” deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb? Passform war grausig. Oder es wurde irgendwie anders als auf dem Bild….
Vielen Dank an Angela für die heutige Frage!

Oh ja, und mehr als einmal. “Lövlund” war z.B. so ein Fall, da missriet mir die Ausschnittkante. Ein anderer Pulli aus reiner Seide wurde nach der ersten normalen Wäsche völlig lappig und untragbar. Die Maschenprobe hatte ich nur nass gemacht und hängend trocknen lassen. Da überlege ich immer noch, ihn wieder aufzuribbeln und das Garn neu und fester zu verstricken.
Generell schlechte Trage-Erfahrungen habe ich mit verschlusslosen, Binde- oder Einknopf-Jacken gemacht. Die sehen zwar toll aus, solange man elegant beim Fotoshooting auf einem Queen-Anne-Sesselchen balanciert, aber spätestens beim ersten Marsch gegen den Herbstwind fange ich mir damit eine Bronchitis ein. Sinnlos, so etwas zu stricken.
Um derartige Enttäuschungen zu vermeiden, habe ich mir inzwischen strenge Auswahlkriterien auferlegt. Je neuartiger und aufregender eine Stricktechnik aussieht, desto misstrauischer bin ich, vor allem wenn die reine Geometrie (Kreise, Sechsecke, …) ganz offensichtlich einen höheren Stellenwert hat als die Form des Körpers, der da mal drin stecken soll. Auch wenn das Model auf dem Bild in einer seltsamen Pose steht, damit nichts verrutscht, bin ich vorsichtig. Auch alles, was in irgendeiner Weise die Unterwäsche freilegt (oder voraussetzt, dass man auf sie verzichtet), kommt für mich nicht in Frage.
Wichtig ist es auch, einen Blick auf das Schnittschema zu werfen, sofern vorhanden. Falls nicht (was leider bei den Noro-Heften oft der Fall ist), muss man unbedingt vorher überprüfen, welche fertigen Maße das geplante Teil hat, damit man sich nicht einen teuren Kartoffelsack strickt.
Tatsächlich grenzen diese Kriterien natürlich meinen Schaffensdrang etwas ein. Was ich stricke, ist eher langweilig. Aber ich habe lieber einen Schrank voller unspektakulärer, tragbarer Teile als einen Haufen “Designer”-Modelle, von denen kein einziges alltagstauglich ist.
Tipps, wie man aus missratenen Modellen dennoch etwas Nutzen ziehen kann, habe ich übrigens mal hier zusammengefasst.

The Wool Sheep asks:
Have you ever wanted to knit a garment because it was so beautiful, and when finished it did not meet your expectations? The fit was awful, or it did not at all look like the garment on the photo…
Thank you Angela for today’s question!

Oh yes, and more than once. “Lövlund”, for example, was such a case, where the neckline was a complete failure. Another sweater from pure silk became limpy and unwearable after the first “real” laundry. The tension swatch had only been thoroughly wettened and left to dry hanging. Here I’m still contemplating to unravel it and reknit it at a tighter gauge.
I’ve generally made bad experiences with jackets and cardigans without closure, with only a band or one single button. They look wonderful as long as you are elegantly balancing on a Queen Anne chair at the photo shooting, but the first march against the autumn wind will get you a bronchitis. It’s useless to knit.
To avoid disappointments like these, I have imposed severe restrictions on my choices. The newer and more exciting a knitting technique, the more leery I am, particularly if sheer geometry (circles, hexagons, …) seems to be more important than the form of the body that should wear the garment. And if the model girl on the photo is in a strange posture just to keep the shoulder seam from coming off, I’m very careful. Everything that exposes underwear (or requires to omit it completely) is out of the question for me, too.
I also find it important to have a look at the pattern schematics beforehand, if available. If not (which sadly is often the case with Noro patterns), it pays to check the finished measurements of the garment in question, to avoid knitting an expensive potato sack.
Actually these criteria somewhat limit my creative urges. My knitting is mostly boring. But I prefer having a wardrobe of unspectacular, wearable garments instead of owning a bunch of “designer” clothing, none of which is suitable for everyday use.

Von Beulen und Kurven – Of bumps and curves

Knittaxa wollte wissen, wie ich das Loch im Vorderteilschnitt gemacht habe. Das geht mit dem Kurven-Einfügewerkzeug in DesignaKnit ganz einfach. Man muss sich darüber klar sein, dass ein Schnitt aus (nummerierten) Punkten besteht, die durch gerade Linien verbunden sind, nicht etwa umgekehrt. Die Vorgehensweise ist wie folgt:

enger V-Ausschnitt - narrow v-neck
1. Engen V-Ausschnitt anlegen.
Schritt 2, Kurvenwerkzeug - step 2, curve tool
2. Erst auf das Kurven-Werkzeug (roter Kreis) und dann auf die Strecke klicken, in die die Kurve eingefügt werden soll.
Schritt 3, Zahl der Punkte eingeben - step 3, enter number of points to add
3. Zahl der zusätzlichen Punkte eingeben, in meinem Fall zwei.
Schritt 4, Kurventyp wählen - step 4, choose type of curve
4. Kurventyp wählen. Default ist 1 (eine gleichmäßige Kurve), und dieser Typ ist für meinen Zweck auch am besten geeignet.
Schritt 5, Kurve wie gewünscht verschieben - step 5, move curve
5. An der vorher ausgewählten Linie erscheint eine Hilfslinie, die man mit der Maus weiter von der ursprünglichen Linie weg ziehen oder wieder näher zu hier hin schieben kann. Wenn sie so liegt, wie man die neue Kurve haben will, “Enter” drücken.
Fertige Kurve - finished curve
6. Die neu eingefügten Punkte sollte man jetzt noch von links nach rechts spiegeln, damit der Schnitt symmetrisch wird. Man kann sie auch nach Belieben noch unabhängig voneinander verschieben.

Knittaxa wanted to know how I made the hole in the front of my twinset top. This is quite easy with DesignaKnit’s “Curve” tool. You need to understand that a shape consists of (numbered) points, which are connected by straight lines, not the other way round. You proceed as follows:

1. Make a very narrow v-neck.
2. Click onto the “Curve” tool (red circle) and then onto the line you want to curve.
3. Enter the number of points you want to add, in my case two.
4. Choose type of curve. Default is type 1, an even curve, and this is what works best for my purpose.
5. A guide line appears where you want your curve. You can move it further apart or nearer to the original line with the mouse. When it is where you want it, click “enter”.
6. The newly added points now should be mirrored from left to right to achieve a symmetrical pattern. You can also move them independently if necessary.

Aus dem Vorrat – from stash

Das Garn für dieses Twinset, ein Industriegarn aus Wolle, Angora und Polyamid auf Kone, hat über zehn Jahre in meinem Vorrat verbracht und zwei Umzüge mitgemacht. Mir gefielen sowohl die Farbe als auch der schöne weiche Griff. Deshalb war klar, daraus musste ein klassisches Lieblingsstück werden.
Strickjacken kann man ja immer gebrauchen, also strickte ich eine schlichte Jacke. Und weil danach noch etwas vom Garn übrig war, folgte ein ärmelloses Top, das man gut darunter tragen kann. Mehr dazu kann man hier nachlesen.

Twinset Jacke/cardigan
Twinset, ärmelloses Oberteil / sleeveless top

The yarn for this twinset, an industrial wool-angora-polyamide mix on cone, spent more than ten years in my stash and even suffered two long-distance moves. I like the colour as much as the feel of the yarn. That’s why I was determined to use it for a classic, favourite garment. Cardigans are always useful, so I made a plain, round neck, buttoned cardi. And because there was still some yarn left, a sleeveless top followed, which can be worn under the cardigan. More about it (in German).

Ekeby

Da ich in diesen Tagen öfter als gewohnt mit Bus und Bahn unterwegs bin, brauchte ich ein Unterwegs-Gestrick. Gerade rechtzeitig fielen mir 400 g Noro Iro in Farbe 9 (rotmeliert) aus meinem Reste-Regal in die Hand, und ich erinnerte mich an den ungewöhnlichen Pullunder von Cornelia Tuttle Hamilton. Mal schauen, ob der Strickspaß daran anhält. Bisher finde ich das fortwährende Neuanschlagen von Maschen ziemlich störend, ich muss jedesmal die Nadeln von einer Hand in die andere wechseln und komme nicht so recht in Strick-Fluss. Vielleicht liegt das auch an meiner Anschlagmethode. Ich stricke die Maschen auf, weil mir das “Aufwickeln” per half-hitch zu locker gerät. Ein bißchen ordentlich soll es ja aussehen.

Falls jemand von Euch dieses Modell schon gestrickt hat, würde ich mich freuen, wenn Ihr mich wissen lasst, mit welcher Methode Ihr hier die Maschen angeschlagen habt.

Ekeby, Cornelia Tuttle Hamilton

These days I’m using busses and trains more frequently than before, which means I need a portable knitting project. Just in time I stumbled across four skeins of Noro Iro in colour 9 (assorted reds) from my personal oddments corner, and I remembered the unusual “Ekeby” by Cornelia Tuttle Hamilton. We’ll see if the knitting fun is going to last because so far I find the constant need to cast on rather troublesome. Each time I have to change the needle positions, which does not account for fluid movements. Maybe it’s due to my casting-on method. I do a cabled cast-on because my half-hitch cast-on is too loose. And it should look neat, shouldn’t it?

In case anybody of you, dear readers, has made this garment, I’d be happy to hear which method you used for casting-on.