Nachdem die rosa Jacke fertig ist und ich noch drei 50-g-Knäule vom Hauptgarn übrig hatte, war ich auf der Suche nach einer Idee für einen Schal. Nicht einfach nur im Rippenmuster oder kraus sollte es sein, sondern schon etwas Besonderes für eine besondere Empfängerin.
Im Blog von Kim Salazar fand ich einen Link zu dem Muster, für das ich mich dann entschied: Es wird der Kombu-Schal. Die Anleitung ist für ein etwas dünneres Garn gedacht, als ich es habe, aber dafür habe ich ein paar mehr Meter von meinem, so daß ich wohl gut auskommen werde. Der Schal wird etwa 15 cm breit und voraussichtlich 140 cm lang.

Achtung, dieses Muster hat’s in sich! Ich halte mich ja für eine ziemlich gute Strickerin, aber hier muß ich mich wirklich konzentrieren. Es werden zu Recht Maschenmarkierer empfohlen; ohne sie ist es extrem schwierig, weil die Maschenzahl des Randmusters immer variiert. Ein Reihenzähler ist eine zusätzliche Hilfe, damit man die Orientierung im Hauptmuster nicht verliert.
Bisher habe ich gut vier Mustersätze gestrickt und muß immer noch bei jeder Reihe auf die Zeichnung gucken. Aber die Mühe lohnt sich. Mit dem glatten Garn kommt das Muster richtig schön zur Geltung, es ist von beiden Seiten gleichermaßen ansehnlich, und die Strick-Unregelmäßigkeiten werden sich hoffentlich nach der ersten Wäsche verziehen.




