Wintergedanken

Ich verabscheue Schnee, vor allem den, der auf der Straße liegt und das Autofahren zur Tortur macht. Gleich danach kommt der Schnee, der auf Gehwegen liegt und mir als Fußgängerin Schwierigkeiten bereitet. Der, der irgendwo auf der Wiese, im Gebirge oder auf dem gut frequentierten Rodelhang hinter dem Haus liegt, wäre noch okay, der stört mich nicht.
Das Schöne an winterlichen Problemen ist aber, dass man immer wieder merkt, wie viele liebe Menschen es um einen herum gibt. Ohne den netten Nachbarn von oben hätte ich das Auto heute nicht aus der Parklücke gebracht. Besagter Nachbar hat es nicht nur rausgewuppt, sondern auch weiter oben am Hang gleich gewendet, und als er ausstieg, meinte er noch grinsend, nun müsse ich für den Rest des Weges nicht mal mehr lenken, weil die Fahrrinnen den Wagen automatisch in der Spur halten. (Notiz für mich selbst: Wenn die Sommer und Winter so weitergehen wie bisher, sollte das nächste Auto nicht nur wie das jetzige Klimaanlage und verstellbaren Fahrersitz haben, sondern auch Allrad-Antrieb.)
Glücklich kann man sich auch schätzen, wenn während der eigenen Abwesenheit eine andere Nachbarsfamilie zwei Pakete entgegennimmt und sie einem gleich vor die Wohnungstür stellt. Und unglaublich toll ist, dass meine Schwägerin etwas so Wunderbares wie Holunderblütengelee mit in ihr Weihnachtspaket gepackt hat. 🙂

Holunderblütengelee

Eine Ära geht zu Ende

Mehr als dreizehn Jahre lang hat sie brav geschuftet, heute morgen kündigte sie plötzlich und unerwartet ihren Dienst auf: Die alte Kaffeemaschine.

die alte Kaffeemaschine

Und natürlich musste umgehend Ersatz beschafft werden. Wer aber nun glaubt, jetzt käme eine luxuriöse kann-alles-außer-Wäschewaschen-Kaffeemaschine, der hat sich getäuscht. Eine supersimple Billigheimer-Maschine für noch nicht einmal zwanzig Euro hat angeheuert, um die dringendsten Bedürfnisse zu erfüllen. Sie tut, das reicht.

die neue Kaffeemaschine

Eventuell wird im neuen Jahr, wenn das Weihnachtsgeschäft gelaufen und die Preise gefallen sind, überlegt, ob ein anspruchsvolleres Modell einziehen darf. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gering. Ich mag am liebsten schlichten Kaffee und habe wenig Lust, Unmengen von Geld für Unmengen von Kaffeepad-Abfall zu bezahlen. Außerdem sind eine-Tasse-Maschinen ungeeignet für größere Kaffeemengen.

Die verstrickte Dienstagsfrage 43/2010

Das Wollschaf fragt diesmal:
Welches Wetter animiert Euch am ehesten zum Stricken? Bist Du eher “Regenstricker/in” oder “Sonnenstricker/in” – “Nebelstricker/in” oder “Sonnenuntergangsstricker/in”? Oder ist Dir das Wetter beim Stricken schnurzpiepegal?
Vielen Dank an Maria für die heutige Frage!

Ich wurde schon in sommerlicher Hitze in der Bahn angesprochen, ob es mir nicht zu warm sei, dicke Wolle zu verstricken. Meine Antwort damals: Das Garn saugt doch eventuellen Schweiß auf. (Und gewaschen wird ein Strickstück nach der Fertigstellung sowieso, also ist es weitgehend egal, ob Schweiß oder Tränen drin sind.)
Ehrlich gesagt habe ich keine Strick-Wetter-Präferenzen. Bei Sonne stricke ich genau so gern wie bei Regen und Schnee.

Durchgeknallter Server beim OIZ?

Das Strickforum hat ja ziemlich internationale Kundschaft. Wir bekommen Besuch von Spammern aus China und der Ukraine, regelmäßigen Nutzern aus den USA und Nordeuropa und Gästen z.B. aus der Schweiz. Speziell vom OIZ in Zürich über die IP-Nummer 195.176.146.92. Und dort gibt es offenbar einen Server (ich vermute, es ist ein schlecht konfigurierter Proxy), der bei jedem Seitenaufruf, den der “normale” menschliche Besucher macht, sämtliche Links der aufgerufenen Seite etwa hundertmal auf- und abruft, vermutlich um sie in seinen Cache zu stecken. Er lädt und lädt und lädt und lädt immer dasselbe Zeug. Was bedeutet, das wir innerhalb einer Stunde die Kleinigkeit von 2.453 (in Worten: zweitausendvierhunderdreiundfünfzig) sinnfreien Seitenabrufen hatten.
Liebe Besucher vom OIZ aus Zürich, tut mir wirklich leid, aber nachdem Eure Admins auf Mail-Anfragen leider nicht reagieren und die Geschichte nicht in den Griff bekommen, sind Eure IPs jetzt fürs Strickforum gesperrt.

Liebe Firefox-Benutzer!

Es tut mir leid, für Euch sieht dieses Blog derzeit kaputt aus, aber das ist, soweit ich es feststellen kann, firefoxspezifisch, und anscheinend auch erst seit dem letzten Update.
In Opera, im Internet Explorer, in meinem Feedreader und auch im Safari, den ich auf dem IPad habe, sieht alles so aus, wie es sich gehört.

Dieses Weblog auf dem IPad

Ich hoffe, ich finde eine Lösung für eine korrekte Darstellung im FF.

Wir machen das mit den Fähnchen

Gestern abend musste selbst einer Banausin wie mir auffallen, dass die Fußball-WM nun startet. Viele Autos haben an ihren hinteren Seitenfenstern wieder frische Fähnchen befestigt, ganz so wie vor vier Jahren. Naja, um ehrlich zu sein, wurde ich schon vor ein paar Tagen überdeutlichst auf die WM hingewiesen, als ein Kollege die Spielregeln für das abteilungsinterne Tippspiel herumschickte. Wer ein Spielergebnis richtig getippt hat, bekommt 3 Punkte, wer in der Tendenz richtig liegt, bekommt einen Punkt. Am Ende kommt es für die Teilnehmer drauf an, möglichst viele Punkte ergattert zu haben.
Ich habe mich übrigens erkundigt: Wer eine Hälfte des Ergebnisses richtig tippt (z.B. 3:2 getippt, und das Spiel geht 1:2 aus) kriegt gar keinen Punkt. Derartige mathematisch-logische Herausforderungen kann die involvierte Datenbank offenbar nicht bewältigen.
Davon abgesehen rechne ich damit, dass diese WM für mich deutlich entspannter verläuft als die vergangene. Ich wohne nämlich nicht mehr im Ortskern einer Stadt mit einem beträchtlichen Anteil an türkisch- und italienischstämmigen Einwohnern, was die Anzahl der Autocorsos locker verdreifacht, sondern inzwischen in einer anderen Stadt dermaßen am Rande und sackgassig, dass ein Corso hier schon aus technischen Gründen nicht möglich ist. Es wird bestimmt wundervoll. 🙂

Es sind doch nur vier Tage – It’s only four days!

Zu meiner Entschuldigung füge ich an, dass auch viele Sachen dabei sind, die erst in der kommenden Woche benötigt werden. Ich kaufte sie schon heute, weil ich sowieso mit dem Auto unterwegs war.
Und ja, es ist kein einziges Osterei dabei. Wenn ich überhaupt welche kaufen, dann kommende Woche, wenn sie heruntergesetzt sind. 😉

Kassenzettel, sales check

In excuse, I add that several of these items are needed for the following week. I bought them today because I went by car anyway, so it was convenient.
And you are right, no easter egg in sight. If I buy some at all, I’ll wait till next week when they are at a discount. 😉