Das Waschen macht den Unterschied

Kürzlich habe ich mit einem Baumwoll-Leinen-Gemisch experimentiert, von dem ich eine ziemlich große Menge habe. Es ist zu dünn, um es einfach zu verstricken, deshalb habe ich es sowohl zwei- als auch dreifach gespult verstrickt und natürlich gewaschen — man wird ja vorsichtig.


Das Bild zeigt zwei Proben. Die kleinere besteht aus zwei Fäden, und ich habe sie im Schonwaschgang bei 30° gewaschen. Die Farben blieben unverändert, eine Art Beigemeliert. Die darunterliegende, größere Probe, dreifädig verstrickt, warf ich versuchsweise mal mit in die 60°-Wäsche. Wie bei Baumwolle und Leinen nicht anders zu erwarten, überstand sie diese “Tortur” problemlos, allerdings bleichte das Material, vermutlich infolge des stärkeren Waschmittels, etwas aus zu einem nicht ganz so lebendigen, aber dennoch sehr ansprechenden Natur-Ton.

Diese etwas dickere Probe hat mehr Substanz und Griff und dürfte sich besser für Kleidungsstücke eignen, die die Form halten sollen. Das dünnere Dingens fällt lockerer und wirkt weniger stabil.

Ich könnte mir gut vorstellen, das fertige Gestrick (was immer es einmal werden mag, noch gibt es keine konkreten Pläne) später in der Waschmaschine mit handelsüblichen Textilfarben zu behandeln, um eine größere Farbvielfalt zu erreichen.

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