Gruß oder Grusel?

Feiertage sind die perfekte Gelegenheit, kreativ zu werden und andere Menschen mit den Ergebnissen zu, äh, beglücken. Und so ließ auch ich mich hinreißen, fürs nahende Osterfest wieder einmal Grußkarten selbst zu gestalten.

Dafür malte ich Motive, die ich für österlich hielt, mit Aquarellfarben (Schmincke Horadam) auf meinem Lieblings-Aquarellpapier, nämlich Arches cold press 300 g. Es besteht nicht, wie billigere Papiere, aus Zellulose, sondern aus Baumwolle. Es nimmt relativ viel Wasser gleichmäßig auf und gibt es langsam wieder ab. Das erleichtert Menschen wie mir, die weder besonders begabt noch geübt sind, dennoch einigermaßen passable Ergebnisse zu erzielen.

Vorsichtshalber zeigte ich die Bildchen vor der Weiterverarbeitung noch meiner Mutter. Das war auch gut so, denn was ich z.B. als Porträt eines Hasen gedacht hatte (Abbildung nebenstehend), identifizierte sie spontan als Gruß von Down Under: Das könne doch nur ein Känguru sein?

Daraufhin beschloss ich, dieses Bildchen lieber nicht zu verwenden, um Mistverständnisse zu vermeiden.

Die übrigen Bilder wurden zurechtgeschnitten und auf Karten-Rohlinge in passenden Farben geklebt. Dann durften sie über Nacht unter schweren Büchern ruhen, damit der Klebstoff besser hält.

Am folgenden Tag schrieb ich Ostergrüße und adressierte die Karten. Und nun hoffe ich, dass sie rechtzeitig und unbeschädigt bei den Empfängerinnen eintreffen.

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