Murmeltier-, äh, Wollschaf-Tag

Das Internet ist voll von wunderschönen und noch dazu kostenlosen Anleitungen zum Thema Stricken, Strickfilzen, Häkeln u.s.w. ..täglich kommen weitere Funde dazu!!!!
Wo sammelt ihr diese tollen Ideen? Kommen sie in den Ordner Favoriten mit der Gefahr, beim nächsten PC-crash ins virtuelle Nichts zu verschwinden? Druckt ihr alles aus und versinkt so in losen Blättern? Brennt ihr alles auf CD?
Vielen Dank Andrea und Wollschaf für die heutige Frage!

1. Ich beschränke mich beim Sammeln auf das, was mir wirklich gefällt und was ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nutzen werde. So komme ich gar nicht in Versuchung, mir “500 verschiedene Ponchos aus einem Schnitt” oder die 27. kostenlose, aber unverständliche Anleitung für eine neue kultige Sockenferse herunterzuladen. Damit habe ich schon mal die Datenmenge erheblich reduziert.
2. Ein Computer erlaubt es uns zum Glück, Daten aller Art relativ gut mit Hilfe von Unterverzeichnissen zu strukturieren. Wenn man sich einmal ein brauchbares System überlegt hat, kann man darauf jahrzehntelang aufbauen. Ändert sich der Bedarf, dann kann man die Struktur anpassen. Und ja, ich habe Daten, die vor 14 Jahren erstellt wurden und die ich auf Anhieb finde, wenn ich sie brauche. Ja, sie sind noch immer lesbar; sie haben über die Jahre mehrmals ihr Medium gewechselt.
3. Mittlerweile dürfte jeder Computernutzer schon mal das Wort “Backup” gehört haben. Es gibt im Internet überreichlich Literatur dazu, wie man sichert, wann man sichert und was man sichert. Inklusive der Favoriten des jeweiligen Lieblingsbrowsers. Es gibt ebenso reichlich Tipps, wie man die Inhalte seiner Festplatte(n) organisiert, z.B. Betriebssystem auf ein Laufwerk, Programme auf ein zweites, Daten auf ein drittes. Wenn dann mal etwas neu installiert werden muss, bleiben wenigstens die Daten unberührt, erst recht, wenn man sie zusätzlich auf CD oder einem anderen Wechselmedium gesichert hat (was man unbedingt tun sollte).
Ich arbeite übrigens beruflich seit 1985 und privat seit 1993 mit Computern, hatte noch nie einen Plattencrash und musste auch noch nie wegen einer unheilbaren Virusinfektion alles neu installieren. Ich bin vermutlich ein Glückspilz, aber das Glück hilft dem, der vorsorgt.

Groundhog, err, Wool sheep Day

The Internet is full of wonderful and free instructions for knitting, felting, crocheting and so on, each day there’s more. Where do you gather these great ideas? Do they go to your “favorites” folder, prone to go to The Great Nothing at the next computer crash? Do you print them out and drown in paper? Do you burn everything onto CDs?
Thank you Andrea and Wollschaf for today’s question!

1. I limit myself to things that I really like and that I’m likely going to use. So I’m not tempted to download “500 different ponchos from one pattern” or the 27th free, cool, but incomprehensible sock heel. This helps me reduce the amount of data considerably.
2. A computer allows us to store all kind of data pretty well and structured by using subdirectories. Develop your own system, which suits just you, and stick to it. If necessary, you can change your structure according to your actual needs. Yes, I own data created 14 years ago, which I can locate on the spur of a moment and which is still readable, having changed media over the years.
3. Meanwhile every computer user should have heard the word “backup”. There’s a lot of literature available, even on the internet, about how to backup, when to backup and what to backup. Including your favorite browser’s “favorites” file. There are also many tips around as to how to organize your hard drive, e.g. operating system on one drive, programs on the second, data on the third. Should the necessity to reinstall arise, at least the data will remain untouched, especially if it has been backed up separately onto CD or another removable storage device.
By the way, I’ve been using computers professionally since 1985 and privately since 1993. I have never experienced a headcrash and never had to reinstall everything due to an incurable case of virus infection. I’m probably a lucky dog, but luck helps those who take precautions.

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