Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2019

Die „dieswöchige“ Frage beim Wollkistchen lautet: Wo und wann strickt ihr? Begleitet euch das Strickzeug immer oder nur zu besonderen Gelegenheiten? Strickt ihr schon morgens auf dem Weg zur Arbeit oder nur abends, z. B. Zuhause auf dem Sofa vor dem Fernseher? Habt ihr spezielle Projekte für die verschiedenen „Strickzeiten“ und „Strickplätze“?

Als ich noch häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, hatte ich eigentlich immer etwas zum Stricken dabei. Inzwischen sind diese Gelegenheiten seltener geworden. An meinem Arbeitsplatz bietet sich keine Gelegenheit zum Stricken, deshalb kommt das Strickzeug nicht mit zur Arbeit. Steht aber ein Arztbesuch an, dann nehme ich es natürlich mit. Bei Wartezeiten, die oft eine Stunde übersteigen, brauche ich es schon zur Beruhigung und um die Zeit halbwegs sinnvoll zu überbrücken.

Auch zum Stricktreffen kommen Garn und Nadeln mit. Dafür muss es allerdings etwas Einfaches sein, damit man beim Plaudern nicht so viele Fehler hineinstricken kann. Da wir dort auch immer eine Kleinigkeit essen und Bücher oder Zeitschriften sowie natürlich das Gestrick der anderen Teilnehmerinnen begutachten, schaffe ich meistens ohnehin nicht viel.

Zuhause stricke ich von Hand in der Sofa-Ecke. Dabei dürfen es auch mal anspruchsvollere Muster und Modelle sein. Auch die Strickmaschine wird selbstverständlich nur zuhause eingesetzt. Meistens läuft dabei die Anleitung auf dem Computer-Bildschirm mit, das heißt, Muster, Formgebung und eventuelle Farbwechsel werden angezeigt. Trotzdem brauche ich an der Maschine ziemlich viel Konzentration; es ist nichts, was man mal eben nebenbei machen kann.

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