Kopfrechnen schwach

Um 60 „Shaded Triangles“ bzw. in diesem Fall „Mary’s Triangles“ zu fabrizieren, braucht man je 30 Stoff-Zuschnitte in drei verschiedenen Größen. Die Dinger kann man nämlich einfacher paarweise herstellen als einzeln, wie es in der Anleitung für diesen Quilt-Block steht.

Brav schnitt ich die kleinsten Rechtecke aus vier „Rollup“-Streifen zu, exakt 32 Stück, weil es nicht schadet, Teile in Reserve zu haben und weil ein kompletter Streifen eben genau acht Rechtecke ergibt. Danach kam die mittlere Größe dran, aus „Fat Quarters“ und einigen Resten. Zu diesem Zeitpunkt muss das Rechenzentrum oder das Zählwerk in meinem Gehirn wohl Feierabend gehabt haben, denn als heute beim Zusammennähen sämtliche kleinen Rechtecke verbraucht waren, lag immer noch ein großer Haufen mittlerer Rechtecke herum. Ich habe keine Ahnung, wie das passieren konnte, es tut mir nur leid um den unnötig zerschnittenen Stoff.

Bei den größten Rechtecken scheint alles gut gegangen zu sein. 36 Stück kamen aus drei „Fat Quarters“ zusammen. Wie schon erwähnt, ist ein wenig Reserve nie verkehrt, falls man sich beim Nähen vertut. Dann muss man nur noch insgesamt vier Nähte nähen und die entstandenen Gebilde zweimal beherzt auseinanderschneiden, um zwei Blöcke zu erhalten, die so aussehen:

Ja, an den Kanten lässt sich erkennen, dass bei mir durchaus noch Optimierungspotenzial vorhanden ist, was präzises Schneiden und Nähen betrifft. Aber man kann da ja noch einiges zurechtschnippeln.

Würde man diese Blöcke nur in zwei Farben bzw. aus zwei Stoffen nähen, dann hätten sie übrigens den Namen „Shaded Triangles“. Da ich aber jeweils drei verschiedene Stoffe verwende, sind es „Mary’s Triangles“. Hier findet ihr die Anleitung (auf Englisch) für diese Nähtechnik. Dank der guten Grafik ist sie auch nachvollziehbar für alle, die kein Englisch verstehen.

Von diesen Blöcken brauche ich nun noch weitere 58 Stück, dann sind die Grundbestandteile für das nächste Quilt-Top beieinander. Wenn es soweit ist, müssen sie in einer bestimmten Reihenfolge zusammengefügt werden, die dann das von mir angestrebte Muster ergibt. Das wird aber noch ein Weilchen dauern. Zwischendurch hoffe ich, all meinen Mut zusammennehmen zu können, um endlich das Drachen-Sandwich unter die Nähmaschine zu bekommen und es zu quilten. Das wird sicherlich noch aufregend, weil das Ding gewaltige Ausmaße hat.

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