Mein Mützen-Fortschritt

Es geht voran mit meiner Mützenmanie. Die zweite „Bella“ wurde bereits vor knapp einem Monat fertig, und ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

Bella, zweiter Versuch

Auch hier war das Material eine recht willkürliche Zusammenstellung von drei verschiedenen Materialien: Zwei dünne Fäden Viskosegarn in Hellbeige, ein Faden Sockengarn natur-hellgrau meliert und ein Faden dünnes Flauschgarn in Rosa-Grau-Natur. Diesmal strickte ich eine Nummer größer, aber mit weniger Sektoren, damit der Rand nicht so weit wird. Das hat recht gut funktioniert.

Danach brauchte ich dringend etwas, das schnell geht, das also mit ziemlich dickem Garn gestrickt wird. Glücklicherweise erlaubt Ravelry die Suche nach verschiedenen Kriterien gleichzeitig, in diesem Fall also nach Anleitungen für Mützen von Woolly Wormhead, die in meiner „library“ sind und aus Garn in Aran-Stärke gestrickt werden. Ich entschied mich für das Modell „Banksia“ und wählte aus meinem Reste-Vorrat einen Strang Rowan Magpie Aran in dunklem Rot.

Banksia

So sieht das Ergebnis aus. Und an dieser Stelle möchte ich eine Warnung an alle Linksmaschenhasser aussprechen: Dieses Modell ist nichts für euch. Wer sich aber nicht scheut, Runde um Runde in einem Muster mit vielen linken Maschen zu stricken, wird schnell mit einer wärmenden Mütze belohnt.

Mulinello

Beim nächsten Exemplar, „Mulinello“, gefiel mir das spiralige Lochmuster. Die Machart ist etwas ungewöhnlich. Man strickt zunächst das Bündchen von unten in Runden und kettet es locker ab. Dann wird das eigentliche Mützenteil von oben begonnen, wobei man regelmäßig zunimmt. Dafür wird das Lochmuster genutzt. Ist genügend Weite vorhanden, geht es geradeaus weiter. Am Ende werden beide Teile mit Maschenstich verbunden. Gestrickt habe ich hier mit einem finnischen 6fach-Sockengarn.

Das nächste Mützenprojekt ist übrigens schon angeschlagen.

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