Ulina Folge 17

Wahrscheinlich ist es nicht einmal die siebzehnte, sondern eher schon die zwanzigste Babyjacke dieses Typs, die ich gestrickt habe. Ich habe nämlich viele liebe Kolleginnen und Kollegen, und sie haben zusammen auch viele Kinder.

Ulina von vorn
Ulina von vorn

Diesmal war ich etwas spät dran mit dem obligatorischen Geschenk fürs Kollegenkind. Mit anderen Worten: Der kleine Junge war eher fertig als das Jäckchen. Aber es dürfte ihm trotzdem noch eine ganze Weile passen. Ein anderer Kollege, der nach zwei Töchtern schon zwei solcher Jacken sein Eigen (bzw. das Eigentum seiner Mädchen) nennt, berichtete dem jungen Vater nämlich begeistert, wie elastisch und somit auch lange tragbar diese Kleidungsstücke sind.

Ulina, Rückenansicht
Ulina, Rückenansicht

Der Vater des neuen Jackenbesitzers hat sich sehr darüber gefreut. „Du bist ja verrückt!“ meinte er. Nun ja, ein wenig strickverrückt bin ich sicherlich.

Technische Daten zum Modell: Anleitung „Ulina“ von mir, kostenlos bei Ravelry herunterladbar. Verarbeitet habe ich ungefähr 155 g Wollmeise Pure in drei Farben (petrol, hell-oliv und „Okzident“) mit Nadelstärke 2,75; dazu kamen fünf Knöpfe. Bei dieser Streifenverteilung war es in etwa derselbe Anteil für jede Farbe; für das mehrfarbige Garn etwas mehr, weil ich es für alle Blenden verwendet habe. Die Strickzeit war diesmal viel zu lang in Anbetracht des kleinen Projekts. Aber nun, nach der Fertigstellung, sind alle Beteiligten und Beschenkten sehr zufrieden mit dem Ergebnis, und das ist das Wichtigste.

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