Weihnachtspost, Teil 1

Ich habe entschieden zu viele Hobbys. Außer Stricken, Backen und gelegentlichem Patchwork/Quilten male ich auch gern mit Aquarellfarben. In diesem Jahr habe ich wieder einmal Weihnachtskarten selbst gemalt und gebastelt.

Aquarellpapier im Format A4 klebe ich so mit z.B. Washi-Tape oder Malerkrepp ab, dass vier gleich große Teile ungefähr in Postkartengröße abgegrenzt sind. Darauf male ich meine Motive. Wer keine Idee für ein Motiv hat, kann auch ganz einfach etwas Abstraktes in weihnachtlichen Farben und/oder mit viel Geglitzer pinseln.

Wenn alles gut getrocknet ist, entferne ich das Klebeband. Die kleinen Bilder haben jetzt eine Art automatisches Passepartout, weil die Farbe im allgemeinen nicht unter das Klebeband läuft. Ich schneide die Bilder zurecht, etwas kleiner als die Karten, und klebe sie dann auf farblich passende Karten-Rohlinge. Damit die Geschichte besser hält, beschwere ich die Karten und lasse den Klebstoff über Nacht durchtrocknen.

Nun noch ein paar Weihnachtsgrüße draufschreiben, in passende Umschläge stecken (ich habe meinen noch etwas Goldflitter gegönnt), adressieren, frankieren und abschicken.

Karten-Rohlinge und Umschläge kann man in vielen Farben im Bastelladen oder online kaufen. Ich wähle die Kartenfarbe meistens abgestimmt auf das fertige Bild; es wirkt dann harmonischer.

Aber wer keinen Kartenvorrat in diversen Farben vorhalten möchte, kann ebenso gut schlichten weißen Karton verwenden.

Auf dunklen Umschlägen kann man zum Adressieren natürlich keinen blauen oder schwarzen Stift verwenden. Ich nehme deshalb dafür einen deckenden Uniball Signo oder Posca Stift in einer hellen Farbe.

2 Gedanken zu „Weihnachtspost, Teil 1“

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