Den Frühling herbeiwünschen

Eigentlich war ja gestern schon meteorologischer Frühlingsanfang, aber da haben sich wohl einige Wettergötter vertan. Hier schneite es gestern und heute. Deshalb habe ich mich beeilt, die gestern angefangenen fingerlosen Handschuhe (oder Stulpen) fertigzubekommen. Und es hat geklappt!

“Cable wristers”

Verstrickt wurden mit Nadelstärke 5 mm etwa 50 g Noro Kureyon in Farbe 115. Man würde zwei Knäule brauchen, denn ich habe nur die roten Garnteile verwendet. Der Rest des Knäuels ist braun-oliv, das gefiel mir für diese Handschuhe nicht so gut.
Die Anleitung habe ich aus Janet Szabos Newsletter “Twists and Turns”, Ausgabe Herbst 2004. Ihren Newsletter, der vierteljährlich erscheint, habe ich erst kürzlich entdeckt und bin angenehm überrascht. Zwar sind nicht so sehr viele Modelle darin beschrieben, aber man bekommt jede Menge zusätzliche Info zum Thema Zopfmuster im weitesten Sinne.

Zehn Minuten nach der Aufnahme des Bildes fing es übrigens wieder an zu schneien. Die Stulpen gehen morgen an eine verfrorene Verwandte in der Nähe des Thüringer Waldes, die unter anderem Zeit damit verbringt, auf den eiskalten Dachböden alter Kirchen herumzukriechen. 😉 Ich hoffe, daß Murphy’s law auch diesmal funktioniert und nach dem Abschicken sowohl hier als auch in Thüringen der Frühling ausbricht.

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